#8: Generalsanierung der rechten Rheinstrecke – So bleibt der Rheingau mobil
Shownotes
Die rechte Rheinstrecke wird zwischen Troisdorf und Wiesbaden vom 10. Juli bis 12. Dezember 2026 für mehrere Monate komplett gesperrt – eine enorme Herausforderung für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie für alle Menschen in der Region, die täglich auf Bus und Bahn angewiesen sind. Doch warum ist diese Generalsanierung überhaupt notwendig? Wer organisiert den Schienenersatzverkehr? Und wie gelingt es, trotz der Einschränkungen, mobil zu bleiben?
Darüber informieren in dieser Podcastfolge Landrat Sandro Zehner, RTV-Geschäftsführer Arno Brandscheid sowie Dr. André Kavai, Geschäftsführer der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH und Mobilitätsbeauftragter des Landes Hessen, über die aktuelle Planung.
Im Gespräch mit Moderatorin Birgit Eschbach geht es neben Ersatzverkehr, dem umfangreichen Busangebot, Baustellen und Sperrungen in der Region um die große Chance, die hinter dem Sanierungsprojekt steckt: eine moderne, digitale und langfristig zuverlässigere Bahninfrastruktur für die gesamte Region zu schaffen. Expressbusse, Taktverdichtungen, zusätzliche Kapazitäten und ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus lokalen Buslinien und Ersatzangeboten sorgen dafür, dass die Region trotz Sperrung mobil bleibt. Gleichzeitig wird in dem Gespräch deutlich, wie wichtig digitale Fahrgastinformationen, Apps und Echtzeitdaten für die Orientierung sind. Die Kommunikation wird in den kommenden Monaten eine zentrale Rolle spielen. Hier im Podcast werden Fahrgäste regelmäßig auf dem Laufenden gehalten.
Steigen Sie also gerne ein & hören Sie mit! Fragen, Feedback oder Themenwünsche: marketing@rtv-mail.de
Links & Kontakte: RTV – Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft: https://www.r-t-v.de RMV – Rhein-Main-Verkehrsverbund: https://www.rmv.de Deutsche Bahn: https://www.deutschebahn.com
Allgemeine Infos zur Sanierung: https://rechter-rhein.deutschebahn.com/
Infos zur Infotour der DB, inkl. Daten und näheren Infos: https://generalsanierung.db-ersatzverkehr.de/ersatzverkehr/Generalsanierungen/Rechter-Rhein
Konkrete Infos zum Schienenersatzverkehr und den Bussen etc.:https://generalsanierung.db-ersatzverkehr.de/ersatzverkehr/Generalsanierungen/Rechter-Rhein
Host: Arno Brandscheid, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH https://www.r-t-v.de/wer-wir-sind/
Produktion: STUDIO VENEZIA – the podcast company https://www.studiovenezia.de/
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Bus kommt ganz sicher.
00:00:04: Und jetzt sogar zum Hören!
00:00:06: Hier ist der Podcast der Rheingau-Taunus Verkehrsgesellschaft mit spannenden Einblicken, Hintergründen und Geschichten rund um ihren ÖPNV im RheINGAU Taunus Kreis.
00:00:17: Der Bus Kommt die Mobilitätswende für die Ohren.
00:00:38: Podcast der Bus kommt.
00:00:40: Die rechte Reinstrecke wird für mehrere Monate komplett gesperrt und das betrifft viele Menschen im Rheingau-Taunuskreis ganz unmittelbar, Pendlerin und Pendler, Schülerinnen und Schüler, Berufstätige, Tagesgäste und natürlich auch viele Menschen die jeden Tag auf Bus und Bahn angewiesen sind.
00:00:59: so sind monatelange Vollsperrung natürlich Auch ein Thema, das Fragen aufwirft Unsicherheit und bei manchen vielleicht auch ein bisschen für Frust sorgt.
00:01:10: Aber warum wird überhaupt so umfassend saniert?
00:01:14: Wer organisiert eigentlich den Ersatzverkehr und wie kommen die Menschen in den kommenden Monaten trotzdem zuverlässig ans Ziel?
00:01:23: Darüber sprechen wir heute ausführlich und dass in zwei Gesprächsteilen.
00:01:28: Zunächst schauen wir auf die regionale Perspektive.
00:01:31: Was bedeutet die Generalsanierung für den Rheingau-Taunus-Kreis und wie begleitet die Region diese große Veränderung?
00:01:40: Dazu begrüße ich jetzt ganz herzlich, denn Landrat des RheINGAU TAUNUS KREIS ist Sandrozena sowie Arno Branscheidt Vorsitzender der Geschäftsführungen der Rheingeau Taunus Verkehrsgesellschaft.
00:01:52: Also schön, dass Sie beide da sind.
00:01:55: Ja vielen Dank für die Einladung!
00:01:56: Ich freue mich auch mal wieder!
00:01:58: Ich freu mich auch darauf.
00:01:59: das wird ein tolles Gespräch an sehr wichtigem Gespräch.
00:02:03: Herr Landratzener viele Menschen hören gerade vor allem eins monatelange Sperrung Ersatzverkehr Einschränkungen.
00:02:09: was bedeutet diese Generalsanierung konkret für den Rheingau-Taunuskreis?
00:02:14: Ja, sie bedeutet tatsächlich kurzfristig während der Bauphase eine große Belastung für Pendlerinnen und Pendler.
00:02:21: Für Schülerinnen und Schüler aber natürlich auch für zahlreiche Menschen die als Tagestouristen oder auch für mehrere Nächte uns im Rheingau besuchen kommen wollen.
00:02:32: in der gesamten Region ist das ne große Einschränkung weil diese Bahnstrecke eine der meist befahrenden Bahnstrecken in Deutschland ist und wenn man sie komplett vom Netz nimmt, dann ist das natürlich eine Einschränkung.
00:02:44: Die können Sie nicht weg organisieren.
00:02:46: aber
00:02:47: ich sage immer am Ende hinter dieser kurzfristigen Perspektive und Härte wartet einer langfristige Perspektiv und die bedeutet dass wir endlich aus aktuellen Situation herauskommen die für viele Fahrgäste ehrlicherweise mindestens genauso unbefriedigend ist.
00:03:02: Wir haben eine Bahnstrecke, die in manchen Teilen technisch über hundert Jahre alt ist.
00:03:06: wir haben immer wieder Ausfälle auch aufgrund technischer Probleme und wenn wir am Ende diese Reinsanierung auf der rechten Seite durchgesetzt haben dann haben wir vollständig modernisierte Infrastruktur, eine vollständige digitale Infrastruktur was Stellwerke und die gesamte Technik anbetrifft.
00:03:23: Und das wird am Ende auch die Grundlage dafür sein dass danach wieder die Züge pünktlich kommen.
00:03:30: Und auch wenn unser Podcast heißt der Bus kommt haben wir natürlich auch in der Verantwortung dass auch die züge kommen nicht weil wir dafür zuständig wären sondern weil es am ende ja auch von uns erwartet wird als Politik als Staat dass wir dafür sorgen dass diese Dinge funktionieren.
00:03:43: Aber eine Grundlage ist, wir müssen jetzt diese Strecke sanieren und technisch wirklich ins einundzwanzigste Jahrhundert führen damit wir das auch wirklich verlässlich jeden Tag sicherstellen können.
00:03:54: großartig formuliert und auch das sie gesagt haben, ja dass es eben wirklich eine große und eine wichtige Strecke ist.
00:04:03: Und es ist ja so für den Hörer unseres Podcasts letzten Endes immer egal, wer jetzt für was verantwortlich ist?
00:04:10: Was macht die Bahn?
00:04:11: Was machen der Bus?
00:04:12: Was mache der Landrat?
00:04:13: Was mag der Rheingau-Taunuskreis?
00:04:15: Der möchte am Ende des Tages pünktlich zu seinen Zielen kommen und wir alle lesen wenn man alleine Social Media verfolgt Tausendmal am Tag gefühlt, dass wir uns zufrieden mit der Infrastruktur sind.
00:04:28: Das ist jahrzehntelang keine angepackt hat.
00:04:30: jetzt wird es angepacked und Jetzt korrigieren Sie mich bitte.
00:04:33: aber jetzt fragen sich natürlich auch die Leute warum sperrt man die Strecke gleich mehrere Monate komplett statt immer wieder mal kleinere Baustellen zu machen?
00:04:43: Wie stehen sie dazu?
00:04:44: Tatsächlich ist das eine Entscheidung, die die deutsche Bahn und ihre Tochter Infrago als Betreiber der Strecke getroffen haben.
00:04:51: Aber auf Basis von Erfahrungen an anderen Stellen also im Ausland aber jetzt auch jüngst bei uns hier in Hessen zeigt einfach eine Vollsperrung und damit ein konzentriertes Arbeiten auf der Strecke verkürzt am Ende die Gesamtbauzeiten.
00:05:05: Man kann sich das auch glaube ich als Bürger, weil man jetzt kein Eisenbahninfrastrukturingenieur ist ganz gut vorstellen wenn sie immer wieder in kleinen Bereichen an einer Streckel rum basteln dann haben Sie in der Zeit auch Einschränkungen im Verkehr aber die halt über einen sehr langen Zeitraum.
00:05:20: Das hat das Konzept hier im Südhessischen bereits gezeigt, wo wir ja auch eine sehr gut befahrene Strecke ebenfalls für knapp ein halbes Jahr vollgesperrt haben.
00:05:29: Die Bahn blieb im Zeitplan, sie bliebe im Kostenplan und am Ende waren alle wirklich überrascht von der Tatsache dass das überhaupt nicht baulich technisch vorgenommen hat auch tatsächlich am Ende eingelöst worden ist.
00:05:40: Und deswegen gehen wir auch davon aus und haben auch keinen Grund das anders anzunehmen, dass auch diese Ziele bei der Sanierung des rechten Reins erreicht werden.
00:05:48: Das ist sehr schön, dass Sie genau dieses Beispiel erwähnen.
00:05:51: Ich glaube nämlich das die Sorge mancher Bürger daher kommt, dass sie sagen auch wer weiß wenn es heißt es dauert ein paar Monate dauert sind er ein paar Jahre?
00:05:57: nein Es hat bei dem ganz berühmten Beispiel von einer wirklich relevanten Strecke für Deutschland ja gezeigt es hat geklappt und es klappt.
00:06:06: Und sie haben gerade gesagt man kann sich das als Bürger selber gut vorstellen.
00:06:11: Man denke nur einfach mal daran, man möchte im Garten oder im Haus etwas neu machen.
00:06:16: Fange ich da an und mache ein kleines bisschen was?
00:06:19: Also sage jetzt macht der Garten einmal umgekrempelt.
00:06:21: Dann weiß man eigentlich schon dass das der Komplett Schritt der Richtigerer ist.
00:06:27: Absolut genau.
00:06:30: Ja,
00:06:30: d.h.,
00:06:30: also die kommenden Monate werden anstrengend aber die Idee dahinter ist jahrelange Einzelbaustellen vermeiden, dauerhafte Einschränkungen zu vermeiden Kurzfristig gute Lösung zu kommen.
00:06:43: Genau.
00:06:44: Ein Punkt, der vielen Menschen gar nicht so klar ist, wer eigentlich jetzt dafür zuständig ist?
00:06:50: Ich habe Eingangs gesagt letzten Endes ist es den Bürgern ja egal die möchten halt das Ergebnis und das Ziel was sie erreichen möchten stimmen.
00:06:58: aber lieber Arno Die Rheingau-Taunus Verkehrsgesellschaft machen jetzt genau diesen Podcast und ihr habt gesagt, auch wenn es eigentlich ein Bahntema ist möchten wir über die Sperrung informieren.
00:07:13: Über die Anpassungen der Buslinien.
00:07:15: Man könnte jetzt schnell denken die RTV organisieren – die Baustelle!
00:07:21: Wir sind die lokale Nahverkehrsgesellschaft des Rheingartornus-Kreises und als solches sind wir natürlich der geborene Ansprechpartner der Menschen, wenn es im RheINGARTORNUS-KREIS um öffentlichen Nahverkehr geht.
00:07:33: Und natürlich differenzieren die Menschen, die Kunden jetzt nicht ständig, wer macht eigentlich genau was?
00:07:40: Es ist so in Hessen ist das so geregelt dass die sogenannten regionalen Verkehre also die kreisübergreifenden verkehren die grenzüberschreitenden und die Schienenverkehre in der Zuständigkeit des Rhein-Main Verkehrsverbundes sind.
00:07:54: Und die lokalen Busverkehe eben im Aufgabenbereich der Lokal-Nachverkehrsgesellschaft, also bei uns der rtv GmbH liegen.
00:08:03: Trotzdem sind wir natürlich Teil der Rheinmain Verkehrs-Gesellschaftsfamilie.
00:08:09: Der Landrat Sena ist Mitglied des Präsidiums im Rheinmein-Verkehrsverbunden.
00:08:13: Wir sind Mitglied sozusagen und auch Stimmberechtigt im Rhinemain auch alle Umlandkommunen, die zum Verbund gehören.
00:08:22: Also wir sind ein Verkehr eine große Verbandfamilie und unsere Aufgabe ist eben als ATV die Organisation des lokalen Busverkehrs.
00:08:32: Und trotzdem wenden sich die Menschen an.
00:08:34: uns wollen von uns wissen was da los ist.
00:08:37: wie sieht es aus?
00:08:37: auf das müssen wir achten?
00:08:39: Das beantworten wir natürlich auch mit unseren Kommunikationskanälen immer auch gerne wenn es auf Schienenverkehr geht.
00:08:48: Aber jetzt nochmal vielleicht zusammengefasst, wer verantwortet die Generalsanierung?
00:08:53: Die
00:08:53: Generalsanierung ist Aufgabe der deutschen Bahn und der Infrago.
00:08:57: Also das Netzbetreiberst der Deutschen Bahn und die Verkehre, die da drauf kommen, die bestellt in unserer Region der Rhein-Main Verkehrsverbund als Auftraggeber für solche Verkehe.
00:09:15: Und insofern sind es jetzt der Rhein-Main Verkehrsverbund und ja die Deutsche Bahn mit ihren Gesellschaften.
00:09:23: Und er als RTV sorgt also dafür, dass das lokale Busnetz möglichst guter zu passt?
00:09:30: Menschen möchten noch Ansprechpartner haben, ihr seid Ansprech-Partner für Ort.
00:09:33: Ihr seid sichtbar auf Social Media?
00:09:36: Ihr seid hörbar über den Podcast?
00:09:39: Eure Mitarbeiter sind die Menschen vor Ort also bis hin zu den Busfahrern, die darauf angesprochen werden.
00:09:45: und da interessiert letztendlich nicht wer hat jetzt den Hut auf sondern alle sollen informiert werden und damit tragt er auch mit dieser Podcastfolge bei.
00:09:53: so
00:09:53: sieht es aus.
00:09:54: Das ist der nun Zweck dieser Folge auch, dass wir noch mal breiter informieren.
00:09:59: Dass wir nochmal ein bisschen mehr Dinge darstellen und über unseren eigenen Zuständigkeitsbereich hinaus die Dinge den Menschen noch einmal näher bringen.
00:10:08: also weil das eben einfach auch eine über mehr monatige volle große Eingriff ist wie schon drüber gesprochen ja
00:10:16: Und ich möchte es mal sagen dir und auch im Land Ratzfinger Ich finde das großartig, dass ihr das macht Gäbe auch Menschen, die würden sich wegducken.
00:10:25: Die würde sagen haben wir nichts mit tun das ist die Bahn und dann wird die Verantwortung auf Verantwortung übergeben.
00:10:31: Und ihr sagt ne letzten endes Wir wollen dass Deutschland vorwärts kommt und wer da jetzt den Hut auf hat und wer was macht es letzten Endes total egal.
00:10:39: und deswegen stehen wir hier auch Mit dem podcast bereit.
00:10:43: frage und antwort.
00:10:45: nicht nur mit dem podcast sondern wirklich auch in den nächsten monaten mit einem umfassenden Wenn wir sagen Kommunikationskonzept, aber das ist eben mehr als nur jetzt das zu planen dass der Schienenersatzverkehr läuft.
00:10:58: Sondern... Das hört sich immer so.
00:11:02: Es ist ein Satz, der in den Talkshows so gerne gesagt wird bei der Anne Will und der Carmen Mioska.
00:11:07: Da heißt es dann, wir müssen die Menschen mitnehmen!
00:11:10: Aber es müssen wir halt noch mal auch ne?
00:11:12: Na ja, bei uns ist es tatsächlich so.
00:11:14: Wir wollen die Leute mitnehmen und wenn jetzt kein Zug mehr fährt brauchen sie eine Alternative.
00:11:18: Und ich sage auch immer gerne wir können unsere Welt nicht besser meckern.
00:11:22: In der Tat ist zur Zeit der öffentliche Person nahverkehrt.
00:11:26: viele Einschränkungen weil überall in die Infrastruktur investiert wird.
00:11:31: im gesamten Rhein-Main-Gebiet investieren wir über acht Milliarden Euro die nächsten Jahre.
00:11:35: das geht natürlich nicht.
00:11:36: un dass es jemand merkt aber die Alternative dass wir einfach für die letzten Jahrzehnte nichts machen, ist noch viel schlechter.
00:11:42: Weil ehrlicherweise zurzeit habe ich auch noch niemanden getroffen den mir sagen würde er ist zufrieden mit der Bedingqualität, die ihr im öffentlichen Personennahverkehr im Bereich Züge zur Zeit erlebt.
00:11:50: Die ZüGE sind nicht zuverlässig aktuell aber das ist eben eine technische Problematik und da müssen wir jetzt ran.
00:11:57: und wie als RTV in der Tat.
00:11:58: Wir organisieren diese Baustelle nicht Aber wir sorgen dafür, dass unser lokales Busnetz zu diesen veränderten Verkehrern der sogenannten Schienen Ersatzverkehr, der ja dann von Seiten der Bahn bereitgestellt wird.
00:12:10: Dass das auch miteinander funktioniert und dass die Taktungen passen, dass die Menschen am Ende ein Verkehrsangebot bekommen mit dem sie in der Tat von A nach B kommen und damit nicht nur sprichwörtlich sondern tatsächlich mitgenommen werden.
00:12:26: Herr Landratzier, da gibt es aus Ihrem Leben, aus Ihrer Erfahrung etwas was wir den Menschen die jetzt umplanen müssen.
00:12:32: Die Wege, die dauern jetzt erst mal länger, Routinen verändern sich.
00:12:36: Wir haben gerade über dieses Beispiel mit dem Gartenumbau und dem Hausumbauer besprochen.
00:12:40: Gibt es so etwas aus Iherem Alltag wo Sie sagen Da haben sie vielleicht einen kleinen Tipp, wie man mit diesem Frust, den man verständlicherweise haben kann.
00:12:49: Wie man damit umgeht?
00:12:52: Es dauert länger.
00:12:53: Ja, Routinen verändern sich.
00:12:55: Wie ich mir trotzdem damit meinen Montagmorgen nicht verderbe.
00:13:00: Ich glaube, man muss einfach immer sehen wofür wir es tun.
00:13:02: Wir tun das am Ende danach dass der Verkehr reibungslos funktioniert.
00:13:07: Dieses Dienstleistungsversprechen müssen natürlich dann auch die Betreiber einhalten.
00:13:10: Das ist Divias als das Infrastrukturunternehmen was diese Verkehrsverbund, der die Leistung bestellt und die DB Infrago, die da natürlich auch weiterhin die Strecke betreibt.
00:13:21: Aber wir haben so viele mit diesen drei Partnern in den letzten Monaten zusammengesessen, weil wir halt eine hohe Unzufallessigkeit auf der Streckel hatten!
00:13:29: Und haben sehr stark darauf auch hingewirkt, dass das besser wird.
00:13:33: Aber im Ergebnis waren wir uns alle eine wirkliche substanzielle Verbesserung.
00:13:37: Die wird es erst geben nachdem die Sanierung abgeschlossen ist.
00:13:40: und das muss am Ende auch die Perspektive sein, die wir uns immer wieder stellen, auch wenn wir dann vielleicht mal in etwas volleren Schienensatzverkehrbus drin stehen.
00:13:48: oder die Qualität dadurch, dass man natürlich ne längere Reisezeit hat weil man sich auf der Straße bewegt und nicht auf einer Schiene wo es ansonsten keine weiteren Verkehrsteilnehmer gibt.
00:13:57: Das wird immer wieder zu gewissen Stress- und Verdrusssituationen führen, aber die Perspektive ist danach.
00:14:03: Danach wird es wirklich besser!
00:14:05: Und so ist das am Ende im Leben.
00:14:06: ja auch wenn Sie im privaten Bereich Dinge angehen verbessern.
00:14:10: Wenn Sie bleiben Sie mal bei Ihrem Beispiel, sie machen ihren Garten neu dann haben Sie eine ganze Zeit lang viel Schmutz, viel Träck, viel Staub, viel Schlamm.
00:14:16: Aber wenn es dann fertig ist, dann freuen Sie sich.
00:14:17: Und wenn sie ihr erstes Glas Reingauer Riesling in neu gemachten Garten trinken und sagen, oh mein Gott was ist das hier so schön?
00:14:23: Wie gut er sich hier lebe!
00:14:24: Und ich hoffe dass am Ende der Sanierung rechnen rein jeder Zug fahrende das genauso sagen wird.
00:14:31: Wir müssen uns auch darum kümmern, dass die richtigen Sachen im Bocht Bistro angeboten werden.
00:14:35: Aber das ist ja immer sehr lecker!
00:14:38: Ich finde nicht nur das Chili-Concane sondern auch die Auswahl der Weine im Boch Bistros sind großartig.
00:14:46: Also wir merken wirklich gerade da wird nicht nur irgendwie ein Baustellenbus von euch organisiert ne?
00:14:51: Ja, wie gesagt von uns weniger.
00:14:53: Also die große Organisation wird von der Deutschen Bahn und vom Rhein-Main Verkehrsverbund gemacht aber natürlich in enger Abstimmung mit uns weil die Örtlichkeiten kennen wir ganz genau.
00:15:03: Wir wissen wo die Busse durch die engen Ortsdurchfahrten kommen Wo Haltestellen hinkommen usw.
00:15:09: Das heißt wir sind sehr dicht dabei Und wir stehen auch jederzeit für Rückfragen dieser Organisatoren zur Verfügung Für uns sichtbar wird an dem, was geplant wird.
00:15:21: An Schienenersatzverkehr da muss ich sagen das sieht wirklich gut aus.
00:15:26: Das ist eine wirklich gute Ersatzleistung so weit man jetzt überhaupt davon sprechen kann dass man einen Zug mit so viel Wagen auf einem Bus umorganisieren kann.
00:15:39: ja aber das ist alles schon sehr ordentlich und ich glaube die Menschen in unserer Region werden noch nie so viele Busse gesehen haben die durch den Rheingau fahren, wie in der Zeit wo der Schienenersatzverkehr fährt.
00:15:53: Weil wir sind quasi alle zehn bis zwölf Minuten wird ein Bus in wechselnden Richtungen durch den Reingauf fahren und stellenweise drei vier Gelenkzüge hintereinander dann wenn hohe Aufwendung also hoher Inanspruchnahmen sind.
00:16:07: Also das wird schon eine ganz große Geschichte Und da hat sich die Bahn zumindest so wie es jetzt aussieht auch nicht lumpen lassen und auch der RMV nicht.
00:16:18: Du
00:16:18: hast mir im Vorfeld zu dieser Aufnahme da mal einen Einblick verschafft.
00:16:23: Ich durfte da mal drauf schauen, das sind ja teilweise fahrende sechs Busse pro Stunde und Richtung also was ja auch stellenweise ein dichterer Takt ist als dass was bislang die Bahn gemacht hat.
00:16:32: klar ein Zug ist länger als ein Bus aber das ist schon Wahnsinn.
00:16:36: Ja, ja das ist auch wie gesagt wirklich sehr ausgeklügelt.
00:16:40: Es gibt sogenannte Expresslinien die sozusagen mit wenigen Haltestellen relativ zügig durchfahren.
00:16:47: diese Langstreckenbusse haben sogar dann Toiletten auf diesen langen Fahrtstrecken wenn sie von Koblenz Richtung Wissbaden quasi an wenigen Haltestellen halten und durchfahren.
00:16:58: Dann haben wir die Buslinien, die speziell auf den Schülerverkehr ausgerichtet sind Pendlerzeiten mit der großen kapazitativen Verstärkung fahren und wir haben dann die Buslinien, die an jedem Ort halten gewohnterweise in den einzelnen Haltestellen.
00:17:18: Und das darf man nicht vergessen!
00:17:20: unsere lokalen Busangebote.
00:17:22: Also alles das was bisher schon gefahren ist, auch als die Bahn noch gefahren war soll es dann also diesen Busverkehr den wir verantworten der fährt ja weiter und er fährt auch noch zusätzlich zu dem Schienenersatzverkehr.
00:17:37: Insofern werden wirklich viele Busse durch den Rheingau fahren.
00:17:42: Also, mich hat das begeistert und mich würde eine Sache noch interessieren.
00:17:46: Wir haben ja vorhin aber die Riedbahn gesprochen in Andrazena wenn wir jetzt das gehört haben gerade da gibt es Expresslinien, da gibtes Linien mit Toiletten an Bord.
00:17:56: können Sie so ein bisschen berichten aus den Learnings aus der ersten großen Sanierungsetappe der Bahn was sich jetzt daraus ergeben hat was im Rheingau-Taunus Kreisen auf dieser Sanierungsstrecke noch mal besser gemacht wird als dabei der ersten Sanierungs-Etappe der Deutschen Bahn, die ja nun auch wirklich überall positiv und wohlwollend begleitet worden ist.
00:18:19: Die Frage müsste wahrscheinlich tatsächlich den Vertreter der deutschen Bahn oder der RMV beantworten?
00:18:24: Ich weiß dass es Learnings gab, das hat man uns auch gesagt, die jetzt in die Konzeptionierung mit eingeflossen sind.
00:18:29: was das jetzt aber im Beteilbar kann ich Ihnen ehrlicherweise gar nicht sagen.
00:18:34: Was auf jeden Fall deutlich geworden ist, ist dass wir eine ausreichende Kapazität benötigen und auch die Informationsbereitstellung.
00:18:42: Die muss sehr gut sein weil natürlich ist ein Bahnfahrer gewohnt er kommt an einen festen Bahnhof Er hat ein gutes Informationssystem auf das er zugreifen kann auch über die entsprechenden Apps Und das muss natürlich auch möglich sein dass wird diese Informationsbedürfnisse gerade am Anfang wenn die verkehren neu sind dass das eine sehr, sehr gute Kommunikation dahinter hat.
00:19:01: Dass die Menschen einfach die Informationen gelangen.
00:19:05: Was ist der Bus, der mich schnell an das Ziel fährt?
00:19:08: Mit welchem Bus kann ich innerhalb vom Rheingau vernünftig von A nach B kommen und das einfach bis das System mal gelernt ist Bedarfste auch einer sehr guten Kommunikationsarchitektur.
00:19:18: Das hatten wir aber auch in der letzten Sitzung des Präsidiums, das Aufsichtsrat ist nochmal sehr intensiv besprochen und auch die Geschäftsführungen noch mal gebeten, dass mit der Deutem Bahn zu vereinbaren, dass wirklich auch diese proaktive Kommunikation für die Fahrgäste ein fester Bestandteil dieses großen Projektes sein wird und sein muss.
00:19:37: Also ich muss sagen, ich finde alleine das großartig.
00:19:40: Das ist für die Menschen, die jetzt denken, oh mein Bus dauert alles länger der hält dann an jedem Milchkanne und dann ist da Stau und und und.
00:19:51: Alleine die Tatsache dass sich nachschauen kann und kann mir überlegen wo muss ich hin?
00:19:56: Kann ich eine Express-Linie nehmen?
00:19:57: oder ist es wichtiger zu dieser Milchkanne von der Tante Erna will.
00:20:03: Alleine das finde ich schon großartig gut gedacht, gut durchplant
00:20:06: und
00:20:07: wir hatten ja bereits eine Folge mit dem hier in diesem Podcast wo wir über diese Logistik und über die Planung gesprochen haben, die generell bei den Rheingau-Tornos Verkehrsbetrieben von Nöten sind und deswegen freue Jetzt die Folge mit Ihnen als Startschuss hatten.
00:20:28: Ja, warum wird es gemacht?
00:20:29: Also die große Einordnung und das wir aber noch einen zweiten Teil des Gespräches haben mit dem Geschäftsführer des Rhein-Main Verkehrsverbundes und auch nochmal mit Arno Brandsheit wo wer dann nochmal im Detail.
00:20:44: ich sage immer so gerade Sendung mit der Maus spielen gucken.
00:20:47: wie ist denn jetzt wirklich konkret?
00:20:51: Ja, wie plant man einen Ersatzverkehr in der größten Ordnung?
00:20:54: Also Hut ab.
00:20:56: Ich muss sagen von hier aus und ich bin endgleich ein Gast, der damit fährt und das ja eben diesen Wandel ja auch miterlebt.
00:21:06: Ich finde es alleine schon klasse dass die digitalen Angebote soweit sind, da sich mich darüber auch überall informieren kann und habe möglichst komfortablen Zugang zu dem was für mich persönlich denn die richtige Lösung ist.
00:21:20: Also ganz herzlichen Dank für diesen ersten Teil.
00:21:22: und sehr gerne Arno, dann würde ich sagen auf in das zweite Gespräch.
00:21:27: Ja wir werden ja mit Dr.
00:21:29: André Kawai vom Rhein-Main Verkehrsverbund.
00:21:32: wie gesagt Dr.
00:21:34: Kawai ist auch der Mobilitätsbeauftragte der Hessischen Landesregierung Landesgruppe, das Verband des deutschen Verkehrsunternehmens in Hessen.
00:21:44: Also insofern ist er in vielerlei Hinsicht ein wirklich kompetenter Gesprächspartner und ich freue mich auch darauf ihn jetzt dann gleich im Gespräch begrüßen zu dürfen.
00:21:55: Ja vielen Dank!
00:21:56: Und Sandro, dir auch vielen Dank für diesen Austausch.
00:21:59: wie du als Verkehrstedzer nennt und Landrat im Rheingarten-Horneskreis bist ja was den ÖPNV angeht unglaublich unterstützend bei der Sache den Kontakt zur Politik und im Kreistag sicher.
00:22:11: Wir haben ja jetzt demnächst gerade wieder wichtige Entscheidungen zu treffen, also herzlichen Dank für diesen Einsatz!
00:22:18: Sehr gerne und vielen dank für das Gespräch.
00:22:20: und wie gesagt ich hoffe dass wir uns alle dann sozusagen nach der Sendierung des rechten Reins im Rheingau in einer der Kommunen auf ein Glasrichtling treffen können und sie sind alle beschwerdefrei pünktlich mit hohem Fahrkomfort mit dem Zug in unsere wunderschöne Region gereist.
00:22:39: Wir sprechen jetzt im zweiten Teil dieses Podcast mit dem Co-Geschäftsführer des Rhein-Main Verkehrsverbundes und Mobilitätsbeauftragten des Landes Hessen, Dr.
00:22:48: André Kauai und natürlich erneut mit Arno Brandsheit.
00:22:53: Herzlich willkommen lieber Herr Dr.
00:22:54: Kauais!
00:22:55: Schönen guten Tag.
00:22:56: vielen Dank für die Einladung.
00:22:57: Ja ich sage auch Guten Tag.
00:22:59: Ich wollte gerade sagen Und natürlich auch herzlich Willkommen lieber Arno.
00:23:04: Ja toll, dass ihr bei der Buskommend wieder dabei seid.
00:23:08: Ich würde sagen let's go rein in unseren zweiten Part der Aufnahme und rein in das Thema warum die Generalsanierung notwendig ist.
00:23:20: Herr Dr.
00:23:21: Kappayer wir haben jetzt ja wirklich das große Glück, dass wir mit Ihnen einen Experten haben, der nicht nur den Blick auf was es der größte europäische Verkehrsverbund ist sondern auch so aus der Vogelperspektive des Landes draufschauen können.
00:23:35: Warum auch an Sie die Frage, die wir vorab dem Landrat schon gestellt werden?
00:23:40: Warum muss die Rechte reinstrecken jetzt überhaupt general saniert werden?
00:23:43: Ja das ist in der Tat die wesentliche Frage glaube ich und wir können sie nicht oft genug wiederholen und auch einen Kontext setzen dass wir in den vergangenen Jahren einen ziemlich raubbau an unserer Infrastruktur in Deutschland, aber natürlich ganz besonders auch im Schienennetz haben zugelassen.
00:24:06: Und dass sich die Netzinfrastruktur, die Bestandsinfrastruktur – da reden wir ja noch gar nicht über Ausbauvorhaben und weiteren Projekten, die noch in der Zukunft zu bauen und auch zu planen sind, sondern wir reden tatsächlich nur über das Bestandsnetz, das Kernnetz.
00:24:25: Dass dies so marode geworden ist mit den Jahren durch am Ende zu wenig in Standhaltung.
00:24:33: Zu wenig Präventionsmaßnahmen, um es nicht vollständig verschleißen zu lassen.
00:24:40: und dieser Situation gibt es jetzt seit wenigen Jahren ein Konzept der Deutschen Bahn das begonnen hat mit sogenannten Korridorsanierung.
00:24:50: da lässt sich übrigens auch noch mal trefflich darüber streiten, wie man das Ganze am Ende tatsächlich nennt.
00:24:57: Man hat es mal früher Hochleistungskorridore genannt jetzt heißen sie Korridorsanierung heißt Das Konzept ist eine lange Sperrung nicht gestückelt an einem Zeitpunkt oder über einen engeren Zeitpunkt um von Anfang bis Ende von A bis Z alles auf einmal anzufassen und eine komplette Sanierung vorzunehmen.
00:25:26: Und in diesem Zug nicht nur die Schieneninfrastruktur von Leit- und Sicherungstechnik, sondern am Ende des ganzen Tages auch möglichst viele Bahnhöfe und Verkehrsstationen barrierefrei auf einen neuen Zustand für die Fahrgäste zu setzen.
00:25:52: Die Bahn hat ja insgesamt jetzt rund about vierzig Strecken, die bis zwanzig sechsunddreißig in dieser, wie sie sagen, Korridorsanierungen angedacht sind und wir haben auch schon die erste erfolgreiche Sanierung hinter uns so dass wir also sehen können das diese Gesamtstreckbeschließung das richtige Konzept ist.
00:26:09: Ich möchte gerne unsere Hörer mal ein kleines bisschen beruhigen oder auch ihre Einschätzung haben, ist denn der technische Zustand aktuell in irgendeiner Weise Besorgniserregend?
00:26:19: Ich vergleiche das jetzt mit den Brückensanierungen der Autobahnen.
00:26:23: Das ist ja gerade zeitgleich was in Deutschland passiert.
00:26:26: muss ich jetzt Angst haben?
00:26:28: Ich habe immer so ein mulmendes Gefühl, wenn ich über so eine autobahneinsprüche Autobahnbrücke fahre die gerade im Haar arbeitet wird und dann denke ich schon mal auf Lüskan LKW vor mir und hinter mir dass den Last zu groß ist.
00:26:39: Wie ist Ihre Einschätzung auf dem technischen Zustand der Strecke über die wir heute hier sprechen?
00:26:45: Es gibt ja unterschiedliche Phasen von Netzzuständen und sie haben völlig recht, es betrifft nicht nur die Schieneninfrastruktur sondern auch die Straße.
00:26:54: Ich glaube man sollte niemals etwas ausschließen aber im Großen und Ganzen können wir glaube ich sicher sein dass die technische Überprüfung von Statik, Ballastbarkeit, Brückenbauwerken, Fernverkehrsstraßen aber auch von Schienenverkehrstrecken intakt ist.
00:27:14: das bedeutet Sobald es sicherheitsrelevant wäre, erfolgt umfassend und sofort eine entsprechende Sperrung.
00:27:22: Um natürlich weitere Schäden auch an Mensch und Leben zu
00:27:26: verhindern.".
00:27:28: Ja das ist glaube ich wirklich auch das Gute und beruhigende in Deutschland.
00:27:31: manchmal fluchen wir ja so ein bisschen über zu viel Regulierung.
00:27:34: aber ich denke auch dass ist ne Sache wo wir einen Auge drauf haben uns darauf verlassen können, wenn da Gefahr besteht lieber zu früh gesperrt wird als zu spät.
00:27:42: Also es ist wirklich eine Mammut-Aufgabe diesen Ersatzverkehr zu planen und wir machen heute in dieser Folge ja so ein bisschen Sendung mit der Maus.
00:27:51: Und schauen mal hinter die Kulissen, das ist spannend.
00:27:54: für die Hörer unseres Podcastes wissen wir bereits aus einer anderen Folge, die wir mit einem Experten für die Streckenplanungen gemacht haben.
00:28:04: von dem erholen Sie uns gerne einmal rein lieber Dr.
00:28:06: Kawaii wie plant man Ersatzverkehr für eine komplette Bahnstrecke?
00:28:10: Also ich würde zumindest gerne, weil Sie vorhin das Thema Vogelperspektive aufgemacht haben.
00:28:16: Zumindest zwei Sätze nochmal aus dem Blickwinkel für und in Hessen sagen wollen.
00:28:22: Gerne!
00:28:23: Weil Hessen natürlich eine Besonderheit hat.
00:28:26: Es gibt kein anderes Bundesland, dass so stark von Transitverkehren in der Bundesrepublik betroffen ist wie Hessen.
00:28:35: An Hessen führt am Ende keinen Weg vorbei.
00:28:38: Weder auf der Straße im Flugverkehr sowieso nicht.
00:28:41: Und das gilt ehrlicherweise auch für die Bahn und auch für Schieneninfrastruktur.
00:28:47: Zwei Drittel der Fernverkehre in Deutschland werden bei Frankfurt den Frankfurter Knoten umgeschlagen.
00:28:53: Wow!
00:28:54: Das ist eine Zahl, ich glaube dass es auch für Diejenigen, die sich nicht ganzen Tag und jeden Tag mit der Mobilität in Hessen beschäftigen schon einen Stellenwert hat.
00:29:03: Wahnsinn ja absolut Absolut, weil ich meine wir reden hier über Rheingau-Taunus-Kreis und man hat... Wir haben in den vergangenen Podcast folgen viel über Tourismus und Wanderwege.
00:29:13: Und wie komme ich zu meinem Weinchen mit den Bussen gesprochen?
00:29:17: Und jetzt eben davon ihnen auch nochmal die Einordnungen für die Region zu bekommen.
00:29:23: Unglaublich!
00:29:23: Zwei Drittel das ist sehr viel und es wird ja immer mehr machen.
00:29:27: Wir bestellen nicht nur bei Amazon, wir bestellen jetzt noch bei Timo.
00:29:30: also Es geht immer mehr auf die Schiene Nicht nur im Personenverkehr,
00:29:35: sondern so ist es.
00:29:38: So dann kommen wir aber wieder auf ihre Frage zurück.
00:29:41: gerne
00:29:41: ich glaube die Planung für ein umfangreiches Ersatzkonzept Da werden ihnen sicherlich Die Kolleginnen und Kollegen der Bahn und Detail auch noch mal Es darstellen können.
00:29:54: Für uns glaube Ich gibt es natürlich immer Besonderheiten in der Grundvoraussetzung die bedeuten Der Rheingau und Taunuskreis ist von der Topographie einzigartig.
00:30:07: Er ist geprägt durch eine starke Nadel-Situation auf Schiene und Straße, er ist geplägt von vielen Höhenlagen, er isst geprägt von teilweise engen Gassen in den jeweiligen Kommunen, in den Gebietskörperschaften, beschränkten Wendemöglichkeiten.
00:30:31: Und wir haben es am Ende mit einer Situation zu tun verkehrlich, dass sehr viel über die Bundesstraße und über die Schiene dann auch abgefahren wird und das sozusagen aus einem Nadel heraus.
00:30:47: Das macht glaube ich eine Planung noch mal völlig anders als wenn Sie zum Beispiel die Riedbahn haben von der sie vorhin gesprochen haben wo sie ja auch Autobahn Anschlüsse haben und sie lange und viele Kilometer über die Autobahn zurücklegen können.
00:31:05: Und das überweite Teile natürlich auch zweispurig, dass ist eine völlig andere Situation als im Rheintal und wir fassen ja oder falsch Die DB fest der fast jetzt nicht nur den Reingau-Taunus Kreis an sondern es geht ja weit darüber hinaus bis hoch nach Koblenz.
00:31:23: am Ende muss man das Rheinteil schon irgendwie auch als eine Region sehen, verstehen und auch beplant dann auch betrachten.
00:31:32: Also von daher ist es die Grundvoraussetzung.
00:31:34: Das heißt das erste was passieren muss ist dass die Verkehrsträger, die betroffen sind miteinander reden sprechen kommunizieren sich austauschen über die Verkehrsmengen alleine, die es zu Gewerksstelligen gibt.
00:31:49: Das ist, glaube ich die erste Voraussetzung.
00:31:51: Dann müssen sie Kapazitäten einschätzen und Sie müssen dann Kapazität besorgen, planen, organisieren und natürlich auch Alternativen zu der Schiene haben, die noch möglichst attraktiv sind in der Fahrzeit, in der Andienung.
00:32:07: Sie müssen über Alternatifen nachdenken also im Prinzip es sozusagen wie ein kleinere Generalverkehrsplan für ein halbes Jahr, den Sie nochmal neu machen.
00:32:19: Sie haben das gerade angesprochen mit der Riedbahn und Arno.
00:32:22: Wir hatten ja im ersten Teil unserer Aufnahme auch noch mal gesprochen, dass ihr ja auch zum Beispiel so Expresslinien eingerichtet habt.
00:32:29: Also im Ersatzverkehr zu sagen du kannst jetzt entweder in den Bus einsteigen, der jetzt am nächsten an jeder Milchkanne so hängt wie es immer mal irgendein Ministerin von einem Bundesland so schön gesagt hat oder aber ich gehe auf eine Schnellstrecke.
00:32:41: Das heißt auch, das ist ja schon Teil eurer besonderen Topografie.
00:32:45: Ja wobei, wie gesagt, ich darf auch nochmal darauf hinweisen geplant oder durchgeführt wird das alles von der deutschen Bahn in Zusammenarbeit mit den beauftragten Verkehrsunternehmen, aber natürlich haben wir in enger Rücksprache auch was die Topografie angeht und die Besonderheiten der Linienführung usw.
00:33:03: Der Bahn mit Rat-und-Tat zur Seite gestanden.
00:33:06: weil wir haben ja auch noch die Situation dass wir ein Konzept im Rücken haben müssen für den Fall dass es während dieser Sperrzeit wo ja dieser Hauptverkehr rein, zeitlich entlang parallel zum Fluss rein auf der Bundesstraße läuft.
00:33:20: Was ist wenn Hochwasser ist?
00:33:22: Könnte ja sein, bei Hochwasser wird die ja dann die Bundesstraße stellenweise überflutet.
00:33:27: Wie wir das in der Vergangenheit schon erlebt haben?
00:33:30: Dann müssen die verkehre zwangsläufig über die engen Ortsstraßen, über die schmalen Durchphasen innerorts durchgeführt werden und so weiter.
00:33:39: also da haben wir natürlich als als der gebrochene Gesprächspartner mit und für die Deutsche Bahn natürlich mitgewirkt.
00:33:47: aber der ganze Ersatzverkehr ist natürlich wie Dr.
00:33:49: Karajan sagte eine Aufgabe des Schienen, Netzbetreibers und das ist eben die Deutsche Bahn.
00:33:56: Klar ich kann das sehr gut verstehen es auch wichtig dass ihr darauf jetzt noch mal hier aufmerksam macht in der Folge dass es eben nicht eine Planung von oder dass ihr das macht sondern das ist einer der vielen Aufgaben den sich die deutsche Bahn da gerade Ich will das dann rumschlagen muss, aber es ist wirklich eine Aufgabe die die angehen.
00:34:13: Ich finde es klasse dass ihr mit im Boot sitzt alle und dass ihr da euch mit einbringen könnt.
00:34:17: Ich frage jetzt direkt mal nach Du hast Hochwasser angesprochen?
00:34:20: Hochwasser ich komme ja auch vom Rhein ist bei uns immer wenn die Schneeschmelze kommt, dann ist die große Gefahr für Wenn in den Bergen in den Alpen der Schneeschmilz ist.
00:34:29: bei Uns Die Hochwassegefahrung ist zum Beispiel auch so Ein Zeitpunkt Für Eine halbjährige Sperrung maßgeblich davon beeinflusst gewesen, dass ihr gesagt habt Achtung Leute da DB wo ihr immer in Berlin sitzt und das plant wir hier im Rhein wissen.
00:34:44: Das Hochwasser kommt nicht im Oktober das kommt eher Februar-März.
00:34:48: Naja, das kann man auch so nicht sagen.
00:34:50: Wir hatten auch schon Hochwasser-Situationen zu anderen Zeiten.
00:34:54: Also wenn wir heute große Unwetter haben bei der Klimaveränderung, wenn wir starke Regenfälle haben Phasen mit langdauernden intensiven Regenfällen dann kommt es auch da temporär zur Pegelsteigerungen und so weiter.
00:35:08: also Das kann man heute gar nicht mehr so.
00:35:10: natürlich hast du recht Der Winter ist natürlich die der Trauwetter im Frühjahr ist natürlich der Klassiker.
00:35:17: aber Man kann auch wie gesagt, wenn wir vierzehnt Tage drei Wochen angenommenen verregneten Sommer haben mit starken Regenfällen.
00:35:24: Mit Stürmen und Gewittern
00:35:25: usw.,
00:35:26: mit sturzflutartigen Regenfellen dann kann es natürlich auch im Sommer oder auch im Herbst zu Überschwemmungsszenarien kommen.
00:35:34: die sind vielleicht nicht so langanhaltend wie bei der sonstigen Geschichte aber ist ja egal.
00:35:40: in dem Moment braucht man ein Konzept Und das haben wir erarbeitet da müssen sich die Menschen keine Gedanken machen.
00:35:46: Wir sind sozusagen mit allen Beteiligten auf der sicheren Seite.
00:35:50: Natürlich wäre das nochmal eine besondere Erschwernis, wenn es tatsächlich zu so einer Situation käme was wir natürlich nicht hoffen wollen.
00:35:57: aber die Pläne dafür liegen in der Schublade und insofern ist alles gut.
00:36:02: Das ist ja das was der Podcast auch machen möchte.
00:36:04: Wir möchten hiermit die Hörer zueinander informieren.
00:36:07: Was ist da geplant?
00:36:10: Wie macht man sowas auch wirklich mal zu schauen, wie geht man da ran?
00:36:14: Und natürlich geht es auch darum, sage ich mal das gute Gefühl zu geben dass an vieles gedacht ist.
00:36:19: Nichtsdestotrotz habe ich ja endgleich einen Hörer als Moderatorin.
00:36:23: die fiese Aufgabe euch da immer wieder mal so da rein zu piksen und euch mit den Sorgen der Hörervertrauts machen eine Sorge der Verkehrsteilnehmer ist, dass sie sagen wir verbinden mit diesem Thema Schienersatzverkehr k aus lange Wartezeiten.
00:36:42: Was können wir unseren Hörern mitgeben, warum dieses Konzept hier wirklich gut funktioniert?
00:36:54: Da kann ich nur zurückkommen auf das was Arno Branscheid gerade gesagt hat.
00:36:59: Also man ist und versucht sich auf alle möglichen Dinge vorzubereiten.
00:37:04: Trotzdem kann es so sein wie vor fünf Jahren im Ahrtal.
00:37:07: Das war auch mitten im Sommer, das weiß man alles nie.
00:37:11: Die Wahrscheinlichkeit ist trotzdem hoffentlich sehr gering.
00:37:15: Das ist das Thema Hochwasser.
00:37:16: Das zweite ist warum sucht man sich welchen Zeitpunkt aus?
00:37:19: Auch das ist glaube ich für die zuhörenden wichtig dass dieser zehnte Juli natürlich kein Zufall ist.
00:37:26: der zehnte Juli markiert ja auch den Ferienstart.
00:37:30: Das heißt man hat automatisch die längste zeit im Jahr mit den sechswöchigen Sommerferien, in der es eine schulfreie Zeit gibt.
00:37:42: Das ist
00:37:43: ein ganz wichtiger Punkt.
00:37:45: Ein extrem wichtiger Punkt.
00:37:48: zum einen weil mit dem beginnenden Ferienstart die Verkehrsmenge noch mal einer andere ist als in einer Nicht-Ferienzeit.
00:37:59: Zum zweiten erlauben diese ersten Wochen dann auch sicherlich nochmal ein vereinfachtes Monitoring von Maßnahmen.
00:38:10: Das muss man an der Stelle auch sagen, das heißt es ist ein bewusst gewählter Termin.
00:38:15: und auf Ihre Frage warum diese Ersatzverkehrskonzepte hoffentlich am Ende so wie wir sie andenken gemeinsam funktionieren sollen und können?
00:38:27: Das hat etwas mit dem Leistungsspektrum zu tun.
00:38:30: also Wir haben durch die Korridormaßnahme eine Besonderheit in der Finanzierung dieser Maßnahmen.
00:38:36: Das kostet ja alles Geld, also die Busleistungen finanzieren sicher nicht von alleine und wir haben eine Situation das fünfzig Prozent der Kosten vom Land bezahlt werden, vierzig Prozent vom Bund und zehn Prozent von der DB Infrago selbst bedeutet.
00:38:54: Wir fahren insgesamt viel mehr Busverkehr als eigentlich nach dem Schienenverkehr in der regulären Stundentaktung zum Beispiel vorgesehen ist.
00:39:07: Das sollt auch den Fahrgästen, den Kunden und auch denjenigen die den SEV nutzen die Möglichkeit geben A zu wissen es wird mehr gefahren.
00:39:17: Es gibt die herkömmlichen SEV-Verkehre Die einzelne Haltestellen Einzelne Haltepunkte Nach Fahrplan dann auch ansteuern Und dann gibt es zusätzlich auch noch wie vorhin schon so ein bisschen angeteasert die schnellen Expressverbindung in die Zentren, um dann auch die Umstiege auf die Schiene auch sicherzustellen.
00:39:40: Ihr seid da sowas von gerade on vogue?
00:39:43: Selbst McDonalds hat grade pur purfarbene Burger wo die Pettis und der Käse Purolila-Farben sind.
00:39:53: Auch das habt ihr geplant, also auch farblich.
00:39:56: zum Thema Kommunikation wie erkenne ich es?
00:39:58: Also auch das ist eine der Maßnahmen... Ah, du, wie seid ihr darauf gekommen?
00:40:03: Vielleicht kannst du da noch was zu
00:40:04: sagen.
00:40:04: Das wäre ja gar nicht so, sondern ich wäre ja garnicht, sondern das ist ja wieder, wie gesagt, also ich kann nur vermuten, dass haben sie sich bei der deutschen Bahn ähnlich wie bei der Deutschen Telekom um staatliche Unternehmen.
00:40:17: und die Deutsche Telekom hat Die Farbe, eine ähnliche Konzernfarbe.
00:40:23: Also hat man wahrscheinlich jetzt gesagt... Und die hat ja auch schon diese Image-Wandel hinter sich.
00:40:30: Die war ja vor zehn Jahren, hat man ja gesagt also bloß nicht bei der Deutschen Telekom.
00:40:35: heute ist das ja schon fast ein Vorzeigeunternehmen.
00:40:37: Also dem zuvor hat man wahrscheinlich gedacht wir als Bahn nehmen jetzt eine ähnliche Farbe und dann geht es uns dann in paar Jahren genauso.
00:40:44: Guck und ich habe gedacht du hättest dir den Tipp gegeben macht fast Lavendelfarbe, dass das beruhigt.
00:40:50: Das kann auch sein!
00:40:51: Also diesen Link zur McDonalds, wiederum mit.
00:40:56: Den finde ich ganz hervorragend, weil natürlich die Frage ist wie erkennt man Busse?
00:41:02: Wie erkennt Man Haltepläne?
00:41:03: Wie Erkennt man Farbplan Aushänge und dazu gehört natürlich ganz klar eine einheitliche Farbgebung um das auch nochmal abzusetzen und zu vereinfachen.
00:41:15: Von daher ist es ein schöner Link.
00:41:18: Vielleicht haben da die richtigen zwei Leute miteinander telefoniert, das kann auch sein.
00:41:22: Ich muss allerdings dazu sagen ich glaube diese Aktion ist wenn am zehnten Juli die Sache läuft der Bus fährt und wenn der Bus kommt ist der Bürger schon wieder weg.
00:41:32: aber es hat mich echt gewundert und ich finde es führt auch dazu dass man das ist ein Gefühl erzeugt.
00:41:39: das möchte ich ausprobieren und so wünsche ich euch natürlich.
00:41:43: wie ich den Burger probiert habe, wünsche ich euch natürlich ganz viele Fahrgäste die sagen in diesen Schnellbus steige ich jetzt mal ein.
00:41:50: Ich
00:41:50: will vielleicht noch einmal sagen auch weil das auch für viele unserer Kundinnen und Kunden nochmal ein Thema ist was oft so ein bisschen in den Hintergrund tritt.
00:41:58: Viele denken ja wenn die Bahn jetzt general saniert wird und still steht sozusagen dann reden wir was Buslinien angeht immer nur über diesen SEV.
00:42:07: also der SEV ist ein wie Dr.
00:42:09: Kavaya sagte ein zusätzliches Ersatz-Element für den weggefallenen Schienenverkehr, aber unsere Busse also unsere lokalen Busangebote die wir ja haben.
00:42:20: Unsere Schülerlinien, unsre Rufbus Linien und demant Verkehre, unsere sonstigen Lokalbus Angebote.
00:42:29: Die sind ja von diesem SEV nur mittelbar betroffen.
00:42:33: natürlich haben wir die ein bisschen zeitlich und farblantächtig angepasst damit wir jetzt wo wir vorher die Bahnhöfe angedient haben Umsteiger-Hubs vom SEV bedienen, da muss man so ein bisschen zeitlich die Dinge ein bisschen anpassen damit alles wieder zusammenpasst.
00:42:48: Aber für die Bürgerinnen und Bürger, für unsere Kunden draußen.
00:42:51: natürlich fahren unsere lokalen Busse zusätzlich zu diesem Schienenersatzverkehr natürlich weiter!
00:42:58: Und wir werden – ich sage das mal voraus Ich hoffe, dass es später dann anders kommt.
00:43:03: Aber ich könnte mir vorstellen, dass unsere Kundinnen und Kunden die auf der Rheinschiene entlangfahren, die werden nachher sagen wir wollen den Schienenersatzverkehr behalten weil so
00:43:15: eine
00:43:16: gute Anbindung.
00:43:17: So ein Takt von alle zehn bis fünfzehn Minuten einen Bus durch den Rheingau zu fahren.
00:43:25: Da kommt ja die Bahn nachher gar nicht mit.
00:43:31: denn auch das könnte eine Sorge deiner oder unserer Hörer sein, dass die sagen naja wir hören überall von Personalmangel.
00:43:38: Wir haben ja auch schon in einer der Folgen gehört wie teuer die Busse sind und jetzt wird da vielleicht irgendwie nur so von A nach B umgelagert und umgeschichtet und da geht vielleicht.
00:43:46: eine der Sorge könnte sein zu sagen jetzt fährt für mich was weg weil der Schienenersatzverkehr da ist.
00:43:52: Das Gegenteil ist der Fall.
00:43:53: ihr habt es so geplant, Busse sind, sie sind sichtbar.
00:43:58: Ihr habt eine eigene Haltestellenstrukturen geschaffen.
00:44:03: also es gab eine Infomobiltour oder die läuft sogar noch wenn der Podcast ausgestrahlt wird durch die Städte wo auch wirklich die Kommunikation im Vorfeld seitens der Bahn läuft.
00:44:14: wie sieht's aus mit den Fahrplan-Daten?
00:44:16: Mit der Integration dieser neuen zusätzlichen Fahrplan Daten in das System.
00:44:21: Wie erfahre ich als Busnutzer, wie erfahre ich was los ist?
00:44:26: Also in der Tat können wir vielleicht die drei zentralen Informationsangebote dahin gehen noch mal schärfen.
00:44:33: Wenn die Zuhörerinnen das noch mitbekommen dann ist es so tatsächlich bis zum dreißigsten Juni dass Infomobil in zwanzig Standorten im Rheingau-Taunuskreis vor Ort unterwegs ist, dass es Teil eins und zwei ist.
00:44:49: Wir sollten jede Gelegenheit nutzen, um die Webseite Ersatzverkehr reich da rein nochmal entsprechend mit den häufig gestellsten Fragen zu promoten.
00:45:00: Und das Dritte ist in die Farbplan Daten, die dann in den Apps von DB Navigator und auch RMV.de entsprechend eingepflegt sind in den digitalen Ausgabenmedien.
00:45:12: Ich denke darauf sollten wir so gut und so häufig und bei jeder Gelegenkeit hinweisen.
00:45:19: Und ich glaube, wir haben doch diese Ersatzhalterstellen sind sogar weit überwiegend mit ePaper-Fahrplänen ausgestattet oder?
00:45:26: Ja.
00:45:27: Das heißt das sind Fahrplananzeigen.
00:45:31: in den normalen traditionellen Haltestellen gibt es Papieraushänge.
00:45:36: Die müssen dann händig irgendwie gewechselt werden, wenn sich was ändert.
00:45:39: Und bei diesen Ersatzverkehrshaltestellen haben wir sogenannte E-Paper-Dinger.
00:45:44: Das heißt die können aus der Ferne, können die aktualisiert und verändert werden sodass die Menschen davon ausgehen können dass immer der aktuelle Farblandstand an der jeweiligen Haltestelle angezeigt
00:45:54: wird.
00:45:55: Super.
00:45:55: Also das finde ich sorgt für sehr viel Vertrauen und vielleicht ist auch das Thema, ihr habt gerade die App angesprochen und sowohl die DB-App als auch eure regionale App.
00:46:05: Vielleicht ist es ja auch ein Impuls zu sagen Mensch ich nutze so viel Change bei der Bahn und so viel change im Verkehr.
00:46:12: jetzt mache ich auch mal ein bisschen Change hier bei mir und laden mit die App mal runter denn das kann dass kann ich sagen großartiger, sehr zufriedener Nutzer dessen.
00:46:22: Ich mach das in jeder Stadt auch wenn ich nach Paris fahre.
00:46:24: Ich lad mir erst mal die App der Verkehrsbetriebe auf mein Handy.
00:46:28: Das ist eine enorme Hilfe und das ist so unfassbar toll weil ich zusätzlichen Leistungen diese Apps haben die ich mit keinem Fahrplan der Welt mir angucken kann.
00:46:39: Weil er wirklich ja auch meinen Standort sieht als Beispiel über mein Handy.
00:46:43: wo bin ich?
00:46:44: Wo will ich hin?
00:46:45: wie ist der Fußweg dann neben dem was der Bus noch können muss?
00:46:48: also Also alle, die jetzt hier zuhören und die die App noch nicht haben, nutzt sie.
00:46:55: Jetzt ist es fast so dass wir hier sagen, wir malen eine rosa Rote, eine purpafarbe rosa rote Welt auf und sagen das wird ganz toll ab dem zehnten Juli.
00:47:04: Du hast gerade schon so gleitschaftshaft gesagt, nicht dass unsere Gäste sagen schade, dass wieder umgestellt werden muss aber lass uns doch mal davon ausgehen wirklich alles besser wird.
00:47:20: Gibt es etwas, wo Sie sagen das wird für euch danach besser liebe Fahrgäste?
00:47:26: Also spüren die irgendwann auch so diesen Nutzen dessen.
00:47:29: also definitiv ich sag mal im ganzen geht's ja um zwei wesentliche Punkte, die die Fahrgähste spülen nämlich neue Verkehrsstation und vor allem Betriebsqualität die hoffentlich auf einem völlig anderen Niveau ablaufen wird, also das heißt einen zuverlässigen planbaren Betrieb von Eisenbahnleistung.
00:47:55: Das ist ja das Ziel der ganzen Veranstaltung und eben auch die gesamte Erscheinung von den entsprechenden Verkehrsstationen, die angefasst werden ob das jetzt neue Aufzüge sind oder ob das neue barrierefreie Rampen sind dass es alles unmittelbar bei Zutritt von Verkehrsstationen im Rheintal zu erleben.
00:48:18: Was erhofft ihr euch als regionale Verkehrsgesellschaft davon?
00:48:21: Naja, wir haben die letzten Jahre – das weiß Dr.
00:48:24: Kawaii weißt das!
00:48:25: Wir haben hier eine große Menge von enttäuschten Menschen gehabt.
00:48:30: und haben sie noch was die Verkehrsleistung auf der ABC angeht.
00:48:34: also wir haben sehr hohe Ausfallquoten gehabt unter anderem Wegen, Strecken und Tüchtigkeiten.
00:48:41: Und solche Dinge waren aber auch Personalthemen dabei.
00:48:45: Aber wir wollen natürlich – das ist die große Hoffnung von uns!
00:48:49: Ich glaube es sind mittlerweile auch die VIA als Betreiber.
00:48:52: Die haben sich personell zwischenzeitlich ertüchtigt.
00:48:55: Sie haben also deutlichen Personalaufwuchs jetzt im Hinblick auf die Zuchbegleiter und auf die Zugführer hingekriegt.
00:49:02: Aber bisher war halt der Pferdefuß immer noch der bauliche Zustand der Strecke und das hat natürlich auch immer wieder dazu geführt, dass Verspätungen oder Ausfälle niedergeschlagen, also dass es vorgekommen ist.
00:49:16: Und unsere große Hoffnung ist, dass diese Störquellen dann beseitigt sind und dass wir wirklich einen normalen Zugverkehr erleben können, der sagen wir mal mit den normalen Wiedrigkeiten die jeder hat immer mal wieder hat leben muss.
00:49:31: Aber nicht mehr in diesem Umfang wie wir es in den letzten zwei zweieinhalb Jahren erleben mussten.
00:49:37: dann der Zugverkehr abgewickelt wird und das ist die große Hoffnung die wir haben.
00:49:42: Und natürlich wie Dr.
00:49:43: Gawai sagt Wir kriegen wirklich also in Rüdesheim zum Beispiel da wird der Bahnhof vom Ortsende oder als Anfang in die Ortsmitte gelegt.
00:49:53: Also da wird auch qualitativ, da wird eine ganz andere Geschichte hergestellt.
00:49:59: In vielen Einrichtungen, in vielen Bahnhöfen werden die Behinderten also die Barrierefreiheit erstmals hergestellt.
00:50:06: das überhaupt die Bahnsteighöhen, die Rampen wie Dr.
00:50:09: Kavaitis hat alles.
00:50:10: Das wird schon alles ein bisschen nobler und besser für die Kunden auch erfahrbarer und insofern das hoffen wir schon dass es gerade für den Rheingau der Touristisch stark frequentiert und geprägt ist.
00:50:23: Also das ist auch noch mal ein Preh im Mittelrheintal, im oberen Mitteltal und insofern sind wir gut der Hoffnung dass das wirklich am Ende für uns alle, die Nutzerinnen und Nutzern und auch für uns jetzt als lokale Nahverkehrsorganisation eine Entspannung bringt.
00:50:39: Also, witzigerweise habe ich gerade als Dr.
00:50:41: Kauai von den engen Straßen und Strecken geplant hat und wenigen Wennemöglichkeiten.
00:50:46: Ich hatte im Rüdersheim – ich saß gedanklich in Rüdesheim, obwohl ich hier im Podcaststudio sitze!
00:50:51: Das war genau der schöne Ort an dem ich gedacht habe.
00:50:54: Und du hast gerade eine Sache gesagt die ganz wichtig ist.
00:50:57: wir reden hier mit einzelnen Akteuren aber der Kunde, der Nutzer, der Fahrgast Der denkt ÖPNV oder nicht ÖPN-V und für den ist das total egal.
00:51:06: Es ist Bahn, es ist Bus.
00:51:07: ja ich überlege nehme ich mein Auto oder nehme ich gehe in den öffentlichen Personenauverkehr Und dann ist diese letzte Meile dieses Ich fahre mit dem Zug aber da muss auch der Bus kommen.
00:51:17: Dann geht's darum wie komme ich zu meiner Haustür und nicht nur zum nächsten Regionalbahnhof?
00:51:21: Das ist immer die Gesamtlösung die stehen muss.
00:51:23: und was mich am meisten freut das ist so schön dass das auch endlich ein Umdenken gegeben hat Dass wir von behinderten gerechten Bahnhöfen überwandeln zu barrierefreien, weil wir werden immer älter.
00:51:35: Ich bin nicht körperbehindert aber auch ich habe Knie und ich hab schon bin schon immer happy wenn ich aus dem Zug mit koffer nicht aussteigen muss.
00:51:45: Da hindernistet ich überwinden, muss die mir Angst machen.
00:51:47: Das geht mit Sechzig schon los und da muss sich nicht im Rollstuhl versetzen.
00:51:51: Und das finde ich ganz großartig.
00:51:53: Also auch diese Themen... Ihr habt das ja auch bei euch.
00:51:56: mit den Bussen haben wir uns auch schon drüber unterhalten wie Planungen, also wie steige ich da ein?
00:52:01: Wie steige Ich aus?
00:52:02: Das muss nicht immer nur der Rolator sein an dem, wenn wir denken, sondern es ist für ganz normale Menschen eine riesen Erleichterung.
00:52:12: Es ist viele Bewegungen, was wird auf vieles angepackt und vieles gelöst?
00:52:15: Also es wird tatsächlich in kurzer Zeit viel angepacked.
00:52:18: Und ich meine das wird jetzt niemanden verwundern dass man natürlich für so eine Maßnahme auch ein wenig trommelt.
00:52:25: aber ich glaube was uns insgesamt gut tun würde dass wir im ganzen Land wieder bauen einen stückweit als fortschritt sehen und dass dieser Fortschritt dann auch wirklich bleibt und greifbar ist.
00:52:36: also das das ist glaub ich schon Punkt.
00:52:39: Den kann man so aussagen und ausschließen.
00:52:42: Wenn wir mit all dem durch sind, wenn wir diese vierzig Strecken bundesweit bis sechsunddreißig durchgezogen haben, dann bewerben uns auch wieder mal für eine FußballwM oder?
00:52:51: Dann holen wir die WM nach Rüdesheim!
00:52:54: Ist das ein Fazit für die Folge?
00:52:56: Wollen wir damit rausgehen oder möchtest du noch was sagen?
00:53:00: Das übersteigt meine Entscheidungskompetenz und da wäre besser der Landrat gefragt.
00:53:07: Genau, der Landrat ist für das schöne Wetter zuständig.
00:53:11: Also ist er dann auch für diese Frage zuständig?
00:53:14: Wir laden ihn wieder ein.
00:53:16: und lieber Dr.
00:53:17: Kavai also es war großartig mit ihnen zu sprechen kommen sie bitte auch bald wieder in diesen schönen Podcast der so wichtig ist.
00:53:25: ja liebe Hörer ihr habt's mitbekommen die kommenden Monate die werden herausfordernd da müssen wir uns nichts vormachen Auch für den Autobrandschein und für alle Benteiligten, weil natürlich ist das auch eine gewisse Nervosität und Anspannung unter der wir da alle stehen.
00:53:41: Aber sie schafft die Grundlage für wirklich eine deutlich modernere, eine robuste, eine zuverlässigere Bahnverbindung im Rechten rein.
00:53:50: Ich sage jetzt mal Danke an Herrn Landrat Sandro Zehner in Arno-Brandscheid und Dr.
00:53:55: André Kauai für die Einblicke, für die Erklärungen Und wenn Sie sich weiter informieren möchten Alle aktuellen Informationen, Fahrpläne und Hinweise zum Ersatzverkehr finden Sie online über die Informationsportale von RMV und auch von der Deutschen Bahn.
00:54:13: Das war's!
00:54:14: Der Bus kommt – der Podcast der Rheingau-Taunus Verkehrsgesellschaft.
00:54:18: Vielen Dank fürs Zuhören bis zur nächsten Folge.
00:54:29: Abonnieren Sie uns gerne, damit sie auch die nächsten Geschichten aus dem ÖPNV im Rheingau-Tornuskreis nicht verpassen.
00:54:36: Wir freuen uns wenn Sie wieder rein hören!
00:54:38: Denn der Bus kommt ganz sicher und jetzt sogar zum Hören.
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