#5: ÖPNV im Wandel: Limburgs Erfolgsweg zwischen Linie und On-Demand
Shownotes
„Der Bus kommt!“ – dieses Mal mit einem Blick über die Kreisgrenze hinaus.In der aktuellen Podcast-Folge spricht RTV-Geschäftsführer Arno Brandscheid mit Michael Stanke, 1. Stadtrat der Stadt Limburg an der Lahn und Betriebsleiter des Stadtlinienverkehrs Limburg. Im Mittelpunkt des Mobilitätstalks steht das On-Demand-Angebot „LahnStar“ und damit die Frage, wie moderner ÖPNV in Mittelzentren und im ländlichen Raum zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Seit 2021 ist Limburg Teil des Pilotprojekts des Rhein-Main-Verkehrsverbunds für On-Demand-Verkehre. Der „LahnStar“, ergänzend zum klassischen Stadtbusverkehr, wird von den Bürgerinnen und Bürgern überraschend stark angenommen. Rund 6.500 bis 7.500 Fahrten pro Monat zeigen: Flexible Mobilitätsangebote sind längst kein Nischenangebot mehr.
Wie gelingt es einer Mittelstadt wie Limburg an der Lahn, ein flächendeckendes Stadtbusangebot im Halbstundentakt aufzubauen? Warum ist On-Demand-Verkehr keine Konkurrenz, sondern eine sinnvolle Ergänzung zum Linienverkehr? Welche Zielgruppen nutzen flexible Angebote – und warum sind es längst nicht nur Jugendliche? Welche Herausforderungen bringen Elektrifizierung, Netzausbau und zukünftige Antriebstechnologien mit sich? Darum geht es jetzt im BUS. Steigen Sie gerne ein & hören Sie mit!
Hier geht es zur RTV: www.r-t-v.de
Sie haben Fragen, Feedback oder Themenwünsche für kommende Folgen?
Host: Arno Brandscheid, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH
https://www.r-t-v.de/wer-wir-sind/
Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Bus kommt, ganz sicher.
00:00:04: Und jetzt sogar zum Hören!
00:00:06: Hier ist der Podcast der Rheingau-Taunus Verkehrsgesellschaft mit spannenden Einblicken, Hintergründen und Geschichten rund um ihren ÖPNV im RheINGAU Taunuskreis.
00:00:17: Der Bus Kommt die Mobilitätswende für die Ohren.
00:00:28: So, einen ganz wunderschönen guten Tag oder guten Abend.
00:00:31: Ganz egal wann und wie unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer diesen Podcast hören wir sind wieder live dabei sozusagen mit unserem Podcast über den ÖPNV im Raum Rheingau-Taunus und darüber hinaus.
00:00:44: der Bus kommt ist ja ein wunderbares Podcast Thema und ich freue mich dass wir heute Abend oder heute jetzt hier in dieser Sendung einen Gast haben von außerhalb unseres Kreisgebietes und darf also hier sehr herzlich begrüßen.
00:01:02: Herrn Michael Stange, den ersten Stadtrat von Limburg und gleichzeitig auch Betriebsleiter der Stadt Linie Lahnstar.
00:01:09: ein Demand an Gebot über das er ja selbst noch was sprechen darf oder sprechen wird.
00:01:14: Und Herr Stange hat sich willkommen in unserem Podcast und sie dürfen sich jetzt auch gerne nochmal selbst vorstellen.
00:01:20: Vielen Dank!
00:01:21: Mein Name ist Michael Stanke.
00:01:23: Ich bin erster Stadtrat in der Kreisstadt Limburg an der Lahn, also quasi stellvertretende Bürgermeister und wir haben so ein bisschen die Eigenart.
00:01:31: Wir haben einen Eigenbetrieb-Stadlinienverkehr schon mittlerweile seit fünfzig Jahren und da darf ich auch Kraftamtes quasi Betriebsleiter sein.
00:01:39: Ja das klingt doch super!
00:01:40: Und wir haben ein bisschen was gemeinsam und das bringt uns auch so ein Stück weit zusammen.
00:01:46: Also beide Körperschaften der Rheingau-Taunus-Kreis mit der Stadt Taunenstein im Rücken, die Stadt Taunerstein selbst und wir als lokale Nahverkehrsgesellschaft aber auch die Kreisstadt Limburg sozusagen ist Betreiber eines On Demand Systems.
00:02:01: Wir sind über dieses E-Mailprojekt so ein Stück weit miteinander in einer Arbeitsgruppe oder in eine Arbeitswelt zusammen.
00:02:08: Und insofern tauschen wir uns regelmäßig, also unsere Mitarbeiter auch regelmäßig aus wie die beiden Systeme hier der Emil in Taunenstein aber wir haben ja auch den Emil noch in Itstein.
00:02:19: und wie der Emil oder der Lahnstar in Limburg funktioniert und wie er regisiert und insofer können wir ruhig auch mal darüber sprechen, wie lange machen Sie das jetzt schon mit diesem Lahn Star?
00:02:31: In Limburg!
00:02:32: Ja, wir haben ja gleichzeitig, glaube ich sogar angefangen in dem Pilotprojekt des Rhein-Main Verkehrsverbundes damals.
00:02:39: Das ist im Jahre twentyeinen zwanzig.
00:02:42: Haben wir gestartet?
00:02:43: Wir sind dabei als kreisangehörige Stadt weil wir Luftreinhalte statt waren.
00:02:48: das hört sich jetzt erst mal schöner an.
00:02:49: also es tatsächlich ist ein Gegenteil.
00:02:51: wir waren.
00:02:53: Wir waren bedroht von einem Dieselfahrverbot bei die Grenzwerte der Stick Oxyz bei uns zu hoch war und in dem Zusammenhang kamen wir in den Genuss von Fördermittel des Bundes und dann hat der Rhein-Main Verkehrsverbund ja den ein oder anderen gesucht, mit dem zusammen dieses On-De-Mart-Projekt großflächig auf die Beine zu stellen.
00:03:11: Und da waren wir von Anfang an mit dabei.
00:03:12: Ja super!
00:03:13: Wir kennen jetzt seitens des Rengert-Horneskreises als Ausflüggler ihre wunderschöne historische Als Stadt in Limburg, die wir gerne ja auch als Ausluksziel sehen und benutzen oder besuchen.
00:03:27: Und gerne auch in Limburger hin wieder mal zum Einkaufen gehen.
00:03:30: Also Limburg ist hier so ein Mittelzentrum mit dem Oberzentrumscharakter schon so ein bisschen?
00:03:37: Ja genau!
00:03:38: Wir sind Mittelzentren mit Teilfunktion Oberzentrem.
00:03:41: So heißt das in der Regionalplanung.
00:03:44: Aber wir haben eine relativ erfolgreiche Einzelhandel, eine erfolgreische Innenstadt und dadurch auch ein größeres Einzugsgebiet.
00:03:52: Rheingau-Taunuskreis kenne ich natürlich auch.
00:03:54: Im ersten Mal sind wir teilweise ein Wahlkreis bei der Bundestagswahl.
00:03:59: Wir haben die gleichen Bundestagsabgeordneten.
00:04:02: Und klar, man kennt den Rheingaum, er kennt auch den Taunus... Man kennt ihn auch vom Fahren, vom Durchfahren.
00:04:09: Von der B-Vierhundertseptzen verbindet uns der X-Bus.
00:04:12: Ich finde übrigens ein Produkt im ÖPNV, das eine tolle Sache ist!
00:04:17: Ja, das stimmt.
00:04:17: Wir haben ja die Verbindung quasi von Limburg bis quasi nach Wiesbaden oder ins Rhein-Main-Gebiet.
00:04:24: also dass in Zusammenwerken mit dem Rhein Main Verkehrsverbund – ja es gibt viele Schnittstellen und auch Gegebenheiten miteinander ins Gespräch zu kommen und da freue ich mich, dass Sie Interesse haben heute uns in unserem Podcast sozusagen ein paar Informationen zu geben, Auskünfte zu erteilen.
00:04:42: Und wir sind ja beide sozusagen in unserer Eigenschaft, der woflischen Eigenschaft jetzt auch so ein Stück weit wegbereitet des ÖPNV und unsere, in den Organisationen für die wir tätig sind.
00:04:54: Was ist Ihre Motivation?
00:04:56: Sozusagen Sie sind ja auch schon länger dabei.
00:04:59: was ist Ihre Motivation, sagen wir mal sich für den ÖPNW jetzt im Limburg einzusetzen?
00:05:05: Ja, ich finde Mobilität ist ja das was wir alle wollen.
00:05:09: Ich habe eben gesagt als Einzelhandelstandort da haben wir den Anspruch oder auch den Wunsch dass die Menschen zu uns kommen können.
00:05:16: Schulen arbeiten also Freizeit rundherum alles ist Mobilität.
00:05:22: und ich meine Wir kommen aus einer Region Das muss man sagen da steht das Auto im Mittelpunkt.
00:05:27: Und was beim ÖPNV spannend finde und mein Ansatz ist auch ganz klar den ÖPNV nach vorne zu bringen, zu pushen aber nicht in Konkurrenz zum Auto sondern.
00:05:37: Den so gut aufzustellen dass die Leute sich nachher entscheiden können nutze ich ÖPN V oder nutze das Auto und ich glaube dass wir da wirklich gute Dinge machen können und das dann Auch in Regionen, die ländlicher Raum sind.
00:05:54: Klar wir haben Zentrum aber außen rum beginnt der ländliche Raum.
00:05:58: ich glaube auch da kann der ÖPNV viel dazu beitragen dass die Menschen einfach allen Alters mobil sind.
00:06:03: Ja vielen Dank.
00:06:04: ja das stimmt.
00:06:05: und jetzt haben sie in Limburg ja Sie sind ja Teil des also die Sie haben ja auch eine lokale Nahverkehrsorganisation Also wie es sind hier als Rheingar-Taunus Verkehrsgesellschaft Die lokale Nachverkehr Organisation des Rheingart-Hornes-Kreises und organisieren im Auftrag des Landkreises quasi die lokalen Busverkehre bei uns.
00:06:24: Aber wie kommt das denn, dass Sie als Stadt Limburg sozusagen quasi selbstständig diesen Lahnstar jetzt ja organisieren und betreiben?
00:06:35: Sicherlich auch in Anbindung an Ihre lokale Nahverkehrsorganisation ganz bestimmt.
00:06:40: aber letztlich sind sie hier also statt Limburg auch derjenige, der das alles finanziert.
00:06:44: oder
00:06:45: Ja, wir sind derjenige, der das finanziert.
00:06:47: Wir sind eine kreisangehörige Stadt, d. h., wir sind Teil des der VLDW also unserer Nahverkehrsorganisation Landkreis wobei die VLDV bei uns auch mit dem Laden Dillkreis zusammen ist aber jeder Landkreist da seine eigenen verkehre organisiert.
00:07:02: ich bin da auch im Aufsichtsrat wir arbeiten auch mit den mit dem mit der Vldw zusammen Aber haben traditionelle Nürnberg schon einen eigenen Punkt, wo wir auch Geld in die Hand nehmen.
00:07:13: Sag ich aber gleich noch was dazu.
00:07:15: Das fing an vor über fünf Jahren mit dem klassischen Stadtlinienverkehr also die Busse sind Die Hauptachsen gefahren das hat für kleinere Stadthalle gereicht und so eine Stadt hat ja Wohnquartiere Wo die Wohngebiete längere Wohnstraßen haben als mancher Stadtteil die Ortsdurchfahrt.
00:07:32: Und da haben wir schon vor über fünfzig Jahren im Stadtlinienverkehr eingesetzt, um das an Krankenhaus und größere Wohnquartiere anzubinden.
00:07:40: Was uns natürlich geholfen hat ist, dass wir eine Energieversorgungsunternehmen haben.
00:07:43: Da gibt es den sogenannten steuerlichen Querverbund,
00:07:46: d.h.,
00:07:47: alle Gewinne die man da macht, kann man steuerlich in den ÖPNV stecken und spattert durch Steuern.
00:07:53: Das war, glaube ich, vor fünfzehn Jahren die Motivation.
00:07:56: In dem Moment wo man da einmal Fuß gefasst hat beschäftigt sich auch mit dem Thema weiter.
00:08:01: Ja, und Sie haben ja jetzt glaube ich auch in den letzten Jahren oder zurückliegende Zeit auch sehr deutlich nochmal investiert in dieses Feld.
00:08:12: Sie haben mir diesen Stadtverkehr habe ich gehört als unabhängig von diesem Antemant-Angebot doch auch deutlich ausgebaut.
00:08:20: was die Stadt Limburg angeht?
00:08:22: Ja wir sind jetzt also.
00:08:23: seit dem ersten Juli letzten Jahres haben wir einen Stadtlinienverkehr was im Liniennetz quasi vollumfassend ist, wie man so Liniennetze betreibt.
00:08:33: Das Start und Ziel ist die Innenstadt von Liburg und da haben wir jetzt tatsächlich einen halb-Stunden-Takt mit jeweils einer Linie in jeden Stadtteil.
00:08:41: Wir haben fünfunddreißtausend Einwohnern.
00:08:42: das ist glaube ich ein ziemlich gutes Angebot.
00:08:44: Ich nutze dasselbe und muss sagen es ist schon den Quantensprung der Mobilität weil man jetzt kaum mehr auf dem Bus verplanen guckt.
00:08:51: also wenn's ganz dumm läuft wartet mir neunzwanzig Minuten allem, aber das ist erstens der Mittel.
00:08:58: Wartet man ja nicht neunzwanzig Minuten, sondern das Mittel ist dann fünfzehn Minuten und da kann er ganz anders den Bus nutzen?
00:09:04: Ja, das ist schon ein super gutes engmaschiges Angebot.
00:09:08: Das hat schon wirklich städtischen Charakter also finde ich schon gut.
00:09:13: Da tun Sie viel für Ihre Bürger.
00:09:15: wie nehmen Ihre Bürger das denn wahr?
00:09:17: haben sie mal eine Umfrage gemacht oder haben sie sich da dicht dran an den?
00:09:20: an den Bürgern hören mal so die Stimmen was was gibt es da Sachen, wo Sie sagen, da können wir drauf zurückgreifen.
00:09:26: Wie sehen die Bürger das?
00:09:28: Wir fahren ja jetzt erst noch kein Jahr.
00:09:31: Richtig seriös fangen wir jetzt erst an, das mal zu evaluieren mit Zahlen auch, die wir vorher dann erfasst hatten.
00:09:38: Deswegen kann ich mich jetzt nur auf ... würde ich jetzt nicht von mir aus sagen Ich kenne die Stimme der Bürger.
00:09:43: Bin ja jetzt kein Meinungsforschungsinstitut!
00:09:46: Aber im Großen und Ganzen, ich bin ja jetzt seit fünfzehn Jahren auch erster Stadtrat Und für Politik tätig gibt es kein einziges Feld Wo wir so viel Lob bekommen haben, die für diese Einführung dieser Stadtlinie jetzt seit Juli und vorher den Lands da.
00:09:59: Es gibt kritische Stimmen ist keine Frage.
00:10:01: vor allen Dingen was neu es ist dass wir jetzt in einem oder anderen Stadtteile auch durch eine Wohnstraße fahren.
00:10:07: Da gibt's schon Beschwerden das der Bus dann doch lauter ist als man das manchmal denkt.
00:10:12: Dann müssen wir sicherlich auch noch Konfliktmanagement betreiben.
00:10:15: aber im Großen und Ganzen nehmen diese Bürger das sehr gut an.
00:10:19: Wir fahren selbst damit, meine Mitarbeiter und ich.
00:10:21: Und ich sehe auch im Bus selber werde alles mitfährt und das ist schon überraschend.
00:10:27: also bekommen ja vielleicht auch noch mal ein laufendes Gesprächs auf Zielgruppen.
00:10:31: da sind eigentlich alle bitte dabei.
00:10:33: und was wir auch sehen ist wir sehen ja was wir für Einnahmen in den Bussen haben schon die steigen schon enorm seit der neuen Einführung.
00:10:41: Ja, das klingt doch super gut.
00:10:44: Wie sieht es in der Stadtverordnetenversammlung aus?
00:10:47: Ich meine oft sind ja Themen die Geldkosten nicht ganz unumstritten.
00:10:51: also wie wenn Sie sagen sie sind jetzt schon lange in der Politik und begleiten das auch als hauptberuflicher Mensch in der Verwaltung sozusagen als Wahlbeamter.
00:11:00: Wie schwer ist es denn so ein Stadtverkehr dann auch in die Umsetzung zu bringen muss ja auch finanziert werden.
00:11:07: Also im Großen und Ganzen muss man der Politik wirklich danken, dass das der ÖPNV für Limburg extrem wichtig ist.
00:11:14: Das ist nahezu einhellige Meinung.
00:11:17: da geht es so ein bisschen um das Wie.
00:11:18: aber auch.
00:11:19: da gibt's große Mehrheiten für diese Einführungsstadtlineverkehrs.
00:11:23: Man muss auch der Fairness halber sagen uns geht als Stadt vergleichsweise gut kommunal von den Einnahmen her oder von unserer Finanzlage.
00:11:33: Wir sind allerdings jetzt auch in derselben Situation wie alle anderen Kommunen.
00:11:38: die Einnahmen brechen ein.
00:11:39: Also die ganzen Dinge, die die Hörer da auch hören von ihrer Kommune, die gibt es auch in Limburg, ein bisschen verspätet und ein bisschen, wie gesagt, gebremst da.
00:11:48: aber wir müssen ja schon sehen wohin mit dem Geld.
00:11:50: Und da ist ein großer Vorteil gewesen dass die Beschlüsse das müssen sie auch alles sehr lang schon gefasst sind Und das war zu Zeiten, wo wir von der Finanzkrise noch nix wussten.
00:11:59: Das ist Nummer eins.
00:12:00: Nummer zwei ist halt die Geschichte mit dem Luftreinhalteplan und der Drohne-Dieselfahrverbot hat schon dazu geführt dass man sich dann auch mit dem ÖPNV mal beschäftigt hat.
00:12:10: Ja toll ich meine immerhin ÖPN V is ja nicht nur Verkehr sondern Lebensqualität und auch Daseinsfürsorge wird ja oft so ein bisschen vielleicht übersehen.
00:12:20: Aber die Mobilität der Menschen im ländlichen Raum, aber auch im urbanen Raum das ist ja ein Teil der Lebensqualität, die wir den Bürgerinnen und Bürgern anbieten.
00:12:31: Und insofern ist es ja auch immer so dass wir uns anpassen müssen an die veränderten Mobilitätsbedürfnisse unserer Bevölkerung.
00:12:40: Es geht uns so und Ihnen wahrscheinlich auch in der Stadt.
00:12:43: Und deswegen sind die auch diese Andemandverkehre jetzt im Wachstum oder im Zuwachs im Begriffen, weil das ja auch eine neue Form der Mobilitätsangebote ist.
00:12:53: Das wird hier bei Ihnen dieser Landstar, glaube ich, auch super angenommen in Ihrer Stadt?
00:13:00: Ja, der Landstar – das muss man vielleicht auch noch mal erklären – ist ja bei uns Teil des ÖPNV's.
00:13:04: also wir fahren den nicht in Konkurrenz Zu dem Linienverkehr, sondern wir haben das Linien Verkehr des Sternförmig auf die Innenstadt zugeführt.
00:13:11: Und dann war die ist halt die Frage was ist denn bezielen?
00:13:14: wenn jetzt jemand von einem Stadtteil in einen anderen Stadtteil möchte?
00:13:18: Wir haben Hausärzte oder Ärzte in Stadtteilen oder Einkaufen oder Freunde.
00:13:23: Dann können wir nicht über Linien verkehren fahren.
00:13:26: Wir haben das selbst mal ausgerechnet mit so Ringsystemen dass man die Stadtteile ins Ringsystem abfährt.
00:13:31: Aber das ist tatsächlich als Linienverkehr von der Finanzierung nicht denkbar und da macht halt der Lahnster Sinn.
00:13:38: Und, da kommt das on demand in Spiel und auch in den Abend- und Nachtstunden.
00:13:43: also wir fahren bis ungefähr zwanzig, einundzwanzig Uhr den Linien verkehr und nachts dann den on demand Und tagsüber kann man mit dem Lahnstar auch nicht in die Innenstadt fahren, weil wir da den Linienverkehr in der Innenstadt haben.
00:13:57: Ja
00:13:57: klar!
00:13:57: Man will das ja nicht kanibalisieren.
00:13:59: Man will im Grunde nicht dass die Busse hintereinander herfahren sondern dass das abgestuft möglich ist und wahrscheinlich kann man aber mit dem Lan-Star dann an bestimmten Umsteige punkten quasi dann ins Liniennetz eintreten oder?
00:14:12: Ja, das kann man auf jeden Fall.
00:14:13: Wir haben in dem Liniennetz... Man kann eigentlich an vielen Stellen in das Linienetz eintreten.
00:14:19: Man kann auch das Linionetz untereinander nutzen.
00:14:22: Also es gibt tatsächlich sinnvolle Umsteigungsmöglichkeiten innerhalb des Liniennetses.
00:14:26: Die haben ja noch ein IC-Bahnhof der nicht in der Innenstadt liegt.
00:14:28: Das muss man auch bedenken mit einem großen Industrie und Gewerbegebiet darum.
00:14:32: Ein Dienstleistungsgebiet.
00:14:34: Und also genau das muss man aber als ganzheitliches System tatsächlich denken.
00:14:40: Und so denken wir's auch
00:14:41: sehr schön.
00:14:42: Und wie können Sie was über die Nutzerzahlen sagen, wie oft wird im Monat?
00:14:47: oder wie sieht es aus mit der Nutzerstatistik?
00:14:50: Also wir haben ja eine lange Erfahrung.
00:14:51: Wir hatten vorher einen Anruf-Sammeltaxi, das ähnlich war als der Lahnstar also nur in den Abend und Nachtstunden gefahren ist und nur ab neunzehn Uhr haben dann den Audimant eingeführt.
00:14:59: und damit damals hier da wird mir gefragt, was stellte er denn so vor, was könnte denn so kommen?
00:15:04: und dann haben wir gesagt naja wenn wir drei tausend Fahrten im Monatschaffen dann sind wir zufrieden Aber das ist mir nach kurzer Zeit schon drüber gewesen.
00:15:14: Wir sind jetzt, würde ich sagen bei sechsundhalb, sieben fünf je nach Monat.
00:15:20: also siebentausendfünfhundert haben wir auch schon erreicht.
00:15:23: Das klingt doch super!
00:15:24: Also das zeigt doch dass die Entscheidung der Politik und auch die Art und Weise wie Sie es ausgestaltet haben, die Zielgruppen absolut... anspricht und bedient.
00:15:34: Und Sie hatten ja vorhin schon mal bei Zielgruppen gesprochen, was haben sie für erkannte Zielgruppe oder was hat sich herausgebildet?
00:15:41: Wissen Sie das?
00:15:42: Ja also wir haben.
00:15:43: im Endeffekt muss man sagen Wir sind überrascht davon dass es dann doch alle sind als Zielgrupp in Großen und Ganzen weil wir konnten das noch von dem Anruf sammelt Taxi da waren uns unheimlich viel Jugendliche Da hat man auch diese berühmten Freitas- und Samstagspitzen gehabt an zu feiern.
00:15:58: Und ich glaube, das war ja auch damals die gemeinsame Diskussion, die wir hatten.
00:16:01: Ja?
00:16:02: Die wir gesagt haben, dass wird bestimmt die Spitzen sein aber es ist komplett normal verteilt.
00:16:07: Aber natürlich sind Kinder und Jugendliche da schon dabei.
00:16:12: Senioren ganz viele!
00:16:13: Aber wir haben auch in Gewerbegebieten wo der Busverkehr nicht so gut ist oder wo man aus dem Stadtteil Xnet in das Gewerbepiet kommt Auch in den Gewerbekabiten ganz normale Arbeitnehmer wieder mitfahren.
00:16:23: Also das ist schon eine überraschende Normalverteilung, würde ich sagen.
00:16:29: Und sie arbeiten auch mit virtuellen Haltestellen oder Haustür-Bedienungen?
00:16:33: Nein, wir haben überall da wo der Lanster hält ein reguläres R&V-Haltestellenschild.
00:16:43: Was so aussieht wie ÖPNV, wo dann steht LinioNine Und dann steht ein Lancer daneben, weil wir tatsächlich wollen von Anfang an das als Gesamtkonzept zu bewerben.
00:16:53: Wir haben auch vielen Leuten gesagt hier nehmt euch doch eine Wochenkarte, eine Monatskarte und unser Ziel ist im Endeffekt dass wir dreihundert Meter Radios von allen Wohnorten schaffen mit einer Haltestelle.
00:17:03: aber es ist da eine Haltestelle genau.
00:17:05: die ist nicht virtuell sondern sie ist tatsächlich da.
00:17:07: Aber oft mal manchmal auch wirklich nur das on demand
00:17:11: und das preismodell.
00:17:12: wie sieht das aus beim lanster?
00:17:14: Das ist die normale Fahrkarte Und die gilt.
00:17:18: Das heißt, wer ein Schüler-Ticket hat, wer Deutschland-Tickets hat, wenn ein Monatsticket hat der zahlt nix.
00:17:23: Wer das nette hat bezahlt die normale Fahrkarte und zu jeder Fahrt einen Euro-Sechtsig Ausschlag.
00:17:28: Also es war jahrelang eins Fünfzig wir haben das dieses Jahr auf Eins Sechtsig erhöht.
00:17:31: Naja, und das heißt sie haben keine Luftlinienkilometer die irgendwie bezahlt werden.
00:17:36: Das ist ja in jeder Region wo an Demand angeboten wird ein bisschen anders.
00:17:40: Da gibt es ja so ein paar eigene Tarifmodelle.
00:17:43: also zum Beispiel im Taunestein hier ist es ja So dass es dann diesen Komfortzuschlag gibt oder der Und dann ein kilometerabhängiges entgelt genommen wird usw.
00:17:53: Und in anderen Regionen ist wieder ein bisschen Anders.
00:17:56: aber das haben Sie dann für sich so gelöst und das wird ja augenscheinlich zeigt Ja genommen und die Kunden honorieren auch diesen besonderen Service?
00:18:05: Ja, also genau.
00:18:07: Und das war auch bewusst so dass wir die Kilometer weggelassen haben weil wir gesagt haben da wo unser Lanz da fährt ist ja kein Linienverkehr.
00:18:15: Also dieses Kilometersystem macht Sinn wenn es in Konkurrenz steht.
00:18:18: man will das vielleicht verteuern aber es ist ja keinen Linien Verkehr da.
00:18:23: insofern nehmen wir den Linienpreis aber dann mit diesem sogenannten Komfortzuschlag der auch Sinn macht Sonst auch Fahrten hätten, von einer Haltestelle zum nächsten bei dreihundert Meter.
00:18:35: Jugendliche mit Schüler-Tickets sind da schon sehr einfallsreich.
00:18:40: Ja das stimmt ja und wir haben ja grundsätzlich immer bei der also wie jetzt die uns da auch beruflich mit dieser Thematik des Busverkehrs beschäftigen.
00:18:48: Wir haben ja immer diese Vorhaltung entweder sagen die Leute der Bus ist zu leer was fällt dann so viel heiße Luft rum?
00:18:53: Oder aber der Bus ist zu voll und die Leute sagen also wir haben ja keinen Sitzplatz, wir müssen stehen.
00:18:58: Und der Bus eigentlich viel zu voll, die Kapazität reicht nicht.
00:19:01: Also eigentlich ist es gar nicht so einfach den Nutzern des ÖPNV alles immer sozusagen recht zu machen.
00:19:09: Der Andemand fährt dann wenn er gebraucht wird auf Bestellungen und das ist auch unsere Erfahrung aktuell der komfortabelste Weg einen ÖPN-V Angebot zu machen.
00:19:22: Ja, also auf jeden Fall und er ist halt auch ein guter Einstieg für den ÖPNV.
00:19:27: Also wenn wir wirklich sehen dass es gewisse Verbindungen... Und wir analysieren das eigentlich ständig, dass es Gewisse Verbindung gibt die stark sind, die eine stark nachgefragt wird wo man auch sagt jetzt kommt der Ondiment an seine Grenzen.
00:19:38: Das kann ja auch sein, dass wir dann wirklich gucken in Richtung.
00:19:42: lohnt sich hier die Einführung eines Linienverkehrs?
00:19:45: ein großes Vollversorgerkrankenhaus, auch nicht in der direkten Innenstadt sondern am Rand der Innenstadt und das ist durch diese Farbplanwechsel massiv gestärkt worden.
00:19:57: Da fahren jetzt zwei Linien im halbstunden Takt quasi vorbei was es zum Viertelstunden-Takt an der Haltestelle am Krankenhaus macht.
00:20:03: Das haben wir deswegen gemacht weil wir gemerkt haben dass von Anfang an das eines der großen Ziele des Unimans war mit dem Antimant an die Kapazitätsgrenzen gekommen werden.
00:20:16: Ja, das ist ja der Riesenvorteil bei diesen Bestellsystemen jetzt auch über diese Buchungsplattformen, über die auch der Antimante läuft und dass wir natürlich im Gegensatz zu den großen Liniengefäßen im Grunde sehr gut sehen wer will eigentlich wohin fahren?
00:20:31: also was sind die Zielgebiete wann sind die Abfragezeiten?
00:20:35: Also wie ist eigentlich die tatsächlichen Anspruchnahme des Angebots in den großen Bussen, so genau können wir das ja oft gar nicht nachvollziehen.
00:20:46: Insofern haben sie vollkommen recht ist natürlich wenn Sie feststellen dass über das Buchungssystem vom Lahnstahner hohe Nachfrage ist dann kann man sich überlegen müssen wir die Linie dahingehend erweitern oder eben nicht?
00:20:57: Das ist für uns auch ein wichtiges Indizwahl.
00:21:00: Wir sind gerade dabei bei uns im Rheingau-Taunuskreis die Busflotte zu ertüchtigen.
00:21:05: Wir haben vom Digitalministerium hier einen Zuschuss bekommen, um alle unsere Hundertsechzig-Bussemittelfristig mit Videosensuren auszustatten.
00:21:15: Damit wir wissen wo eigentlich die Leute ein und aussteigen und wie ausgelastet die Systeme sind.
00:21:20: Das wissen wir natürlich bei den Bestellsystemen an dem Warnsystem sehr genau von Anfang an weil wir das Buchungsverhalten der Leute halt schon aus der App sehen.
00:21:30: Das ist so.
00:21:31: Jetzt ist das natürlich nochmal ein Unterschied zwischen nur wir, die nur unseren Stadtverkehr im Auge halten müssen und bei Ihnen oder bei unserer VLDW muss man das ja auch sagen, die da jetzt noch mal den kompletten ländlichen Raum hat, die den Schülerverkehr noch einmal dazu hat.
00:21:44: aber da gibt es auch meines Erachtens die Chance umgekehrt zu denken.
00:21:47: Da wo heute Linien vorbeifahrten wird vielleicht zu dem Schluss kommen dass es auch kleineres Gefäß und nur auf Bestellung.
00:21:55: Ja, genau.
00:21:58: Das führen wir gerade in einem Segment bei uns durch Heidenrothbad Schwalbach-Hohenstein mit dem Taunusflex.
00:22:05: Da haben wir jetzt vier Fahrzeuge ab zwanzig Uhr abends laufen und am Wochenende voll täglich also quasi von morgens bis spätabends.
00:22:14: Und das ist schon eine interessante Entwicklung weil wir da sehr genau sehen wo können wir mit dem Fahrzeug erst später einsetzen?
00:22:21: Oder wo müssen wir noch was zugeben in der ländlichen Region, wo halt vorher in einem Linien verbunden oder in einem Kreisverkehr halt große Busse bis zum Teil abends, drei zwanzig Uhr.
00:22:32: Zum Teil halt auch leer tatsächlich dann gefahren sind.
00:22:35: Wir können also viel, viel genauer justieren.
00:22:39: Was auch eine schöne Sache ist in dem Zusammenhang, was uns bei dir betrifft und was für mich einer der großen Erkenntnisse auch der Diskussion mit den Großstädten war oder beim Rhein-Main-Gebiet die ganz andere Diskussionen hatten ist, dass wir bei dem Onimate auch was die Wartezeiten und die Fahrzeiten angeht wirklich Kunden haben.
00:22:57: Die wirklich zufrieden sind Auch wenn sie mal eine halbe Stunde auf ein Onimate warten.
00:23:03: das ist ja so immer gemacht worden als wenn das um die Ecke warten müsste Und dann drückt einer auf der App und dann fährt er es um die ecke.
00:23:09: aber wir haben eigentlich festgestellt Dass wenn da wenn das jetzt jemand bucht und sagt er will sofort haben Das ist ja nun mal die Möglichkeit in der App Gibt es überhaupt keine Beschwerden?
00:23:22: Null.
00:23:23: Das ist hier komplett klar, dass das so lange dauert oder auch Umwege fahren.
00:23:28: Im Gegenteil, das kriegt dann immer wieder lustige Geschichtengehörige.
00:23:32: Jetzt haben wir den mitgenommen und da habe ich den getroffen.
00:23:35: Und natürlich dauert die Fahrt dann mal zehn, fünfzehn Minuten länger aber in der heutigen Zeit auch kein Problem und jeder erkennt an, dass es die Alternative wäre gar nix.
00:23:45: also weil wir kriegen ja über dieser Antimant Fahrtbeziehungen hin, Ziel-Beziehung hin die ansonsten fahrplantechnisch im Liniengefäß so gar nicht in der Regelmäßigkeit oder auch in der Zeit gar nicht erreicht worden werden.
00:23:59: Also das ist schon wahr.
00:24:01: also gerade bei uns im ländlichen Bereich wir haben Heidenrot mit mit neunzehn Ortsteilen mit acht und halbtausend Einwohnern in neunzen Ortsteilen auf einer riesigen Fläche da kannst du gar nicht alle Orts Teile mit einem Linienbus abfahren.
00:24:15: Da wässt ihr ja gar den froh Und jetzt kannst du halt tatsächlich über den Taunusflex von einem Arztteil in der nächsten fahren und das ist ja ähnlich wie bei euch.
00:24:24: Das ist natürlich für die Kunden eine deutliche
00:24:27: Verbesserung.".
00:24:27: Genau, wenn man so eine Situation mit einer Linie abfahren würde dann wird der Bus wahrscheinlich alle zwei Stunden kommen?
00:24:32: Und dass es für Leute die Möglichkeiten haben sich zwei drei Autos zu kaufen... Ist das keine Alternative!
00:24:38: Das muss man mal sagen.
00:24:39: oder aber eine halbe Stunde zu warten und zu sagen hier kommt dann und dann komme ich in die Stadt und so das machen die Leute schon.
00:24:46: Jetzt haben sie ja vorhin gesagt, die Stadt Limburg hat diese gute Situation mit dem steuerlichen Quer verbunden.
00:24:52: Was die Finanzierung angeht?
00:24:54: Das heißt, Sie konnten bislang sozusagen aus Ihren Überschüssen im Energiesektor sozusagen die Ausgaben im Nahverkehr stückweit kompensieren.
00:25:04: Die Dinge werden sich auch bei Ihnen sicherlich ein bisschen verändert haben was diese Finanzströme angeht.
00:25:08: Wir haben hier in der Stadt Taunestein, die überwiegend den Emil in Taunenstein finanziert.
00:25:17: Also das ist ein bisschen kleiner als Limburg, aber auch in der Ausdehnung wahrscheinlich ein bisschen kleinere.
00:25:22: Was die Fläche angeht als Limborg weiß ich nicht Aber auf jeden Fall die Stadt Taunenstein investiert hier einen hohen Geldbetrag Der also deutlich um die fünfhunderttausend Euro ist für diese Verkehrsleistungen.
00:25:34: Ja wie sieht es denn in Limburg da für die Zukunft aus?
00:25:37: Jetzt haben sie selbst gesagt Die Haushalte verändern sich Die Finanzströme werden ein bisschen, wie soll man sagen?
00:25:43: Es läuft nicht mehr so toll.
00:25:45: Wo glauben Sie, wofür es hin?
00:25:47: Also der steuerliche Querverbund reicht schon nicht mehr.
00:25:50: Der ist jetzt seit Juli, seitdem wir den Nahverkehr ausgeweitet haben, den Linienverkehr ausgewaltet haben legt die Stadt aus normalen Steuermitteln drauf.
00:26:00: Das Geld kommt dann logischerweise bei einer Kommune oder überhaupt beim Staat Sonst herkommen, es kommt aus irgendwelchen Steuern.
00:26:08: Gebühren sind ja meistens für was Besonderes.
00:26:10: Also Friedhofsgebühren wird für den Friedhof bezahlt und allgemein haben wir Steueren.
00:26:14: Und da ist ganz groß Gewerbesteuer und die Grundsteuer.
00:26:17: Die Grundsteue ist zur Daseinsvorsorge dar.
00:26:20: Ich glaube das Wort ist auch noch mal wichtig beim ÖPNV und im Endeffekt kommt das Geld daher.
00:26:25: Wir haben den Verkehr jetzt für zehn Jahre ausgeschrieben d.h.
00:26:28: Für zehn Jahre hat sich die Stadtverordnanzversammlung klar beschlossen dass sie das finanziert.
00:26:34: Dann müssen wir mal in zehn Jahren weiter sehen, wie dann die neue Ausschreibung wird.
00:26:39: Das ist natürlich noch jetzt ganz weit hin aber es völlig klar das kostet uns Geld.
00:26:45: Aber man muss sagen, wir stecken gleichzeitig auch immer viel Geld im Parkhäuser ja?
00:26:51: Das kostet auch Sanieren.
00:26:53: Wir wird digitalisieren unsere Parkhäusern.
00:26:56: Autoverkehr Kostet uns viel Geld und es gibt an der einen oder anderen Stelle andere Sachen, die die Kommune auch bezahlt.
00:27:02: Das ist jetzt dann... muss mir irgendwann ein Strich drunter ziehen und muss eine Prioritätensetzung machen, muss gucken was es einem wert?
00:27:09: ÖPNV zu machen, anderen machen dafür etwas anderes.
00:27:12: also wir haben uns für ÖPNVA entschieden.
00:27:15: Ja super!
00:27:15: Die Entscheidung kann ich ja jetzt aus meinem Blickwinkel auch nur begrüßen.
00:27:21: und die Frage ist ja tatsächlich wie viel Mobilität kann sich eine Gesellschaft oder will sich auch eine Gesellschaft leisten?
00:27:27: Diese Frage müssen wir uns noch erstellen, das ist da sein Fürsorge.
00:27:30: Es ist Teilhaber... Zumindest bei uns ist das so, aber euch wird es wahrscheinlich auch nicht viel anders sein.
00:27:36: Wir haben eine überalltete Bevölkerung und wir kriegen immer mehr alleinlebende Seniorinnen und Senioren.
00:27:43: Die Nahversorgungsangebote gehen zurück.
00:27:45: Das heißt die Menschen, die irgendwo im ländlichen Raum leben müssen sich versorgen können zu ihrem Arzt oder überall hin.
00:27:53: Insofern ist das natürlich eine Zukunftsthematik aus unserer Sicht.
00:27:59: Ja, das sehe ich auch so.
00:28:03: Also wir als Stadt Limburg, was wir in den letzten Jahren immer gemerkt haben, wir haben ja tatsächlich in der Innenstadt die ein oder anderen Standort an denen sich größere Senioreinrichtungen gebildet haben also vor allen Dingen des betreute Wohnen ist hier in den Letzten fünfzehn Jahre relativ ausgebaut worden und an den Standorten hatten wir schon immer guten ÖPNV Verkehr.
00:28:23: Das sind noch die Standorte, wo wir diese Steigerungen merken.
00:28:26: Übrigens auch da und die Mahnt ja also der der Lahnster wird sehr sehr rege genutzt Und es gibt zur Veranstaltung auch in Seniorenheim Wo wurde sich untereinander erklären wie man diese App benutzt?
00:28:39: Und das ist auf jeden Fall eine Geschichte Die ist wichtig und wir haben das ja gemerkt dass Es dann aus dem Westerwald oder aus dem Taunus durchaus Menschen gab die Dann doch ihr Haus verkauft haben und ins Seniorenwohnung nach Limburg gezogen sind weil sie gesagt haben Sie werden zwar sehr gerne daheim wohnen geblieben oder auch in ihrem Ort wohnengeblieben.
00:28:57: Aber in Limburg ist halt schneller beim Arzt, die sind schneller... Die Einkaufsmöglichkeiten sind mehr und dann sind sie halt schwer im Herzen nach Limburg gesogen.
00:29:06: Ich bin selbst aus dem Stadtteil ja und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, aus dem Stadteil wegzuziehen und es wäre wirklich schade wenn man in Zukunft dann, wenn wir mal alt ist, nicht von dem Stadtteil wecken.
00:29:17: Ja also sofern alles richtig gemacht und auch die Weichen zukunftsfähig gestellt.
00:29:22: Und das ist ja toll, wenn die Stadtfahrtenversammlung für zehn Jahre – da ist jetzt eine gewisse Planungssicherheit vorhanden mit Wald.
00:29:30: Wie gesagt, es ist ja klar, die Kosten bleiben auch in den nächsten zehn Jahren nicht gleich.
00:29:35: Da gibt's ja wahrscheinlich eine Indexierung der Reissteigerungen und die Kostensteigerung.
00:29:39: Das heißt, es is vollkommen klar dass diese Leistung, die jetzt für zehn jahre einem wahrscheinlich einen Busunternehmer vergeben wurde dass die natürlich teurer wird und die Stadt hat sich committed, für ihre Bürgerinnen und Bürger diese Leistung zehn Jahre sicherzustellen.
00:29:55: Da kann man sich ja darauf verlassen.
00:29:57: ich meine da kann man auch planen weil dann weiß man muss jetzt nicht unbedingt nächstes Jahr schon wieder ein Auto kaufe weil das Angebot wie es ist ist erst mal für eine gewisse Zeit auch sicher.
00:30:08: genau das ist jetzt sicher und das wird doch den einen oder anderen in den nächsten Jahren dazu verleiten dann doch mal zu testen Dann vielleicht doch mal mehr zu fahren.
00:30:18: Ein Stichwort ist ja bei uns in der Region das zweite Auto, dass man sagt okay, man kann vielleicht aufs zweite Auto verzichten?
00:30:25: Das ist auch eine ökonomische Frage.
00:30:26: also das zweite auto ist ein Auto was wirklich sehr oft steht und hat es meistens für einen Fahrtweg.
00:30:33: Wir kennen das vom ICE-Gebiet und unserem ECE-Bahnhof.
00:30:37: Da gibt es wirklich ganz viele Menschen, die haben sich einen Zweitwagen irgendwann nur gekauft um zum ICE Bahnhof zu kommen.
00:30:42: Dann steht das ganze Tag im Packhaus rum und wird wieder heim gefahren am Wochenende und sonst bräuchten sie nur ein Auto.
00:30:49: Was glauben Sie denn des Thema autonomes Fahren?
00:30:53: Was glauben Sie denn?
00:30:54: Also gerade in den Städten wird das ja jetzt immer wieder mal angesprochen.
00:30:59: Bei uns halte ich es für ein bisschen schwierig von der Topografie, also wir haben hier zum Teil Kreisstraßen da kommen zwei Autos nebeneinander gar nicht vorbei.
00:31:06: aber jetzt sind wir mal in so einer Stadt wie Limburg wo auch eine gewisse, sagen wir mal da ist ja jetzt auch eine zone anspruchsvolle Geographie oder Topografi.
00:31:14: was glauben sie?
00:31:15: Ist das ein Thema mit dem sich beschäftigen hier führerlose Fahrzeuge fahren zu lassen?
00:31:20: Also zunächst mal ich persönlich und viele meiner Kollegen auch in der Abteilung und Stadt verordnete, wir sind alle technisch extrem aufgeschlossen.
00:31:29: Ich nehm da auch oder ich interessiere mich auch dafür und guck mir das alles an aber wir werden sicherlich nicht bei der Finanzkraft unserer Kommune an der Spitze der Bewegungen stehen.
00:31:38: Das heißt, wir werden morgen damit anfangen uns jetzt alle Autos auf autonom umstellen dem Moment wo sie da sind.
00:31:45: Aber ich glaube schon dass in der nächsten Zeit oder sagen wir mal, wir haben jetzt auch den Lanz dafür vier Jahre ausgeschrieben.
00:31:53: Die nächste Ausschreibungsperiode wird das schon ein Thema sein.
00:31:57: Ob's beim On Demand?
00:31:59: Das wird der erste Schritt dann sein, nicht möglich ist.
00:32:02: und der zweite Schritt sind Busse.
00:32:03: ich meine wir kennen ja beide.
00:32:04: es gibt Pilotprojekte, es gibt Busse die fahren im Pilot.
00:32:08: man isst überrascht.
00:32:09: also sie sind noch Nicht in der Reife, wo ich sage würde die kann man jetzt schon komplett fahren lassen aber ist trotzdem überrascht wie weit die schon sind.
00:32:18: Und ich glaube schon dass das kommen wird.
00:32:20: also die Elektrifizierung wird auf jeden Fall kommen.
00:32:23: Wie auch immer Aber die wird auf elektrifizieren der Brust wird kommen.
00:32:27: und ob das dann noch autonom sein kann?
00:32:29: In vier Jahren on demand oder in zehn Jahren der Linienverkehr muss man abwarten.
00:32:34: Aber hier bei der ganzen KI-Diskussion, wer hätte vor vier Jahren gedacht wie weit wir jetzt gerade im Moment in der KTI Diskussion sind?
00:32:40: Ja das stimmt.
00:32:41: und wo sie gerade das Stichwort Elektrifizierung genannt haben Wie weit ist da?
00:32:47: die Stadt beziehungsweise auch insgesamt Gibt es schon jetzt?
00:32:52: abgesehen, ich weiß der Landstab fährt elektrisch.
00:32:55: Aber die anderen Busse haben sich schon Großgefäße im Betrieb also sowohl im Landkreis als auch bei der Stadt, die elektrische fahren?
00:33:03: Also Landkreise wüsste ich nicht mehr, aber hundert Prozent kann ich das nicht sagen und bei der Statt auf keinen Fall.
00:33:09: wir haben also jetzt Dieselbusse.
00:33:10: Wir sind jetzt dabei auch über Förderprogramme mal zu gucken ob wir das ein oder andere Pilot bekommen.
00:33:18: Und eins ist klar, das sind die letzten Diesel-Positiven wir fahren.
00:33:21: Also dann die nächste Ausschreibung wird sicherlich eine andere sein.
00:33:25: Wir haben jetzt übrigens schon der Ergebnis offen und Technologie offen ausgeschrieben.
00:33:29: aber von der Wirtschaftlichkeit war Diesel einfach immer noch... Das hatte das wirtschaftliche Ergebnis bzw.
00:33:34: wir haben auch nur Angebote für Diesel bekommen.
00:33:37: weil der Teufel beim Elektrifizierung steckt im Detail.
00:33:40: ich gehe davon aus wenn sie sich damit beschäftigen wird es bei ihnen nicht anders sein.
00:33:44: Wir haben da ein bisschen ein Problem in Deutschland, dass wir Kommunen oder die sich dafür interessieren gesagt bekommen dann von Netzbetreibern.
00:33:52: Das kann noch ein bisschen dauern bis der Strom in ausreichenden Mengen bei uns ankommt.
00:33:57: also Stichwort Netzausbau.
00:33:58: Ja das stimmt.
00:33:59: und wie bei uns beginnt die Politik jetzt, die Kreispolitik ist gerade damit zu beschäftigen und da wird der neue Kreistag bei uns sicherlich ein Thema haben.
00:34:10: Wenn wir jetzt nach den Kommunalwahlen, wenn sich die Fraktionen und die Parlamente neu formieren sozusagen dann wird das sicherlich sein mit dem sich der Kreis auch bei uns auseinandersetzen muss Weil, wie Sie haben es ja richtig gesagt, also die gibt da nur zwei im Grunde.
00:34:29: Die einen sind super begeistert davon und sagen ja das ist absolut die Ultima Ratio.
00:34:33: Das kommt Elektrifizierung und die anderen sagen Ja, das kann ja keiner bezahlen.
00:34:38: Das kann gar nicht kommen, das können wir keine bezahlen so.
00:34:41: Also das ist so die momentan das was mir so begegnet wenn ich das Thema mal versuche zum Thema zu machen.
00:34:49: Also wenn man das sieht für so ein Landkreis, wenn es darum geht, Hundertsechzig Busse in verschiedenen Stufen sicherlich zu elektrifizieren und alles was damit zusammenhängt.
00:34:59: Dann kommt die Frage wer betreibt denn die Betriebshöfe in Zukunft?
00:35:04: Wer stellt die Infrastruktur zur Verfügung?
00:35:07: freien Markt über und mit dem Ergebnis, dass man es dann wahrscheinlich am Ende mehrfach bezahlt.
00:35:13: Was ist denn nach zehn Jahren der ursprüngliche Betreiber den Auftrag gar nicht mehr kriegt?
00:35:18: Und hat die Infrastruktur aber gebaut?
00:35:20: Wie ist das auch Wettbewerbs- und vergaberechtlich an Ende alles sauber zu skalieren?
00:35:25: Muss man vielleicht am Ende dann die Betriebshilfe kommunalisieren und sie dann den Wettbehörbern sozusagen vermieten, oder wie auch immer, es gibt ja ganz verschiedene Modellbetreiber Varianten die man dann relativ schnell auf dem Tisch liegen die man entscheiden muss.
00:35:44: Wie will man damit umgehen?
00:35:46: und sie haben vollkommen recht die Frage der Planungszyklen also wie viel vorher muss ich eigentlich dann bestimmte Bedingungen oder Voraussetzungen erfüllen?
00:35:54: Also ein Busbahnhof, bei uns ist jetzt ein Busbetriebshof wo fifty Spussel nachts geladen werden.
00:36:00: Der verbraucht den Strom von fünfzehntausend Haushalten.
00:36:03: das sagt der Netzbetreiber die haben wir ja gar nicht, da müssen wir erst mal jahrelang planen und entsprechend Vorbereitungen treffen.
00:36:10: Ja und Sie sind in der Konkurrenz zu anderen?
00:36:12: Das kann ich Ihnen mal einer Funktion als erster Stadtrat sagen.
00:36:15: sie haben die Konkurrents also wir als Stadt haben natürlich einen Vorpark Fahrzeuge.
00:36:20: Wir haben, also wenn wir die alle indiktrifizieren wollten ich denke an die Baufahrzeuge vor allen Dingen dann brauchen wir Strom?
00:36:27: Die Privaten ja.
00:36:28: wir haben Fuhrunternehmen diese sich mit dem Thema beschäftigen und wir haben entlang der Autobahn den Anspruch hier sollen Schnellladesäulen entstehen.
00:36:36: Die Rechenzentren fragen an in den Gewerbegebieten da ist auch das wo alle wollen denselben Strom haben und dass wird eine Aufgabe werden die allerdings Bund und Land mal... angehen müssen, um in die Kommunen, in die Fläche überhaupt den Strom zu bringen.
00:36:52: Ja ja aber wir haben die Gesetze, die uns verpflichten, die Umsetzung bereits voranzutreiben, die haben wir ja schon ne?
00:36:59: Also da wird der zweite Schritt von dem ersten zum Teil gemacht.
00:37:02: Die Klima-Werhickel-Direktive der Europäischen Union und das Saubere Fahrzeugbeschaffungsgesetz all diese Dinge sind ja schon gesetzt Und müssten eigentlich hier schon dazu führen, dass wir schon seit ersten Januar diesen Jahres eigentlich bei Neuausschreibung und sixty-fünf Prozent emissionsfreie Fahrzeuge einsetzen.
00:37:20: Ja aber ich kann Ihnen das klar sagen, dass wird das jetzt gar nicht könnten weil wir den Strom nicht haben?
00:37:26: Das ist jetzt für sich da kann jetzt ein Gesetz kommen und auf der anderen Seite ist es für sich und dann muss natürlich der Bund mal erklären wo der Strom herkommt.
00:37:34: Und das sind ja die überörtlichen Netzbetreiber die einem dann sagen Also, da gibt's ja Zeitfenster.
00:37:39: Da kriegt man gesagt, es ist im Jahr zwei Tausend Zwei und Dreißig.
00:37:42: Und dann gehts uns genauso wie Großstädten.
00:37:45: Die haben dasselbe Problem dann noch mal potenziert.
00:37:48: Ja, so ist das.
00:37:49: also Wie gesagt, also das ganze Thema ÖPNV und auch diese Klimatransformation Das wird auch nochmal für die nächsten Jahre auch nochmal ein echtes Aufgabenfeld sein Für uns alle, die diese Dinge voranzutreiben und in dem Sinne einer emissionsfreien eines emissionsfreien Betriebs, also die Voraussetzungen zu schaffen.
00:38:07: Das wird auch die Politik in den nächsten Jahren vor Herausforderungen stellen.
00:38:12: Genau und vielleicht gibt es dann noch eine andere Idee?
00:38:15: Ich meine wir haben natürlich auch immer mal wieder Prüfaufträge und Diskussionen.
00:38:20: wie ist der mit Wasserstoff?
00:38:22: kann man ja auch ehrenamtlichen Kommunalpolitikern keinen Vorwurf machen das wird ja.
00:38:27: dann gibt manchmal so Broschüren oder Zeitungsberichte und aber auch da hören wir auch der Wasserstoff muss ja kommen müsste ja kommen und da haben wir selber Probleme mit dem Strom.
00:38:37: Hier wird über vieles gesprochen, es muss langsam aber sicher mal geklärt werden wie im ländlichen Raum in der Fläche überhaupt welcher Energieträger da überhaupt hingeliefert wird und das möglichst
00:38:47: bald.".
00:38:48: Und wenn Sie sehen – ich will's greif' gerade mal auf!
00:38:51: Wenn Sie die bräumlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen an eine Wasserstofftankstelle mal abfragen dann können sie die eigentlich nur noch auf der grünen Wiese irgendwo abseits vom Wohngebiet machen.
00:39:05: Und das ist natürlich auch schon wieder eine wahnsinnige Beschränkung, abgesehen davon dass der grüne Wasserstoff ja noch weniger gerade da ist als jetzt.
00:39:13: die Energie für den Bus also die Stromenergie für den Buss und der Wasserstoffbus auch noch teurer ist aktuell als der Batteriebus.
00:39:23: Also das sind schon so Dinge... Die Frage was ist eigentlich nachher Für was entscheidet man sich für welche?
00:39:30: Technik.
00:39:31: Das sind schwierige Fragen und ich meine, wer muss wirklich sagen?
00:39:34: Ich meine unsere Politiker auch bei Ihnen jetzt in Limburger oder im Kreis das sind ja alles ehrenamtliche Mandatsträger die sich mit solchen schwierigen Fragen auseinandersetzen müssen, die ja auch keine Fachleute sind, die jetzt keine Ingenieure sind oder sowas sondern die müssen am Ende von der Verwaltung von ihnen, von mir Vorlagen abstimmen oder sich damit beschäftigen.
00:39:56: und das ist schon ein ganz schönes Ja, wie soll man sagen das ist schon eine Aufgabe für die nächsten Jahre.
00:40:02: Die auf uns zukommt und von denen wir wissen dass sie irgendwo ne Antwort finden muss?
00:40:07: Und ja da muss man sein Hutab vor den Ehrenamtlichen, die dann bereit sind auch diese Verantwortung zu tragen und die Entscheidungen für ihre Mitbürgerinnen und Bürger zutreffen.
00:40:20: Also das muss man auch den Leuten draußen sagen, die sich nicht politisch engagieren, die oft mal schimpfen und sagen, na ja, die da oben oder was kommt daraus?
00:40:30: Das ist schon ein dickes Brett, was auch ehrenamtliche Kommunalpolitiker jeden Tag wenn sie in die Sitzungen gehen, zu erledigen haben.
00:40:40: oder sollte man an der Stelle dann auch immer mal wieder darauf hinweisen.
00:40:43: Das
00:40:43: ist aber guter Punkt, muss ich sagen gehört hier wahrscheinlich thematisch und viele Themen Podcast zu unterschiedlichen Themen.
00:40:49: also sie haben ja in der Kommunalpolitik tatsächlich wirklich Sachen.
00:40:52: das ist wirklich hochachtungsvoll dass es ehrenamtlich so läuft weil sich jetzt auch mit einer Ausschreibung beim ÖPNV beschäftigen zu müssen und zu wissen was es bedeutet zehn Jahre sich zu binden bei einer europaweiten Ausschreibung.
00:41:08: Da gehört erstens viel Arbeit dazu, das alles zu lesen und zu gucken.
00:41:13: Und immer einzeln in sich die Einzelheiten zu gehen.
00:41:16: Es gehört natürlich auch Verantwortung dazu.
00:41:18: Sie tragen bei uns die Kommunalpolitik heran da bin ich sehr froh!
00:41:22: Also, jetzt haben wir doch... Sie sehen die Zeit verfliegt im Flug.
00:41:27: Ja sozusagen!
00:41:28: Wir sind jetzt schon über vierzehn Minuten in einem wirklich anregenden und interessanten Gespräch.
00:41:33: Wir kommen so langsam zum Ende jetzt.
00:41:35: Wir haben immer so fünf vierzehnt Minuten, die wir diesen Podcast sozusagen widmen.
00:41:39: Und zum Schluss vielleicht noch mal ein paar kurze persönlichen Anmerkungen von Ihnen.
00:41:44: Haben sich einen Wunsch an die Politik?
00:41:46: Ich meine sie sind Teil der Politik.
00:41:47: aber was würden sie sich
00:41:48: wünschen?!
00:41:49: Also ich muss sagen, die Limburger Politik habe ich ja eben schon oder mehrfach gesagt, dass da sehr froh bin das das Thema ÖPNV dann doch hier so einen Stellenwert hat.
00:41:58: Und da würde ich mir auch in der neuen Legislaturperiode natürlich wünschen, dass wir das weiterhin gemeinsam Politik und Verwaltung nach vorne bringen können.
00:42:07: Allerdings ist die Politik ja auch die Politik auf Bundes- und Landesebene.
00:42:10: darüber hinaus und da wünsche ich mir doch schon mehr, dass man sich mal den Stellenwert des ÖPN überlegt, vor allen Dingen auch eine gesamtwirtschaftliche Rechnung.
00:42:20: Was bringt einem der ÖPNV?
00:42:22: Nicht nur was kostet er in dem Moment sondern was bringt das ihn zu machen.
00:42:27: und da gibt es ja Länder die jahrzehntelang schon in den ÖPNW investieren, die davon wirklich enorm Benefit haben.
00:42:33: also wohl was die Mobilität der Bürger angeht allerdings auch was die Kosten angeht Stichwort Beschränkung des Raumes merken wir ja auch in der Innenstadt Wenn alle, die heute über den V-Wahn würden, noch mit dem Auto kämen, fänden sie keinen Platz mehr.
00:42:49: Ja, das ist richtig!
00:42:50: Also vielleicht auch noch einen Wunsch an die Fahrgäste?
00:42:55: Ich wünsche mir bei den Bürgern, dass Sie dies annehmen und zu Fahrgkästen werden.
00:43:00: Und die Fahrgeste wünsche ich mich für Sie ein Erlebnis, dass sie es weitererzählen und so einen ganz kleinen Wunsch an die Minderheit ist, dass sich auch die Busfahrer netter behandeln.
00:43:12: Ja, das ist
00:43:13: ein Thema.
00:43:13: Wir werden das Thema Busfahrer.
00:43:15: Das wäre noch ein eigenes neues Thema für einen weiteren Podcast weil wir gehen in eine Situation dass sie in Hessen alleine zwischen sechs und acht tausend Busfahrern bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig In den Ruhestand gehen Und wir noch gar nicht wissen wo die neuen herkommen sollen.
00:43:29: also in sofern ja.
00:43:30: Also das ist ich sehen wir könnten sofort wieder Neun Strauß an Themen aufmachen aber wir sind am Ende dieses Gesprächs angekommen.
00:43:38: Ich darf mich bei Ihnen sehr herzlich bedanken für diesen Austrausch, den ich nachbarschaftlich gut finde.
00:43:44: Also wir sind ja sozusagen angrenzend sozusagen Gebietskapperschaften und insofern war das eine gute Idee.
00:43:50: dass wir mal zusammengekommen sind haben uns hier ausgetauscht darf mich sehr herzlich bedanken und ich darf den Zuhörerinnen und Zuhören zu Hause sagen der Bus kommt manchmal kommt ein bisschen später aber hoffentlich immer häufiger pünktlich Und er kommt dann, wenn wir ihn gemeinsam wollen.
00:44:05: und in diesem Sinne danke ich und freue mich auf die nächste Folge.
00:44:08: Und bedanke mich für das Gespräch heute!
00:44:12: Vielen Dank!
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