#3: Gute Vorsätze 2026: mehr ÖPNV nutzen!
Shownotes
Willkommen bei der Bus kommt – und im neuen Jahr 2026.
Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH RTV startet pünktlich und mit guten Vorsätzen: Qualität und Service sollen sichergestellt werden, natürlich bei effizienter Kostenplanung. 2026 und in den kommenden Jahren ist die Digitalisierung ein wichtiges Thema. Dazu wird es im Podcast natürlich weitere Informationen geben. Aktuell stellt der Winterbetrieb das Team täglich vor neue Herausforderungen in der Region, die immer wieder neu geregelt und gemeistert werden.
Und was die Fahrgäste betrifft: Gute Vorsätze haben eine 4000 Jahre alte Tradition, die bis ins Alte Rom zurückgeht. Die meisten beziehen sich auf Gesundheit und Finanzen – da ist doch die Nutzung des ÖPNV die perfekte Möglichkeit, Geld zu sparen und umweltfreundlicher zu leben.
Also dann: Gute Fahrt für 2026!
Hier geht es zur RTV: www.r-t-v.de
Sie haben Fragen, Feedback, Wünsche, generell oder für eine der nächsten Folgen? marketing@rtv-mail.de
Host: Arno Brandscheid, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbHhttps://www.r-t-v.de/wer-wir-sind/
Moderation: Birgit Eschbachhttps://www.linkedin.com/in/studiovenezia/?originalSubdomain=de
Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Bus kommt.
00:00:03: Ganz sicher.
00:00:04: Und jetzt sogar zum Hören.
00:00:06: Hier ist der Podcast der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft.
00:00:10: Mit spannenden Einblicken, Hintergründen und Geschichten rund um ihren ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis.
00:00:17: Der Bus kommt.
00:00:18: Die Mobilitätswende für die Ohren.
00:00:28: Herzlich willkommen zu der ersten Folge im neuen Jahr dieses wunderbaren Podcasts, Der Bus kommt.
00:00:34: Und herzlich willkommen, lieber Arno Bratscheid.
00:00:37: Ja, ich sage auch Hallo und guten Tag und ein frohes neues Jahr.
00:00:41: Das rufe ich auch zu unseren ganzen Hörerinnen und Hörern und all denjenigen, die sich diesen Podcast dann jetzt im neuen Jahr anhören.
00:00:48: Also ein frohes neues Jahr, Brossid Neujahr, alles Gute für das jetzige neue Jahr, zwanzig, sechsundzwanzig, Gesundheit, Glück, Erfolg, alles, was wir uns wünschen.
00:00:58: und das alle diese wunderbaren Vorsätze.
00:01:01: Dass die alle in Erfüllung gehen, die wir uns vorgenommen haben.
00:01:05: Das wünsche ich auch einen Hörer, aber jetzt frage ich dich mal als Erstes.
00:01:08: Das Jahr ist ja noch relativ frisch, jetzt wo wir aufnehmen.
00:01:11: Welchen Neujahrsvorsatz magst du uns dann mal verraten, den du auf deiner Agenda hast?
00:01:16: Mit diesen Vorsätzen, ich bin ja eher so ein farschender Typ.
00:01:18: Also ich habe jetzt erstmal, also mit diesen Vorsätzen, bin ja auch jetzt schon in einem, will ich schon mal sagen, gereiften Alter.
00:01:25: Insofern habe ich ja schon viele Jahreswechsel mit Vorsätzen hinter mich gebracht.
00:01:29: Trotzdem habe ich mir gedacht, Ich guck mal, wo kommt das eigentlich alles her mit diesen Vorsätzen?
00:01:34: Also das ist ja, man soll es ja gar nicht glauben, aber das Ganze ist ja schon über viertausend Jahre alt.
00:01:39: Also es gibt tatsächlich schon seit über viertausend Jahren wird mit zum Jahreswechsel mit diesen Vorsätzen gearbeitet.
00:01:45: Ach, das ist ja Wahnsinn.
00:01:46: Ja, und zwar, das hat religiöse, kulturelle, psychologische Wurzeln und zwar die ältesten Ursprünge sind von den Barbillionären, circa zweitausend Jahre vor.
00:01:57: Christus.
00:01:58: Und da ging es eigentlich drum, dass man gesagt hat, die Menschen haben diesen, diesen Göttern geschworen, geliehen, Dinge zurückzugeben oder Schulden zu begleichen oder sich moralisch korrekt zu verhalten.
00:02:10: Also das waren eher, das waren diese Vorsätze, ganz früher waren halt keine Selbstoptimierungsprojekte, sondern es hatte eher so ein Sakralen Hintergrund und war für die Götter gedacht.
00:02:22: So, ja und eigentlich diese Geschichte mit dem ersten Januar Als Jahresbeginn, das kommt von den Römern.
00:02:29: Also das haben die Römer erfunden.
00:02:32: Die haben nämlich diesen eigentlichen Jahreswechselbrauch zum ersten Januar tatsächlich mit dieser Kalendergeschichte begründet.
00:02:40: Und was haben die gemacht?
00:02:42: Die haben den Gott Janus.
00:02:45: Haben die sozusagen geährt.
00:02:47: Und Janus ist Gott der Türen und der Übergänge und Neubeginne.
00:02:51: Und insofern war das gleich ein gleichzeitiger Blick zurück und einer nach vorne.
00:02:56: Und was haben die Römer gelobt?
00:02:58: Die Römer haben gelobt treue, gutes Handeln, Ordnung im neuen Jahr.
00:03:03: Also ich bin vollkommen von den Socken, was das für ein geschichtliches Wunderwerke ist, was dieses neue Jahr hier eröffnet.
00:03:11: Vieles davon wusste ich in der Tat nicht.
00:03:13: Die viertausend Jahre überraschen mich.
00:03:14: Bei den Römern habe ich gerade gedacht, eine perfekte Überleitung zu einem Verkehrspotcast.
00:03:19: Denn aus Köln comment kann ich sagen, wir haben den Römern ein wunderbares Straßennetz zu verdanken.
00:03:24: sind wir eigentlich im Thema drin, aber ich möchte sie nicht so schnell rauslassen mit dem, mit dem Satz, ach ich habe schon, das hört sich so riskierend an, ich habe schon so viele Neujahrsvorsätze nicht geschafft.
00:03:36: Und gerade, weil alles immer nur um Selbstoptimierung geht, ist es doch eigentlich mal schön, sich vielleicht eine Veränderung in einer anderen Hinsicht herzustellen.
00:03:44: Gibt es da irgendwas?
00:03:46: Ja, ich studiere ja nebenbei noch Neurowissenschaft.
00:03:49: Ehrlich?
00:03:49: Ja, bin jetzt im sechsten oder siebten Semester.
00:03:51: Ich mache das so ganz gemütlich nebenbei.
00:03:54: Und deswegen sind wir ja, also in der modernen Psychologie nennt man ja diesen Jahreswechsel auch diesen sogenannten Fresh-Start-Effekt.
00:04:03: Weil das Gehirn, unser Gehirn liebt.
00:04:05: liebt klare Zeitmarken.
00:04:08: Und der erste Januar, das ist so eine mentale Neustart-Taste im Grund genommen für unser Gehirn.
00:04:15: Und ja, weil alte Fehler fühlen sich dann plötzlich so abgeschlossen an und auch die Motivation steigt kurzfristig stark an.
00:04:25: Und was habe ich mir vorgenommen?
00:04:27: Ja, ja, also ich habe mir vorgenommen, dass wenn ich mir was vornehme, dass ich mich dann auch bemühe, es einzuhalten.
00:04:37: Und Sie wissen ja auch, was Helmut Schmidt schon gesagt hat.
00:04:40: Helmut Schmidt hat gesagt, es ist viel leichter, dass man den Menschen gute Ratschläge erteilt, als ich selbst dran zu halte.
00:04:48: Und insofern fällt mir das natürlich viel, viel leichter, meiner Familie gute Ratschläge mit auf den Weg zu gehen, auch meinen Kindern.
00:04:58: Und ich selbst, ja, also ich sage jetzt mal so.
00:05:02: Ich will schon seit Jahren gerne regelmäßig ins Fitnessstudio gehen.
00:05:05: Das hält dann immer so ein bisschen an und dann wird es im Sommer, wenn es warm wird, dann wird es dann wieder, dann lass ich es ausfallen.
00:05:13: Und dann im Herbst fängt es dann wieder ein bisschen an.
00:05:17: Im Grund genommen muss ich sagen, ich versuche regelmäßig zu essen und zu trinken, das kann ich einhalten.
00:05:24: Das kann ich auch einhalten.
00:05:25: Und Herr Branscher, ich habe einen ganz tollen Podcast-Tipp von einer Kollegin.
00:05:29: Die kennen Sie möglicherweise.
00:05:31: Die hat ein Podcast gestartet, Disziplin trifft Donut.
00:05:34: Da geht es um zwei Menschen, die hundert Kilo abnehmen wollen und die haben jetzt schlauerweise im Dezember gestartet.
00:05:39: Also ich kann da mal den Link rüber schicken und den Kontakt erstellen.
00:05:42: Ja
00:05:43: gut, ich habe im letzten Jahr, das muss ich mal für mich sagen, ich habe im letzten Jahr schon mal gute zehn Kilo abgenommen.
00:05:47: Super.
00:05:48: Also insofern alles gut.
00:05:49: Ja, also ich bin da auch ganz zufrieden.
00:05:52: Sehr gut, sehr gut.
00:05:54: Und grundsätzlich, ja, alles gut.
00:05:56: Also, also was ist, aber vielleicht auch nochmal, weil Sie sagen, was sind so die Ziele, gell?
00:06:01: Also, wir hatten, also ich habe das mal versucht, rauszufinden.
00:06:06: Was glauben Sie denn, was die größten, also was die häufigsten Nennungen waren in, in für, für fünfundzwanzig?
00:06:13: Abnehmen.
00:06:14: Ja, das ist, äh, sechsenvierzig Prozent mehr Sporttreib und sich mehr bewegen.
00:06:20: Mhm.
00:06:21: Dann Das große Teil war auch weniger Stress, Stressabbau, Entspannung.
00:06:26: Mehr Zeit mit der Familie war ein großer Teil.
00:06:29: Aber auch sehr stark war das Thema Geld sparen, Finanzen besser regeln.
00:06:34: Ja, ja.
00:06:34: Das ist ja, da sind wir ja im Grund genommen, wir vom vom ÖPNV
00:06:39: sind ja da.
00:06:39: Oder beitragt zu leisten.
00:06:40: Wir
00:06:41: können beitragen.
00:06:42: Das Deutschlandticket, das Deutschlandticket ist ja super preiswert, im Vergleich zum BKW und den Benzin und Spritkosten, die wir zu zahlen haben.
00:06:50: Also wir können zum Beispiel wir vom öffentlichen Personennahverkehr, wir können sagen mal mit unseren Bussen.
00:06:57: Mit den Zügen ist es nicht immer so gut, weil die Bahn hat hier nur sechzig Prozent Pücklichkeit.
00:07:01: Aber unsere Busse hier im lokalen im lokalen im Rheingau-Tornus-Kreis, die sind doch deutlich besser ohne Weg.
00:07:07: Und da können wir schon helfen beim Geld sparen.
00:07:09: Also
00:07:10: Herr Brandstein, wenn ich jetzt noch ein Neujahrsvorsatz hier frei hätte in meinem Potpourri dessen, was ich mir vornehme und ich möchte dieses Thema Geld sparen und Umstieg auf ÖPNV angehen.
00:07:21: Was wäre denn?
00:07:23: aus Ihrer Sicht für mich ein erster Umsetzungstipp, weil wir wissen ja alle zwischen dem Vorsatz, man könnte mehr ÖPNV nutzen und der Umsetzung, da liegt ja dieses große Delta.
00:07:35: Na ja, wir machen es ja den.
00:07:37: Also, es ist ja so, es gibt ja bei den ÖPNV-Nutzern gibt es ja verschiedene, wie soll man sagen, Nutzergrade oder Nutzerunterschiede.
00:07:46: Ich meine, das sind die, die das beruflich nutzen und regelmäßig fahren und deswegen natürlich auch Zeitkarten haben.
00:07:53: und dann gibt es die Schüler, die sowieso fahren müssen, weil sie jeden Tag irgendwie die Schule kommen müssen.
00:07:58: und dann gibt es natürlich die Gelegenheitsfahrer.
00:08:00: Und den machen wir es ja im Rheingartornungskreis, zum Beispiel mit unseren Antemaren.
00:08:05: Also mit diesen Busen auf Bestellung, wo man ohne Fahrplan fahren kann, ja schon relativ komfortabel.
00:08:12: Wir haben jetzt diese Angebote in Itstein mit dem Emil Itstein, wo man sozusagen über die App sich den Bus im Kanzstadt und im weiteren Gebiet der Stadt Itstein rufen kann und zwar zu sehr günstigen Konditionen.
00:08:24: Und dann haben wir den Emil in Taunusstein, ja auch die größte Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis.
00:08:30: Also das ist auch ein On-Demand-System, was relativ, wie gesagt, preiswert ist und was einen hohen komfort bietet fast haustür abholung anbietet und so weiter.
00:08:40: und dann haben wir ja natürlich unser neues angebot was jetzt am vierzehnten zwölften gestartet ist was sehr erfolgreich gestartet ist das ist der taunus flex der ja in bad schwalbach heidenrot und in in in teilen von hohen stein sozusagen ein bedassverkehrs angebot macht was ja auch zu den ganz normalen preisen des öpn v nah zu ja also individuelle Wiskualität bietet.
00:09:05: Da bieten wir auch auf jeden Fall nochmal an, in die alten Folgen reinzuhören.
00:09:08: Genau dazu haben wir uns auch schon mal im Detail unterhalten.
00:09:11: Das ist eine richtig Klasse und auch spannend, einfach auch mal so zu hören.
00:09:15: Das war ja wirklich interessant zu hören, was da für eine logistische Leistung hintersteht, das zu machen.
00:09:21: Auch diese Planung, wenn auch mal Baustellen sind oder was das alles für Auswirkungen hat und was das für eine wirkliche Ja, also ich fand wirklich fast so, das ist so fast vor Kernphysik, was ihr da macht.
00:09:33: Naja, es ist einfach die Menschen, ich krieg ja oft Anrufe oder mich rufen die Leute an und sagen, ah, Brandstadt, wieso kann da ein Bus hier nicht mal zwei Minuten warten?
00:09:43: oder warum hat der, kann der nicht eine Minute früher... Das
00:09:45: ist nicht die Ernst, das landet bei ihnen, also beseitigen auch diese Nachrichten.
00:09:48: Ja, natürlich.
00:09:49: Das ist ja wie
00:09:49: bei so einem Bürgermeister, wenn der in den Hitmarkt einkaufen geht oder die Frau oder dann wird die angesprochen, ich habe einen Knöllchen bekommen, sagt einem Mann, mal besteuert, geht ihnen das auch so.
00:09:58: Ja, aber ich lege da auch viel Wert drauf, mit den Menschen im Kontakt zu sein, weil ich meine, letztlich müssen wir ja, also ich muss ja wissen, wo drückt der Schuh und meine Verkehrsplaner, die Pläne ausarbeiten und so weiter.
00:10:12: Also ich bin ja sozusagen das Gesicht der ATV nach draußen.
00:10:17: Und ich
00:10:18: stimme.
00:10:19: Und jetzt auch die Stimme.
00:10:21: Jetzt auch die Stimme, ja.
00:10:22: Und insofern, ja, ich bin auch froh und dankbar, wenn Bürgerinnen und Bürger mich anrufen oder mir schreiben und ich gehe den Sachen dann nach und dann, ich frage ja selbst, warum können wir dann hier nicht so rumfahren oder so rumfahren?
00:10:34: Oder der Bürger hat doch recht, wenn er sagt, fahr doch erst so und dann so.
00:10:38: Aber dann kriege ich oft gesagt, na ja, da geht's um die Umläufe.
00:10:41: Also das heißt, der Bus kommt ja schon von irgendwo her, hat irgendwo eine Startzeit, der braucht eine gewisse Zeit, bis er... ist, wo er dann ankommt.
00:10:50: Und er hat ja dann schon, da sehen ja häufig die Menschen, die jetzt an der Haltestelle A einsteigen wollen, die haben ja gar nicht im Blick, dass der Bus vielleicht auch schon zehn Haltestellen mehr schon bedient hat.
00:11:03: Und dass da unter dessen verschiedene Kreuzungspunkte gibt, wo andere umsteigen in der Hauptlinie oder wie auch immer.
00:11:09: Also diese ganzen Zusammenhänge.
00:11:12: Ja, das war ja auch mal echt interessant zu hören,
00:11:15: wie das alles funktioniert.
00:11:17: passiert es uns auch immer wieder, dass wir natürlich Dinge besser planen können und wenn wir die Hinweise von der Bevölkerung bekommen, von unseren Kundinnen und Kunden, dann prüfen wir das immer und es lässt sich nicht immer etwas machen, aber wenn sich was machen lässt, dann machen wir es.
00:11:36: Wie gesagt, verweist auf die alten Folgen.
00:11:38: Ich freue mich riesig drauf, dass wir jetzt nochmal so was Neujahr sprechen, auch was beim RTV los ist.
00:11:43: Ich frage jetzt mal direkt, gibt es da auch Vorsätze, also unternehmerische Vorsätze für das neue Jahr?
00:11:49: Na klar.
00:11:50: Na welche denn?
00:11:51: Wir müssen mit dem gleichen Geld steigende Kosten auffangen und wollen nach Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger das Angebot nicht verschlechtern.
00:12:00: Ich finde diese Leidenschaft, ich finde das kommt echt so was von rüber.
00:12:04: Ich gucke mir gerne den Keilmund an, der war letztens im Kölner Treff.
00:12:09: Sagt hoffentlich den Hörern auch im Rheiger Taunuskreis, was auch, weil dann Ema Galeva-Kusner ist.
00:12:14: Aber der ist ja auch ans Toppe-Bild.
00:12:16: Und ich finde, dass, egal ob der immer Fußball redet über das Essen, das ist eine Maschine.
00:12:21: Ich habe irgendwie echt das Gefühl, dass hier so der Arno Brandt schreit, der Reiner Kalm und der Verkehrs.
00:12:28: Los nicht.
00:12:29: Obwohl der Reiner Kalm und hat ja schwer abgenommen.
00:12:31: Der hat schwer abgenommen.
00:12:33: Genau.
00:12:33: Und ich finde, man merkt... Hat
00:12:35: eine sehr junge Frau.
00:12:36: Hat eine sehr junge Frau, glaube ich.
00:12:37: Toi, toi, toi.
00:12:38: Das gibt noch was.
00:12:38: Das gibt noch was dieses Jahr.
00:12:39: Das können wir doch mal auf den Wunschstatten schreiben.
00:12:42: Vielleicht machen wir mal so einen Aufruf.
00:12:43: Weiß ja gar nicht, ob der Herr Brandt schon überhaupt noch so
00:12:45: viel weiß.
00:12:45: Nein, nein, nein.
00:12:46: Alles gut.
00:12:46: Ich bin... Also ich möchte mich nicht... Ich möchte mich hier nicht exponieren, bitte.
00:12:52: Ich könnte mir trotzdem vorstellen, dass das Sinn macht, ein paar Autogrammkarten drucken zu lassen.
00:12:57: Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
00:13:00: Okay, dann jetzt mal zurück.
00:13:01: Okay, ihr habt euch vorgenommen, dass bei reduzierter Kostenstruktur mehr Service, oder?
00:13:08: Zumindest den gleichen Service beibezubehalten, ohne dass wir kürzen müssen.
00:13:11: Wir haben eine Menge Herausforderungen in den Jahr.
00:13:18: Wer würde jetzt so weit führen, das alles aufzuführen?
00:13:21: Aber ich glaube, wir haben ein sehr anspruchsvolles Jahr vor uns.
00:13:25: Ich frage mal nach was Anderem.
00:13:26: Ich habe ja vorhin gesagt, mir geht das so ein bisschen auf den Geist, dass die Menschen immer alle diese selbstoptimierten Vorsätze haben für das neue Jahr und so wenig auf die Anderen schauen.
00:13:34: Man könnte auch sagen, wir machen mal ein bisschen Change und Veränderung im Umgang miteinander.
00:13:39: Gibt es rein auf der menschlichen Ebene?
00:13:41: Weiß ich nicht.
00:13:42: Kommunikation.
00:13:44: Liebe Freude mit euren Busfahrern, mit den Menschen, die für den RTV arbeiten, gibt es aus der Richtung irgendetwas, wo ihr sagt, hey, da wollen wir besser werden?
00:13:54: Na ja, wir sind schon ziemlich gut.
00:13:56: Insofern will ich das schon mal in den Raub stellen.
00:13:59: Also wir haben schon die Telekom, wir die jetzt sagen, wir sind ein klasse Team.
00:14:04: Also wir auch.
00:14:05: Und insofern... Wertschätzung ist grundsätzlich wichtig.
00:14:09: Die Menschen wollen, also die Busfahrer, wollen wertgeschätzt werden.
00:14:13: Die Menschen, die die Busse nutzen wollen, wertgeschätzt werden.
00:14:17: Aber auch unsere Mitarbeiter wollen wertgeschätzt werden.
00:14:19: Unsere Mitarbeiter, den muss man jetzt sagen, wollen wertgeschätzt werden.
00:14:23: Also Wertschätzung ist grundsätzlich ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen, aber auch die Dankbarkeit letztlich für alles.
00:14:32: Wenn wir Menschen ein bisschen mehr das Thema Dankbarkeit in den Vordergrund Grundrücken, glaube ich, dann kommen wir auch besser miteinander aus, dann können wir besser miteinander kommunizieren und haben vielleicht ein größeres Verständnis für die Andersartigkeit des einen oder des anderen.
00:14:47: Also wie gesagt, also ich glaube, so bisschen Dankbarkeit tut uns gut.
00:14:50: Und auch nicht direkt verknüpfen mit einem neuen, mit einer neuen Forderung, ne?
00:14:54: Also ich finde dieses, ich erlebe das selten bei Führungskräften, vielleicht können Sie das, vielleicht können Sie das bestätigen, dass oftmals so ein Dank ausgesprochen wird.
00:15:04: an einem Mitarbeiter, weil man einem schon was im Kopf hat, der könnte jetzt als nächstes für mich mal das und das machen.
00:15:10: Und dann fällt einem ein, jetzt erstmal Danke sagen für das bereits schon gebrachte Engagement, um dann so einen galanten Übergang zu haben.
00:15:19: Wie oft sagt man Danke einfach nur so?
00:15:22: Also gut, ich kann ja nur von mir jetzt sprechen.
00:15:25: Ich bemühe mich wirklich auch in der Schriftsprache.
00:15:29: Also gerade bei Mails wird ja heute sehr kurz zum Teil oder nur noch sehr abgehakt geschrieben.
00:15:34: Ich schreibe, ich bemühe mich um ganze Sätze und bitte danke und guten Tag und so weiter.
00:15:39: Also das sind so Dinge, das halte ich für wichtig im wertschätzenden Umgang miteinander.
00:15:45: Und übrigens, ja, bin auch jemand, der dafür wirbt.
00:15:49: Lasst uns lieber mal ins Büro nehmen.
00:15:51: angehen und miteinander sprechen, als uns gegenseitig Mails zu schreiben, von einer Etage in die andere.
00:15:58: Das ist ja auch so.
00:15:59: Übrigens, gerade bei den jungen Leuten, jetzt stelle ich das immer mehr fest, da wird immer mehr lieber geschrieben, WhatsApp oder auch Mails und so weiter.
00:16:06: Also irgendwie kommt telefonieren so ein bisschen aus der Mode.
00:16:11: Total,
00:16:11: das ist durch.
00:16:13: Das ist wirklich durch.
00:16:14: Das merke ich auch.
00:16:16: Klammer auf, ich bin nicht die jungen Generation, aber auch bei uns ist eigentlich alles... über entweder, dass man in Videokonferenzen ist, aber überhaupt nicht mehr per Telefon.
00:16:25: Ich finde es nur so schade, weil was verloren geht, ist dieses sich aufeinander einstellen und dieses auch reagieren, spontan reagieren.
00:16:32: Und das führt zu sozialen Ängsten.
00:16:34: Die sind sehr verbreitet, dass die Menschen gar nicht mehr wissen, wenn ich jetzt mal so zwei Stunden gegenüber sitze.
00:16:40: Ich hatte jetzt gerade eine Einladung zu einem Essen über fünf Stunden, wo ich gedacht habe, wo will ich mir das antun?
00:16:45: Ist das nicht, dass das so ein Gedanke an ein tolles Essen schon in Stress ausartet?
00:16:49: Tja, sobald so sind wir, wir sind mittlerweile und dann sagen die Leute, wenn das sagt, ja, war Marcel da jetzt geschrieben oder war am telefoniersten?
00:16:57: nicht immer, dann sagen die Leute, ja, aber dann muss ich mir das alles, alles drum herum anhören und so bin ich wesentlich fokussierter und dann geht das schneller und so weiter, wenn ich noch direkt da hinkomme, wo ich hin will, thematisch.
00:17:08: Also das ist so die neue Zeit und... Ich bemühe mich immer, ich greife dann, wenn ich sehe, bei WhatsApp hat man das ja, da sieht man so die Pünktchen, wenn einer am Schreiben ist.
00:17:17: Wenn du Glück hast, ja genau.
00:17:18: Wenn einer am Schreiben
00:17:19: ist, ich drück
00:17:20: dann sofort die Telefon-Taste und sage immer, wir können auch telefonieren, wir müssen uns jetzt nicht schreiben.
00:17:26: Sehr gut, sehr gut.
00:17:28: Und bei mir ist das ja so, ich habe ja auch ein bisschen dickere Finger.
00:17:30: Ich drück immer so zwei Buchstaben, gleichzeitig ist das auch nicht so gut.
00:17:32: Entsätzlich, ja gut.
00:17:34: Jetzt hätte ich Sprachsteuerung führen.
00:17:35: Ja, also ich sehe, ich seh schon sehr technisch auf Ihnen, genau.
00:17:39: Ja.
00:17:40: Ja, okay.
00:17:43: Spannend, spannend und...
00:17:45: Ja, wir sind einfach genial.
00:17:47: Wir sind auf einem wunderbaren Weg mit dem ÖPN-Form-Reingartonnuss.
00:17:51: Ich bin total begeistert.
00:17:52: Ich bin auch begeistert.
00:17:53: Ich habe jetzt auch gehört, es gibt jetzt auch noch sowas so... Sie sind jetzt auch an diesem Thema Ausbau der digitalen Fahrgastinformationen dran.
00:17:59: Hört sich ja sowas sperrig an.
00:18:01: Was ist das eigentlich?
00:18:02: Da haben wir zwei Komma drei Millionen Euro Fördermittel bekommen.
00:18:07: Von
00:18:07: wem?
00:18:08: Vom Land?
00:18:08: Vom hessischen Digitalministerium.
00:18:10: Die konnten wir überzeugen.
00:18:12: Haben dann ein super schönes Konzept im Antrag geschrieben.
00:18:15: Und wir wollen also die Omnibusse, die Linienbusse mit sogenannten Videosensoren ausstatten, damit wir sie also auswerten können, wer an den Haltestellen, also natürlich nicht genau wer und so, sondern welche Menschen an welchen Haltestellen zu und aus steigen.
00:18:33: Also, wir bekommen eine automatisierte Auslastungsauswertung unserer Busse.
00:18:39: Das heißt, wir wissen, wie gut wird die Linie angenommen, wie voll sind die Busse?
00:18:44: Wir wollen natürlich auch den Kunden absehbar, nicht sofort, aber mittelfristig, dann bei den Anzeigen sagen, wie voll ist der Bus?
00:18:52: Ist der Rollstuhlplatz, der im Bus existiert, schon belegt?
00:18:55: Oder ist noch Platz für ein Kinderwagen und so weiter?
00:18:58: Also, diese Geschichten sollen über diese Sensorik, die dann... eingebaut wird und die natürlich dann fortwährend im Echtzeitbetrieb Daten überträgt, die sollte das natürlich verbessert werden.
00:19:09: Ist aber noch ein Weg dorthin, wird also eher achtundzwanzig bis das alles läuft.
00:19:13: Ja,
00:19:13: ja, aber gut, also sie gehen es an und man muss ja wahrscheinlich auch, das ist ja ein Thema von Umrüstung, von Ausschreibung, Partner dafür.
00:19:20: Ja, es sind
00:19:20: Hundertsechzig Busse, die dann irgendwann mal diese Sensoren haben, ne?
00:19:24: Ja, sensationell.
00:19:26: Ich liebe das.
00:19:27: Ich habe das auf meiner ostfriesischen Insel, auf der ich häufiger bin.
00:19:31: Genieße ich das sehr, dass ich diese Echtzeitinformationen habe, wenn ich zum Hafen muss, um die Fähre zu erwischen.
00:19:38: Manchmal ist es auch so, dass man weiß, auch kommen, das hat jetzt noch was Zeit.
00:19:41: Und dann ist an der Haltestelle ein Café und dann geht man da nochmal kurz rein.
00:19:45: An einer Haltestelle wohnt eine Freundin, dann kann ich da nochmal kurz klingeln.
00:19:48: Ich finde das ein ganz tollen Service.
00:19:50: Ja, also je genauer man weiß, erstens ist da noch Platz und wann kommt das Verkehrsmittel und habe, finde ich, noch einen Platz und kann zum Beispiel gerade der Rollstuhlfahrer in den Busen, in den Linienbusen gibt es ja jetzt keine unbeschränkte Plätze.
00:20:05: Es gibt meistens einen, vielleicht maximal zwei Plätze für ein Rollstuhl oder sowas und da ist ja ganz wichtig zu wissen, ist noch Platz da.
00:20:13: Absolut, absolut.
00:20:15: wird übrigens immer relevant.
00:20:16: Also dieses Thema Einschränkungen, G-Einschränkungen, man hat das früher immer nur auf Menschen mit... die wirklich wegen körperlicher Einschränkungen Behinderung hatten, begrenzt.
00:20:27: Und heutzutage, man muss einfach mal sehen, wie viele Menschen älter werden, eingeschränkt sind im Sitzen, im Gehen, im Stufensteigen, die auch diese Bedürfnisse haben.
00:20:37: Das hat sich ja verändert.
00:20:38: Absolut.
00:20:38: Und deswegen haben wir ja diese zunehmend die Niederflur-Technik.
00:20:44: Also das heißt die Busse mit den niedrigen Einstiegen.
00:20:47: Und die zunehmend werden auch die Haltestellen barrierefrei ausgebaut, auch bei uns auf dem So dass die Busse dicht dran fahren können, dass es kaum noch große Spalten oder Stolperfallen gibt.
00:20:58: Also das ist alles im Werten.
00:21:00: Das kostet auch alles eine Menge Geld und auch macht viel Aufwand.
00:21:05: Und insofern, ja, das ist schon ein Thema.
00:21:08: Die Leute werden immer älter.
00:21:10: Die Immobilität steigt natürlich.
00:21:13: Meine Mutter mit neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:21:37: Jetzt haben wir noch mal ein kleiner Sprung.
00:21:39: Es gibt ja noch ein Riesenthema, was die Verkehrsregion angeht.
00:21:44: Nämlich dieses Riesenbaustellen-Thema, eine RBC, eine Rheingau-Linie.
00:21:49: Daher kommen
00:21:49: wir jetzt über die Schiene.
00:21:51: Genau,
00:21:52: aber exakt,
00:21:53: exakt.
00:21:54: Deswegen auch nochmal die Frage, weil es ja nicht immer alle unterscheiden können, zwischen der Buskommende und das ist die Schiene.
00:22:00: Ihr seid ja nicht die richtige Ansprechpartner.
00:22:02: Und warum kümmert ihr euch trotzdem da drum?
00:22:04: Naja,
00:22:04: weil es ist ja, es ist so.
00:22:06: Es gibt in der, in der Auf, sagen wir mal, in der Hierarchie der Verkehre, der öffentlichen Verkehre, da gibt es die lokalen Busverkehre, dann gibt es die regionalen Busverkehre und es gibt die Schienenverkehre.
00:22:17: Ja.
00:22:17: Und für die regionalen Busverkehre und die Schienenverkehre ist organisatorisch, verantwortlich der Rhein-Main-Verkehrsverbund, abgekürzt RMV, größter europäischer Verkehrsverbund, der also das ganze um... im Rhein-Main-Gebiet und drumherum quasi die ganzen Verkehre, Schiene, U-Bahn, S-Bahn, normale Züge und auch die Regionalbusse, also alle die Busse, die quer durch die Landkreise oder über Kreisgrenzen hinweg verkehren.
00:22:43: Das ist der Rhein-Main-Verkehrsverbund.
00:22:45: Das ist unser Partner.
00:22:46: Wir sind Mitglied und Teilhaber am Rhein-Main-Verkehrsverbund der Landkreis.
00:22:52: Der Landrat ist ja auch als Verkehrsdezernent Mitglied im Aufsichtsrat und im Präsidium des Rhein-Main-Verkehrsverbundes.
00:22:59: ist also dicht dran und der Rhein-Main-Verkehrsverbund gibt den Auftrag an die Schienenunternehmen zu sagen, hier zum Beispiel die Linie AB-X, auf der Linie zwischen Wiesbaden nach Richtung Koblenz und umgekehrt.
00:23:12: Und das ist natürlich unsere wirkliche, unsere Achilles-Phase, diese Linie, weil wir haben sowieso nicht sehr viel Schienenverkehr im Kreis, sondern nur an den Rändern, Limburg-Richtungen über Niedernhausen, Wiesbaden oder auf der Rheinschiene.
00:23:27: Und jetzt haben wir bei der, bei der, bei der RBC haben wir echt jetzt die letzten Jahre eine massive Verschlechterung der Dienstleistung erlebt, hat verschiedene Gründe.
00:23:37: Aber...
00:23:37: Also, dann machen wir Folgendes.
00:23:39: Wir sind jetzt ja im neuen Jahr mit neuem Schwung, wir sind mit guter Laune hier in die Folge reingestattet, mit einer großen Motivation.
00:23:46: Ich habe Folgendes Vorschlag für Sie.
00:23:48: Wir machen zu der RBC vielleicht nochmal eine separate Podcast.
00:23:52: Das müssen
00:23:52: wir auch... Das müssen wir auch, weil zum Sommer wird diese Strecke total gesperrt für ein halbes Jahr.
00:23:59: Und deswegen müssen wir ohnehin dieses Thema, müssen wir dieses Thema nochmal neu aufgreifen.
00:24:04: Dann ist es ja umso spannender, dass wir dann zu der gegebenen Zeit da nochmal einen Blick drauf werfen und auch unsere Hörer darüber informieren.
00:24:10: Denn auch das soll und darf der Podcast eine Information,
00:24:15: eine
00:24:16: Information.
00:24:17: Möglichkeit zu sein.
00:24:18: Wir müssen jeden Tag, nur mal die Schülerinnen und Schüler getrachtet, werden derzeit zu den Schulen im Rheingau befördert und überwiegend eigentlich mit von der Kapazität ja mit der Bahn und das muss ein halbes Jahr alles mit Bussen gemacht werden.
00:24:35: Das wird eine Herausforderung.
00:24:37: Ich bin schon froh, dass das dann Richtung Sommer geht.
00:24:40: Wir haben jetzt ja noch das Thema den Winter vor uns.
00:24:43: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich liebe es ja.
00:24:45: Ich freue mich auch darauf.
00:24:47: Im Januar haben wir noch mal eher die Chance als zu Dezember und zu Weihnachten, dass es weiß wird und das es kalt wird.
00:24:53: Das hat sich meteorologischer etwas verschoben.
00:24:57: Aber wahrscheinlich ja auch für Den Bus eine enorme Herausforderung.
00:25:03: Ja, das ist auch so ein Punkt.
00:25:05: Also da sind die großen Busse.
00:25:07: Früher sind die natürlich auch gefahren.
00:25:09: Also ich meine, der sagt, ich krieg immer gesagt, ich weiß gar nicht.
00:25:11: Da ist ein bisschen Schnee auf der Straße.
00:25:13: Und schon kann der Bus nicht mehr fahren.
00:25:16: Die sind auch früher auch gefahren.
00:25:17: Alle
00:25:17: können nicht mehr fahren.
00:25:17: Man sieht ja auch, wie viele Menschen es sich schwer damit tun, schwer
00:25:21: als Tempo
00:25:22: dreißig zu fahren.
00:25:23: Nur das ist natürlich so.
00:25:24: Jetzt muss man eins sagen.
00:25:26: Die Technik, also auch die Automatisierung der Busse hat... massiv zugenommen.
00:25:31: Das heißt, früher ist der Bushalt, der ist in erster Linie gefahren worden durch den Fahrer, das wird ja heute natürlich auch noch, nur die technischen Gimmicks, die heute ein moderner Linienbus hat, die sind unglaublich, also diese Bremsen, also die Automatik, diese ganzen Dinge, wo automatisch eingegriffen wird in den Antrieb.
00:25:52: Also der so ein Bus hat zwischen zwölf und achtzehn Tonnen Gewicht.
00:25:56: Ist meistens hektgetrieben und hat natürlich nicht wie bei uns wie im Allgäu oder in den Schweizer Bergen.
00:26:03: Fährt natürlich mit Schneeketten, warum auch, ist ja meistens keiner da.
00:26:07: Und er muss ständig an Steigungen und Haltestellen und Bordsteinkanten irgendwo halten.
00:26:13: Und jetzt ist eins bis zwei Zentimeter Schneemarsch.
00:26:17: Das muss man sich mal vorstellen.
00:26:18: Eins, also sagen wir mal so, zwei Zentimeter Schneemarsch reichen.
00:26:21: damit der Bus an Steigungen beispielsweise durchdreht, die Räder oder die Bremsen wegrutschen, beim Bremsen wegrutscht oder an Haltestellen nicht mehr sicher anfahren kann.
00:26:32: Und ein festgefahrener Bus, sag ich jetzt mal, wenn der sich mal erst festgefahren hat, der blockiert dann oft eine komplette Strecke.
00:26:39: Und das abschleppen dauert auch mehrere Stunden, bis dann ein Spezialabschleppunternehmen da ist, wenn dann auch noch Leute im Bus sitzen, die damit abgeschleppt werden müssen.
00:26:47: Oder das muss noch ein Reservebus dann dorthin, der den Bus ersetzt oder wie auch immer.
00:26:52: Also wir haben... Dazu kommt ja noch in der heutigen Zeit diese Haftungsrisiken von den Verkehrsunernehmen.
00:26:59: Wenn jemand im Bus stürzt zum Beispiel, weil der bremsen muss oder wenn der Bus rutscht oder jemand dann im Bus stürzt, dann ist gleich wieder das Haftungsthema da.
00:27:15: und der Unternehmer weiß, wenn der Unternehmer trägt, der Busunternehmer und der Fahrer.
00:27:21: Die tragen das volle Risiko für die Frage, fahre ich oder fahre ich nicht?
00:27:26: Und dann frage ich mich ja wirklich, wenn uns als Passagiere das schon nervt... Sei es jetzt die Verspätung oder sei es ja, man muss dann im Winter mal ein bisschen flexibler sein.
00:27:38: Wenn uns das schon nervt und wir sind ja nur, wir sitzen da im Warmen, wir werden chauffiert, wir müssen uns nicht auf den Verkehr konzentrieren, nicht auf den Schneematsch, nicht auf die Bremsen, nicht auf die durchdrehenen Reifen.
00:27:50: Wenn uns das schon nervt, sagen Sie mir doch bitte mal, wie fühlt sich das erst für die Busfahrer und Busfahrerinnen an?
00:27:55: Ja, die Busfahrer haben die Tragen.
00:27:58: Wie gesagt, also ich habe es eben schon mal gesagt, so ein Busfahrer, der führt dieses Fahrzeug, das Sitz.
00:28:02: Aber
00:28:03: auch
00:28:03: vom Stresslevel.
00:28:06: Der muss doch abends fertig
00:28:08: sein.
00:28:08: Naja, dass viele, viele Busfahrer sind.
00:28:10: Gott sei Dank, die sind leidenschaftliche Busfahrer.
00:28:13: Die machen das zum Teil auch schon relativ lang.
00:28:15: Aber gerade in den letzten Jahren haben wir ja zunehmend weniger Fachkräfte.
00:28:20: Wir haben viele ausländische oder viele Fahrerinnen und Fahrer mit Migrationshintergrund.
00:28:25: und die dann auch die Sprache noch nicht so beherrschen und mit den Dingen die Örtlichkeiten auch noch nicht so genau kennen.
00:28:32: Diese Geschichte, dass der Fahrer den Bus vor der Haustür fährt, also seit Jahrhunderten die Strecke kennt und alles, das ist ja heute so gar nicht mehr.
00:28:40: Also wir haben ja einen riesen Fahrkräftemangel.
00:28:43: Ja und das wollte ich gerade sagen, wir hatten ja auch mal in der Folge darüber gesprochen, dass es ja auch wichtig ist auf diese kleineren Ich musste damals immer lachen auf die kleineren Gefäße, habe sie gesagt, umzustellen.
00:28:53: Das heißt aber auch, das ist ja auch ein Wandel im ÖPNV, um besser auf den Winter vorzubereiten zu sein, zu sagen, ich gehe auf diese kleineren Busse.
00:29:02: Ich habe dadurch auch Chancen, Fahrer zu bekommen, die eben nicht diese sehr aufwendige, sehr anspruchsvolle Prüfung machen müssen.
00:29:10: Und damit ja auch wahrscheinlich ein Stück weit in der Lage sind, den Winter auch im ÖPNV besser zu beherrschen.
00:29:16: Ja, und
00:29:16: ich will noch mal sagen, also wir müssen den Zuschauern zuhause mal sagen, wir haben ja auch der Winterdienst hat sich ja verändert.
00:29:25: Ja, weil ich meine, wir haben früher war das so, also ich kann mich noch als junger Mensch dran erinnern, das sind tatsächlich die Schneeflüge bis in die letzte Straße gefahren.
00:29:33: Ja.
00:29:34: Heute auch da die Bauhöfe, die Räumdienste haben ja auch heute nicht mehr dieses Personal.
00:29:38: Das heißt, was wird zuerst geräumt?
00:29:39: Die Autobahn, die Bundesstraße, die Landstraße.
00:29:42: Und zu Schluss kommen die Kreisstraßen und zum aller Schluss kommen die Wohngebiete und die Stichstraßen.
00:29:48: Aber wo fährt der Bus, der Linienbus?
00:29:49: Der fährt durch die Wohngebiete und er fährt durch die Kreisstraßen, über die Kreisstraßen.
00:29:55: Das sind die Straßen, die zuletzt geräumt werden.
00:29:57: Also auch das muss man einfach noch mal sagen, es hat sich auch in den Prioritäten einiges geändert, weil es wird ja heute nicht mehr so viel Salz gestreut, aus Umwelt gründen und so weiter und so weiter.
00:30:09: Und da bleiben auch viele Straßen, wenn sie mal abseits der Bundesstraße gehen und gehen in die Dörfer, da finden sie zum Teil noch auf den Straßens auch noch mal richtig tief Schnee.
00:30:18: Und dann haben wir, und im Rheingau-Taunus ist es ja noch so und dann höre ich auf, wir haben ja zwei große geografisch unterschiedliche Witterungsgebiete.
00:30:27: Also wir haben den Rheingau.
00:30:28: Im Rheingau ist es durchschweck fünf, sieben, acht Grad wärmer als als sieben, achthundert Meter weiter hoch im Untertaunus, wo da da kann sein, dass bei uns hier oben zehn, zwölf Zentimeter, fünfzehn Zentimeter Schnee liegen und im Rheingau ist alles warm.
00:30:43: Also ich sage ja, das ist, das ist eine Keilmund Folge.
00:30:45: Das ist wirklich hier.
00:30:47: Da kommt jetzt die Passion durch und die Leidenschaft dafür, für dieses Verständnis dafür.
00:30:51: Ich liebe das.
00:30:52: Ich freue mich sehr auf einen Podcast-Jahr mit dem ATV mit Ihnen.
00:30:58: Ich glaube, wir werden so viele Themen zu besprechen haben und ich hoffe wirklich sehr, dass auch viele Hörerinnen Spaß daran haben.
00:31:06: Schreibt das gerne mal, gibt uns Kommentare auf den Podcast-Plattformen, auch Social Media, wo auch immer und was für uns noch viel schöner wäre, wenn es Wünsche gibt, wenn es Themen gibt, wo ihr sagt bitte, Erläutert das mal, redet da mal drüber oder gibt uns auch vielleicht mal so ein bisschen Einblicke hinter die Kulissen.
00:31:24: Es muss nicht alles immer so Bier ernst sein.
00:31:26: Wir haben in den Show Notes eine E-Mail Adresse verlinkt, schreibt uns dahin, meldet euch bei uns.
00:31:32: Das soll euer Podcast sein.
00:31:34: Euer Ja, dass wir gleich noch mal zusammen anstoßen.
00:31:38: Ich lasse, ich verspreche euch, lieber Hörer und Hörerinnen, lasse den Herrn Brandschalt hier auch nicht raus mit einem Vorsatz.
00:31:43: Das machen wir gleich noch.
00:31:45: Und ja, auf das auf das wir Vielleicht alle dazu beitragen, dass wir ein bisschen versöhnlicher miteinander umgehen, ein bisschen verständnisvoller.
00:31:55: Für Belange von allen, auch der Busfahrer und Busfahrerin nochmal.
00:31:59: Das ist wie Lehrer, wie Krankenschwester.
00:32:01: Das die halt in unseren Laden am Laufen.
00:32:03: Das
00:32:04: sieht so aus.
00:32:04: Du kennst nicht da auch mal jemand in den Podcast einladen.
00:32:06: Ja,
00:32:07: das haben wir schon da.
00:32:08: Da arbeite ich schon dran.
00:32:09: Da arbeite ich schon dran.
00:32:11: Das sind ganz bestimmt machen wir das
00:32:13: auch.
00:32:13: Da haben wir doch schon mal einen Vorsatz.
00:32:15: Das ist doch ein Vorsatz für den Geschäftsführer.
00:32:18: Jetzt muss ich nur noch einen Privaten rausholen.
00:32:20: Was rausholt?
00:32:21: Naja,
00:32:21: ich muss noch einen Vorsatz von Ihnen einen privaten Vorsatz.
00:32:26: Was haben Sie denn
00:32:27: für einen Vorsatz?
00:32:28: Sonst gebe ich Ihnen einen.
00:32:31: Was haben Sie denn für einen Vorsatz?
00:32:33: Mehr genießen.
00:32:34: Ah, mehr genießen, okay.
00:32:36: Ja.
00:32:37: Mehr genießen, weniger schlechtes Gewissen.
00:32:39: Ja, auch Sport.
00:32:40: Ich habe natürlich auch den Sport integriert in mein Leben, aber genau aus dem Grund, damit ich mich nicht wegen jeder Pasta verrückt machen muss.
00:32:46: Ja.
00:32:47: Und ich bin von Haus aus schon, ich sage immer, ich sage, ich habe ja dieses Motto, das Leben küst mich jeden Tag mitten auf den Mund.
00:32:55: Wir müssen den Mund nur hinhalten.
00:32:57: Und mein Vorsatz ist... Oh, was
00:32:58: ist das?
00:32:59: Moment, das muss man ja erst mal sagen lassen.
00:33:01: Das ist aber ein großer Satz.
00:33:03: Nein, das Leben küst mich jeden Tag mitten auf den Mund.
00:33:08: Und wir müssen den Mund hinhalten.
00:33:09: Und mein Vorsatz ist, ich halte den Mund hin.
00:33:13: No more words needed.
00:33:15: Ganz herzlichen Dank.
00:33:16: Das ist großartig.
00:33:17: Na bitte.
00:33:18: Toll, toll.
00:33:21: Also dann bis zum nächsten Mal.
00:33:22: Bis
00:33:23: zum nächsten Mal, liebe Albransche.
00:33:29: Tschüss.
00:33:30: Ciao, ciao.
00:33:37: Wir freuen uns, wenn Sie wieder rein hören.
00:33:42: Denn der Bus kommt ganz sicher.
00:33:44: Und jetzt sogar zum Hören!
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