#2 Neues Angebot des RTV: der TaunusFLEX – Ihr Bus auf Bestellung

Shownotes

Der Bus kommt – und zwar ab 14. Dezember 2025 auch flexibel bei der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH, RTV.

Wie das genau funktioniert, wenn man den so genannten TaunusFLEX ruft, wo er wann fährt, darüber informieren RTV-Geschäftsführer Arno Brandscheid und Daniel Füldner, Leiter Technik & Verkehrsplanung, ausführlich in dieser Folge.

Der Bus auf Bestellung – ein zweijähriges Versuchsprojekt in der Region – als Ersatz für die Linien 102, 205, 207 und 212 kommt in der Woche ab 20 Uhr zum Einsatz und ganztägig an Wochenenden und Feiertagen. Die Zahlung erfolgt entweder digital vorab oder direkt im Bus, ausschließlich bargeldlos. Neben dem Service für die Fahrgäste dient der Verkehrsversuch auch dazu, dem demografischen Faktor bei den Busfahrern entgegenzuwirken. Denn Kleinbusse können auch ohne großen Busführerschein gefahren werden.

Informationen gibt es hier unter www.r-t-v.de und auch vor Ort in den Verkaufsstellen, der TouristInfo Bad Schwalbach oder bei der BFT Tankstelle in Kemel.

Hier können Sie die App herunterladen:

https://play.google.com/store/apps/details?id=ridewithvia.RMVOnDemand

https://apps.apple.com/de/app/ondemand-rmv/id6470446652

Sie haben Fragen, Feedback, Wünsche, generell oder für eine der nächsten Folgen? marketing@rtv-mail.de

Moderation: Birgit Eschbachhttps://www.linkedin.com/in/studiovenezia/?originalSubdomain=de

Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/

Transkript anzeigen

00:00:02: Der Bus kommt.

00:00:03: Ganz sicher.

00:00:04: Und jetzt sogar zum Hören.

00:00:06: Hier ist der Podcast der

00:00:07: Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft.

00:00:10: Mit spannenden Einblicken, Hintergründen und Geschichten rund um ihren ÖPNV

00:00:15: im Rheingau-Taunus-Kreis.

00:00:17: Der Bus

00:00:17: kommt.

00:00:18: Die Mobilitätswende für die Ohren.

00:00:28: Herzlich willkommen zur neuen Folge von Der Bus Kommt.

00:00:31: Ich freu mich sehr, heute zwei Experten bei mir zu haben.

00:00:35: Herrn Brandenscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der RTV und Herrn Fildner, Leiter Technik und Verkehrsplanung.

00:00:43: Guten Tag, Ihnen beiden.

00:00:44: Ja, auch guten Tag.

00:00:45: Wir freuen uns auch.

00:00:46: Hallo.

00:00:47: Ihr freut euch auch.

00:00:48: Das ist super, denn wir haben heute spannende Themen, spannende Gesprächspunkte.

00:00:53: Wir reden über starre Linien, Fahrpläne, ländliche Gebiete, Schichtarbeiter, kleine Ortsteile.

00:01:00: Also richtig in das Thema rein, der Bus kommt.

00:01:04: Herr Brandtscheid, wie kommt es eigentlich dazu, dass sich jetzt etwas im Nahverkehr ändert?

00:01:10: Wir sind ein ländlich strukturierter Landkreis mit einer ausgeprägten Versorgungsfläche, abends von achthundertelf Quadratkilometer an Fläche, die wir versorgen in aller Regel mit dem Busverkehr.

00:01:22: Und ja, die Mobilitätsanforderungen der Menschen sind einfach verändern sich.

00:01:27: Wir haben viele allein lebende Menschen, ältere Menschen in den sehr ländlich geprägten kleinen Orten, die dann zu ihrer Apotheke oder zu ihrer Einkaufsstelle wollen.

00:01:38: Wir haben aber auch Jugendliche, Kinder und Jugendliche, die irgendwie Bedürfnisse haben, mobil zu sein und natürlich auch die Pendler.

00:01:46: Wir haben eher so eine Nahbereichsmobilität jetzt im ländlichen Raum, wo die Leute einfach zu Zielen in der Nähe kommen wollen, Einkaufsmärkten, örtliche Stellen, die von Bedeutung sind.

00:01:59: Wir haben auch die Situation, dass ein bisheriges Verkehrsunternehmen, das bisher die Linien in Form von Rufbusfahrten durchgeführt hat, dass das wegfällt.

00:02:10: Also die haben den Betrieb eingestellt Ende des Jahres und wir mussten uns überlegen, was wollen wir anstelle dieses wegfallen Unternehmens, wie wollen wir diese Linien, die bisher als Rufbus gefahren wurden, wie wollen wir dieses Angebot im Grunde Neufahrsten verändern und nach Möglichkeit für die Menschen in der Region auch verbessern.

00:02:28: Und deswegen haben wir uns jetzt im Rahmen dieses Verkehrsversuches dafür entschieden, eben ja auch diese On-demont-Angebote zu machen.

00:02:37: Warum betrifft das eigentlich gerade Waschweilbach-Heidenroth und Teile Hohensteins?

00:02:41: Naja, das

00:02:41: sind diese Linien gefahren.

00:02:42: Das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien, das waren die Linien Faden auf Bestellung fallen jetzt zum Fahrplanwechsel weg und wir machen etwas.

00:03:03: Wir versuchen etwas ganz Neues im Rheingau-Taunus-Kreis.

00:03:06: Also in dieser Region werden wir erstmals jetzt sozusagen im Rahmen dieses zweijährigen Verkehrsversuchs etwas Neues ausprobieren.

00:03:13: Also wird das so was, wenn der Bus nicht mehr nach Fahrplan fährt, dann fährt er nach Bedarf oder wie muss ich mir das vorstellen?

00:03:20: Ja genau, so ist es.

00:03:21: Also jeder kann dann ab dieser Uhrzeit, ab zwanzig Uhr an den Werktagen und an Wochenenden im Grunde das Fahrzeug, was er braucht, über eine App anfordern, bestellen und dann wird er sozusagen auf den Linien entsprechend hingebracht, wo er hin muss.

00:03:37: oder aber er wird zu einer Umsteigerhaltestelle gebracht, damit er auf den nächsten Linienbus kommt.

00:03:43: Und Sie sagen ab zwanzig Uhr, das heißt tagsüber, ist da die Versorgung sichergestellt?

00:03:47: Tagsüber fahren die Linienbusse so wie bisher auch an den Merktagen von Montag bis Freitag und alles nach zwanzig Uhr in der Woche abends und auch am Wochenende dann ganz täglich samstens Sonntag und Feiertags wird über diesen Verkehrsversuch dann diese On-demort-Verkehr gefahren.

00:04:06: Ihr habt euch auch einen Namen unterüberlegt für diesen Verkehrsversuch.

00:04:09: Können Sie uns den schon verraten?

00:04:11: Ja, das wird der Taunus-Flex.

00:04:13: Ah, klasse.

00:04:16: Spannend.

00:04:17: Also dieses Thema On-demand-Verkehr, das ist ja in aller Munde.

00:04:21: Das betrifft auch andere Regionen in Deutschland auf der ganzen Welt.

00:04:24: Das ist ein Thema fast auf der ganzen Welt, glaube ich, sag ich jetzt mal so ganz überzeugt.

00:04:29: Aber um da jetzt auch noch mal so ein bisschen tiefer reinzugehen, haben wir ja Daniel Fildner heute mit im Gespräch.

00:04:36: Er liefert uns so ein bisschen diese technischen Details zu dem Thema, was ist On-demand-Verkehr überhaupt?

00:04:43: Wir erfüllten auf viele Kennen das ja so von Netflix oder von Streaming-Diensten, dass ich mir meine Filme und Demand abrufen kann.

00:04:51: Was bedeutet das im Nahverkehr?

00:04:53: Also der Unterschied zum Rufbus, den wir ja schon im Rheingau-Taunus-Kreis sehr lange haben und der hier auch sehr gut etabliert ist, der ist gar nicht so groß.

00:04:59: Das heißt, das Fahrzeug wird bestellt.

00:05:02: Der einzige wesentliche Unterschied ist eben, dass es keinen Fahrplan gibt, sondern nur bedient Zeiten.

00:05:08: Keine feste Rote, sondern der Bus fährt dahin innerhalb dieses Gebietes, wo man ihn braucht.

00:05:13: Und das Ganze passiert heutzutage natürlich digital, hauptsächlich.

00:05:17: Das heißt, es gibt eine App, die ist auch im Rhein-Main-Verkehrsverbund schon etabliert und die wird auch bei uns schon in den anderen beiden On-Demand-Services genutzt.

00:05:26: Man bestellt also per App oder wer das nicht möchte oder nicht kann, kann auch telefonisch bestellen.

00:05:31: Oh, das ist super.

00:05:32: Also die Möglichkeit gibt es auch, dass ich sagen kann, ich rufe da ganz normal an und melde mich.

00:05:38: Das geht auch genau.

00:05:39: Sehr

00:05:39: gut.

00:05:39: Und das System bündelt die Anfragen, das heißt... Es ist kein Taxi in dem Sinne, sondern schon auch noch eine noch eine Form des ÖPNV, wo auch Menschen zusammengefördert werden und es soll ja auch möglichst effizient und ökonomisch vor sich gehen.

00:05:53: Das heißt, Fahrtanfragen, die einen ähnlichen Linienweg haben oder in der Nähe sind, werden zusammengebündelt.

00:05:59: Das nennt man dann das Pooling.

00:06:00: Ja, holen die mich an der Haustür ab oder muss ich dann zur nächsten Bostadio-Stelle gehen?

00:06:05: Im Moment bleiben wir bei der Haltestellen-Bedienung.

00:06:09: Deswegen ist es ein Verkehrsversuch.

00:06:10: Es kann gut sein, dass wir das nochmal ausweiten und auch da die Haustür-Bedienung später noch hinzufügen.

00:06:15: Aber im Moment bleiben wir bei den Haltestellen für den Staat.

00:06:19: Und Sie haben gerade gesagt, wir bündeln das, das sogenannte Pooling.

00:06:23: Was ist jetzt, wenn gar kein anderer mehr fahren möchte, wenn ich alleine bin?

00:06:26: Dann fahren Sie alleine.

00:06:28: Okay.

00:06:28: Also ich muss nicht darauf warten, dass drei zusammenkommen oder noch irgendwie hier bei der Tupperfreunde nachher rufen.

00:06:33: Nein, nein.

00:06:33: Sehr

00:06:34: gut.

00:06:35: Ja, gehen wir jetzt mal ins praktische Rhein, brauche ich da einen Spezialticket zu, wie wird das abgerechnet?

00:06:40: Wenn Sie eine Zeitkarte haben, das heißt zum Beispiel Sie haben vom RMV einen Jobticket oder ein ganz normales Monatsticket, viele haben ja heutzutage ein Deutschlandticket, dann ist das eigentlich kostenfrei, dann zahlen Sie dafür gar nichts, sondern Ihr Ticket wird im Towns Flex komplett anerkannt.

00:06:56: Super, also auch Deutschlandticket.

00:06:57: Toll.

00:06:58: Ja, ja.

00:07:00: Und ansonsten für Fahrgäste, die keine eigene Zeitkarte haben, Und ganz normal im Bus zum Beispiel ein Einzelfahrschein kaufen würden.

00:07:09: Für die wird im Townes Flex ein On Demand Tarif angewendet und der ist gestaffelt je nach Entfernung, die man fährt zwischen zwei Euro neunzig und sechs Euro neunzig.

00:07:18: Also diese Tickets kann ich mir noch einzeln kaufen.

00:07:21: Das

00:07:21: ist kein Ticket in dem Sinne, sondern man man kauft quasi im Fahrzeug oder in der App bereits eine Fahrtberechtigung.

00:07:28: Gut, das verstehe ich mit der App.

00:07:30: und es ist auch nochmal der Hinweis, wenn ich jetzt angerufen habe, habe die App nicht, dann kommt das Fahrzeug, dann kann ich es dort vor Ort zahlen.

00:07:37: Genau, im Fahrzeug vor Ort kann man mit Karte zahlen oder halt bereits Feuer in der App, auch mit Karte oder PayPal.

00:07:44: Also kein Bargeld, das ist auch nochmal ein guter Hinweis.

00:07:46: Bargeld, Bargeld leider nicht, nein.

00:07:47: Wunderbar.

00:07:48: Ja, kann man verstehen.

00:07:49: Ich meine, muss man das Wechselgeld bereithalten und und und.

00:07:52: Ja, alles sehr gut.

00:07:54: Jetzt ist die Frage diese Registrierung über die App.

00:07:58: Wo mache ich die?

00:07:58: Wo komme ich Informationen dazu?

00:08:00: Hier haben Sie da Partner mit, die allem da helfen.

00:08:03: Ja, also am einfachsten in wenigen Schritten ist es in der App selbst.

00:08:07: Das ist die On Demand at RMV App, in der auch alle anderen On Demand Services im Rhein-Main-Verkehrsverbund beinhaltet sind.

00:08:14: Das heißt, man ist dann auch nicht nur auf den Townes Flex beschränkt, sondern kann alle Services im ganzen RMV nutzen.

00:08:22: Und dort ist die Registrierung in wenigen Minuten geschehen.

00:08:25: Man muss da eigentlich nur seinen Namen angeben.

00:08:27: Die Handynummer wird mit einem Code bestätigt.

00:08:31: Und ja, eine Zahlungsmethode kann man auch hinterlegen.

00:08:35: Und ansonsten kann man das schriftlich machen.

00:08:38: Das heißt, hier bei uns in der Mobilitätszentrale in Taunusstein-Hahn.

00:08:42: Geht das natürlich, wir werden Flyer verteilen in Kürze, die im ganzen Bediengebiet rund um Bad Schwalbach verteilt werden.

00:08:49: Da ist so eine Rücksendepostkarte mit dabei, die dann auch wieder bei uns landet.

00:08:55: Und damit bekommen dann auch die Telefonbuche so eine kleine Kundenkarte, wo noch mal die Telefonnummer drauf steht.

00:09:01: Jetzt habe ich mal eine Frage.

00:09:03: Wenn ich jetzt zu der Bus-Hattestelle gehe und das ja kein regulärer Linienbus ist, wo man weiß, der fährt fünf Uhr, sieben und zwanzig an der... Thomas Mannstraße ab und ist drei Minuten später an der Weberstraße und sie das poolen wie kann man denn dann überhaupt zu Zeiten festlegen dass ich weiß dann und dann werde ich abgeholt.

00:09:24: Das entscheidet im Prinzip die App je nach Verfügbarkeit.

00:09:27: also heißt wenn sie wenn sie einen Fahrtwunsch in der App buchen oder auch telefonisch.

00:09:33: Dann ist dahinter ja eine eine Software ein System hinterlegt und das prüft im Prinzip.

00:09:38: Wie schnell kann das erstbeste Auto dort sein, wo Sie losfahren möchten?

00:09:43: Und das kriegen Sie dann auch in der App angezeigt.

00:09:45: Das ist eigentlich immer das von Ober uns so schon kennt, weil jetzt Mobilitätsapps nutzen.

00:09:50: Genau.

00:09:51: Ja, und was sagen Sie, wie viel Vorlauf brauche ich denn für eine solche Buchung?

00:09:56: Also, wenn ich jetzt morgen mein wegen um elf von Arzttermin hab, kann ich da noch kurzfristig mich auch melden?

00:10:02: Oder muss das weiter vorher geschehen?

00:10:05: Also wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dann kann man das bis zu sieben Tage im Voraus buchen.

00:10:09: Dann kriegt man auch eine Buchungsbestätigung, dass das funktioniert.

00:10:13: Wie es spontan ist, das können wir noch gar nicht so genau abschätzen, weil wir noch gar nicht genau wissen, wie das neue System angenommen wird, wie die Nachfrage sich entwickelt.

00:10:22: Aber prinzipiell aus den Systemen, die wir hier in Taunestein und Itstein schon am Laufen haben, kann das auch zehn bis zwanzig Minuten, dreißig Minuten realistischerweise sein.

00:10:32: Aber ich finde das noch mal wichtig zu wissen, Ich habe die Chance, dass ich abgeholt werde.

00:10:36: Es ist nicht so, dass es heißt auch tut mir leid.

00:10:39: Jetzt ist der Dienst nicht verfügbar.

00:10:41: Das kann schlimmstenfalls auch passieren.

00:10:42: So ehrlich muss man sein.

00:10:45: Also wenn gerade die Fahrzeuge alle unterwegs sind, aber dann wird die App einem aber auch sagen, wann wieder eins verfügbar ist, auch wenn es etwas länger dauert.

00:10:52: Okay, okay, das ist schon mal gut.

00:10:55: Ja, also ich finde das ein ganz spannendes Thema.

00:10:56: Also vielen Dank, dass die uns jetzt ein bisschen die.

00:10:59: technischen Hintergründe genannt haben, also diese Details zu den Bezahlvorgängen, zur Registrierung, zu den Abläufen.

00:11:07: Herr Brandstein, ich würde mit Ihnen gerne jetzt noch mal so ein bisschen da reingehen, auch an diese strategische Sicht der Dinge und nachher nochmal Herrn Völkner dazu ein paar Fragen stellen.

00:11:18: Was für eine Chance sind Sie generell in so einem Modellversuch mit Taunus Flex, diesen ÖPNV in ländlichen Regionen?

00:11:27: als flexibles Angebot zu etablieren.

00:11:30: Also zunächst ist es so, dass wir natürlich möglichst wenig heiße Luft durch die Gegend fahren lassen wollen.

00:11:38: Also wir wollen Busse dann... einsetzen und fahren lassen, wenn der Bedarf da ist.

00:11:43: Und gerade in den ländlichen Regionen.

00:11:45: bleiben wir mal bei der Gemeinde Heidenrot.

00:11:48: Dort sind neunzehn Arztteile.

00:11:49: Das ist eine der größten Flächen gemeint in Hessens.

00:11:52: Neunzehn Arztteile mit acht eineinhalb Tausend Einwohnern.

00:11:55: Das heißt, wir haben eine große Fläche mit wenig Einwohnern und insbesondere die einzelnen Arztteile sind busstechnisch.

00:12:05: Alle nicht jetzt sozusagen gleichartig verbunden.

00:12:09: Also um dann in den Nachbaradsteil zu kommen, muss man zum Teil erst mal mit einer normalen Buslinie zu einem Umsteiger-Hub fahren und muss dann umsteigen um dann in einen vielleicht fünf oder zehn Kilometer entferntes Nachbarad zu kommen.

00:12:23: Jetzt mit dem Taunus Flex besteht die Möglichkeit für die Leute im Zweifel direkt von einem Arztteil in den nächsten zu fahren, so und zwar so wie es gebraucht wird.

00:12:33: Und das ist eben der Versuch, wo wir sagen, aha, hier wollen wir diese Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung im ländlichen Raum, wollen wir aufgreifen und nach Möglichkeit wollen wir sie verbessern.

00:12:46: Jetzt gibt es natürlich auch noch ein paar Restriktionen, die da eine Rolle spielen, weil es Fania auch noch... Auf den Hauptlinien auch noch weiterhin Bestandsbusse, die also sozusagen gerade die Überlandbusse, die jetzt quer durch das Gebiet fahren, die fahren ja weiterhin.

00:13:02: Und da wollen wir natürlich versuchen, dass wir jetzt diese Buslinien jetzt durch diesen Taunusflecks nicht cannibalisieren.

00:13:08: Das heißt, wir wollen hier nicht das plötzlich zwei Bus, also der große Bus und der kleine Bus hintereinander herfahren, sondern dann sagt das System dem Kunden, wenn er jetzt auf eine Strecke fahren will, wo jetzt auch noch eine Hauptlinie fährt, dann sagt das System, also wir fahren dich zu einem Umsteigerpunkt und da erreichst du dann den Hauptbus und mit dem kannst du dann weiterfahren.

00:13:29: Also wenn es parallele Strecken gibt, sozusagen die, die noch mit dem Liniensystem versorgt werden.

00:13:34: Das alles ist neu.

00:13:36: Das alles ist auch, deswegen sagen wir ja auch ein Verkehrsversuch.

00:13:40: Das heißt, wir werden sicherlich im Laufe dieses Versuchs auch noch nachsteuern müssen, auch an der einen oder anderen Stelle auch noch mal ein bisschen nachjustieren müssen.

00:13:48: Aber für den Fall jetzt, das Ganze fängt ja jetzt nach dem Fahrplan oder zum Fahrplanwechsel am vierzehnten Dezember an quasi, wenn der neue Fahrplan rauskommt.

00:13:57: Und ja, die Strategie dahinter ist natürlich auch, was machen wir Ihnen in einigen Jahren, wenn in Hessen sechstausend, achttausend Busfahrer in Rente gehen?

00:14:06: Also wir haben ja jetzt schon zu wenig Busfahrer für die großen Bussysteme.

00:14:12: Also um einen Omnibus zu fahren, brauchen sie einen besonderen Führerschein.

00:14:16: Sie brauchen entsprechend, also sehr aufwändige Genehmigungen und so weiter und so fort.

00:14:20: Und diese Kleinbusse, die wir jetzt beginnen, im Rahmen dieses On-demand-Verkehres einzusetzen, die können sie mit einem normalen Führerschein fahren.

00:14:29: Das heißt, es geht auch um die Frage, wie wollen wir ihn

00:14:31: zugucken?

00:14:33: Die Sache sich.

00:14:35: Ja, spannender Aspekt.

00:14:36: Ich meine, das eine ist, man hat so die Verantwortung ja auch für öffentliche Mittel, also für das Geld, ja.

00:14:42: Wie effizient ist es, einen großen Bus einzusetzen, wenn da nur drei Leute drin sitzen und wir haben es um zwanzig Uhr.

00:14:48: Aber natürlich müssen sie auch vorausschauend planen, genau auf diesen Punkt.

00:14:53: Da fallen Fachkräfte weg und auch sind wir eben nicht so, dass wir, weiß ich nicht, dass so eine Drohne hier runterkommt.

00:14:58: Ich mich da rein setze und die Drohne fliegt mich hoch und setze mich vorher und eben ab.

00:15:04: Von dem her ist das natürlich ein ganz cleverer Schachzug zu sagen.

00:15:08: Sie haben mehr Möglichkeiten, Personen für diesen Beruf zu begeistern.

00:15:11: Vielleicht können wir an der schlauchen Kleinen Aufrufe machen, wenn ihr Lust auf diesen Job habt, wenn ihr gerne mit Menschen arbeitet, wenn ihr gerne unterwegs seid.

00:15:19: Da gibt es bestimmt eine Seite, die wir in den Show Notes verlinken können, Herr Brandtscheid, oder?

00:15:24: Ja, das ist, wie gesagt, wir fangen jetzt erst an und die Bedeutung der Antemarenverkehr im gesamten Kreisgebiet wird... deutlich zunehmen in der Zukunft.

00:15:34: Und wir beginnen jetzt das erste Mal mit so einem echten Ersatzverkehr.

00:15:40: Also wir haben schon andere On-demand-Verkehre im Kreisgebiet, im Betrieb.

00:15:45: Die sind aber, das sind zusätzliche Angebote, das sind ergänzende Angebote.

00:15:51: Und jetzt haben wir das erste Mal die Situation, dass wir Bestandslinien zugunsten dieses On-demand-Verkehrs sozusagen verändern.

00:16:00: Und das ist echt ein Paradigmenwechsel auch in unserem Landkreis.

00:16:07: Und ich finde es auch gut, dass Sie sagen, wir machen das jetzt mal als Pilotphase, als Testphase.

00:16:12: Ich meine, wir operieren, ich habe einen offenen Herzen.

00:16:15: Man kann Verständnis dafür haben, wenn dann vielleicht Sachen noch nicht so ganz funktionieren, wie man es sich wünscht.

00:16:20: Aber es muss ja mal losgehen.

00:16:22: Und so haben sie jetzt die Möglichkeit, mit den Linien zwei, eins, zweihundert, eins, zweihundert, fünf, zweihundert, sieben, zweihundert, zwölf, zu sagen, das ist unser kleiner Testmarkt.

00:16:32: Ja, also die Lebensmittelindustrie macht das genauso, wenn die jetzt auf einmal Nutella mit, weiß ich nicht, mit Dubai Pistaz hier auf den Markt bringen würden, dann würden die auch sagen, schauen wir uns doch mal ein kleines Gebiet an.

00:16:44: ob Nutella, Dubai, Schokolade funktioniert oder nicht.

00:16:47: Ja, und wir haben auch noch eine Besonderheit.

00:16:50: Wir wollen versuchen, örtliche Taxi-Unternehmer mit einzubeziehen in dieses ganze Geschäft.

00:16:56: Also alles nach drei Uhr, also alles, was zurückkommt in die in die Bedienregion.

00:17:03: Also alles, was nach dreiundzwanzig Uhr mit den Überlandbussen von den Nachbarstätten oder aus Wiesbaden oder Taunestein oder so zurückkommt in dieses Versorgungsgebiet wird dann so ist der Plan quasi mit dem Taxi.

00:17:21: nach Hause gefahren.

00:17:21: Das ist toll.

00:17:22: Das heißt, ich kann zum Beispiel sagen, ich bin im Wiesbaden im Theater.

00:17:25: Und nach dem Theater, das war so nett, möchte ich gerne mit meiner Freundin noch was trinken gehen, fahre dann nach Haus, wette dann zu dem Preis vom ÖPNV, was sie vorhin hat, der Herr Fürthner hat uns ja die Preise genannt.

00:17:37: Wir reden da zwischen zwei Neunzig und sechs Neunzig.

00:17:40: Wird ich dann nach Hause gebracht?

00:17:42: Ja, das ist dann so.

00:17:42: Sie fahren dann mit dem Überlandbus aus Wiesbaden, sage ich jetzt mal, mit der sogenannten Regionalbuslinie.

00:17:49: Fahren Sie dann zum Beispiel bis nach Bad Schwalbach an das Kurhaus oder bis nach Kemel an die Taunuskaserne.

00:17:56: Dort sind die üblicherweise die Umsteigerhubs für die weitergehenden Verbindungen.

00:18:01: Und dann haben Sie, wenn Sie nach Dreiundzwanzig Uhr fahren, müssen Sie, das ist die einzige Einschränkung, Sie müssen dreißig Minuten vor dem Abfahrt wohnen.

00:18:09: an dieser Umsteigestelle müssen sie den Taunusflex bestellt haben.

00:18:15: Und dann holt sie, wenn alles optimal läuft, holt sie dann an diesem Umsteigerhab in Bad Schwalbach oder in Hohenstein Breithardt oder in der Taunuskaserne in Kemel, holt sie dann der Taunusflex in Form eines Taxis, dann ab und fährt sie dann quasi in ihre Heimatregion dort, wo sie hin müssen.

00:18:36: Also ich finde das ein super Angebot.

00:18:37: Ich denke auch gerade wirklich zu Sachen, die man abends macht, auch jetzt so im Winter, also ob das jetzt das Theater ist, Weihnachtseinkäufe, danach noch irgendwie ausgehen, abends in die Sauna.

00:18:48: Und dass man dann so eine Sicherheit hat und ein gutes Gefühl und weiß, da ist der Hab, da ist dann entweder ein kleinen Bus oder da ist ein Taxi, was auf mich wartet.

00:18:56: Also ich finde es sehr komfortabel, sehr angenehm.

00:18:59: Ja, das hoffen wir, dass es so wahrgenommen wird.

00:19:05: Wir sind natürlich alle aufgeregt, weil wir natürlich momentan die Mengenentwicklung noch gar nicht abschätzen

00:19:11: können, weil

00:19:12: das ja ein neues Angebot ist und wir haben bis zu vier Fahrzeuge gleichzeitig in der Region im Einsatz.

00:19:19: Und wir müssen natürlich dann schauen, müssen wir da nachsteuern, ist es reichts aus?

00:19:25: und so weiter.

00:19:25: Und wie wird das auch von der Bevölkerung angenommen?

00:19:27: Wir sind jetzt gerade dabei, ich sage jetzt mal, wir lassen gerade zwei Erklärfilme machen, so Trickfilme, wo wir den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, wie können sie sich auf der App registrieren, also in der App registrieren.

00:19:39: Wie können Sie den Bus bestellen?

00:19:41: Welche Lösungen bieten wir an jetzt in der Befatterungssystematik und so weiter?

00:19:46: Also wir sind gerade dabei wirklich mit großen Schritten auch öffentlichkeitswerksam auf dieses Programm hinzuweisen.

00:19:52: Ich finde das super.

00:19:54: Und ich kann mir auch vorstellen, dass es natürlich Menschen gibt, die sind super digital.

00:19:57: auf ihn, Herr Brunner, laden gar kein Thema.

00:19:59: Wenn jetzt jemand da erstmal berührungsängste mit hat.

00:20:03: Also ich hatte das neulich mit meinem Vater.

00:20:05: Ich komme aus Italien zurück und habe ihm gesagt, du in Italien ist alles, alles per App und du kommst gar nicht aufs Gleis ohne QR-Code.

00:20:11: und es gibt zwei verschiedene italienische Zugverlinien, da musst du wissen, mit welcher fahre ich jetzt eigentlich.

00:20:17: und und und.

00:20:18: Sagt dein Gottesnamen hier auf, was bin ich froh, dass ich nun auch Juist in Urlaub fahre und nicht nach Italien.

00:20:23: Für diese Menschen gibt es von ihnen ein Angebot, wo jemand irgendwo hinkommen kann, Und kann sagen, bitte macht das, hier ist mein Handy, macht das mit mir gemeinsam.

00:20:33: Also grundsätzlich haben wir hier in Taunestein natürlich eine Beratungsstelle.

00:20:40: Wir haben aber auch Verkaufsstationen in Bad Schwalbach zum Beispiel.

00:20:45: Ja.

00:20:45: Und dort kann man natürlich Hilfe bekommen und auch Erklärungen bekommen.

00:20:52: Aber auf der anderen Seite ist das Ganze so einfach, dass eigentlich auch jeder Enkel oder jeder Familienangehörige dann für den jemals zehn Uhr, wenn der ein bisschen Schwierigkeiten haben sollte, das wahrnehmen kann.

00:21:04: Super-Tep, super-Tep.

00:21:08: Kannst du mal gerade rumkommen oder wann bist du das nächste Mal da?

00:21:11: Ja, ja, aber

00:21:12: gut.

00:21:12: Und vielleicht noch eins zu sagen für die, die das telefonisch buchen.

00:21:17: Ja.

00:21:18: Die App hat natürlich, also jeder, der über die App Das System bedient hat natürlich den Vorteil, dass er über die App auch informiert werden kann.

00:21:28: Das heißt, Herr Füldner hat ja richtigerweise erklärt, dass diese App situationsabhängig agil sozusagen die Fahrzeiten managt.

00:21:38: Das heißt, wenn jetzt in der Zwischenzeit noch drei Leute auf der Strecke sich dazu gebucht haben, dann ändern sich die Ankunfts- oder Abholzeiten.

00:21:45: Und das kann natürlich über die App permanent ähnlich wie beim Uber kommuniziert werden.

00:21:50: Wer in der App ist, wer jetzt nur telefonisch bucht, der hat diese Verbindung, diese Informationen naturgemäß nicht.

00:21:58: Deswegen werben wir dafür, auch bei den älteren Menschen oder bei denen, die nicht so digital affin sind, dass sie bitte trotzdem die App... benutzen, weil eben nur mit der App diese Dynamik, diese unmittelbare Rückinformation, wenn Verspätungen eintreten und so weiter mit dem Fahrgast erfolgen können.

00:22:18: Herr Brandenstein

00:22:19: hat das meinem Vater auch gesagt, der ist jetzt dreiundachtzig, da ist es so gerade an der Grenze.

00:22:23: Ansonsten sage ich, wer das nicht macht, egal in welchem Bereich.

00:22:27: Ich muss mich jedes Jahr einmal über technische Neuerungen informieren, muss mitmachen.

00:22:32: Sonst bin ich Bürger zweiter Klasse in ein paar Jahren.

00:22:34: Meine

00:22:34: Mutter ist neunundfünft neunundachtzig meine Mama.

00:22:37: Ja.

00:22:38: Die

00:22:38: macht mittlerweile die macht digital, also Videotelefonie mit ihren Engeln, die bestellt online über Amazon.

00:22:46: Die hat ihr Tablet daheim am Fernsehsessel und ist sozusagen mittlerweile voll abgefahren, macht Facebook und ist überall dabei.

00:22:55: Also das ist auch möglich.

00:22:56: Also man muss es nur ein bisschen wollen.

00:22:58: Absolut.

00:22:59: Ja, ja, genau.

00:23:00: Und das muss man auch sagen.

00:23:02: Es wird alles immer intuitiver.

00:23:04: Also ich hab, wenn man sich ein iPhone in die Hand nimmt und sagt, mach das mal und lad das mal runter und find das mal.

00:23:10: Stell mal den Bäcker auf fünf Uhr oder schreib meine Nachricht.

00:23:14: Es ist wirklich alles sehr intuitiv.

00:23:16: Herr Filtner.

00:23:17: Ich möchte gerne mit Ihnen nochmal genau reingehen in die Zeiten, weil das ist jetzt auch eine tolle Chance, das wir hier im Podcast darüber sprechen können.

00:23:26: Das wird jetzt ein bisschen was, so jetzt könnt ihr euch, lieber Hörerinnen und Hörerinnen, das Blöckchen zum Mittehören rausholen.

00:23:32: Aber lassen Sie uns doch da bitte einmal draufschauen.

00:23:36: Startharther-Branche hat gerade schon gesagt, ist der vierzehnte Dezember zwanzig, fünfundzwanzig von Taunus Flex.

00:23:44: Wir haben darüber gesprochen, es betrifft die Linien.

00:23:49: Und jetzt kommen Sie und sagen uns, wie die Zeiten sind.

00:23:54: Ja, also wir sind Werktags, starten wir ab zwanzig Uhr.

00:23:58: Samstags um sechs Uhr und Sonntags um sieben Uhr.

00:24:01: Und an allen Tagen geht es jeweils bis ein Uhr in der Nacht.

00:24:04: Und die Einschränkung ist, dass ab drei zwanzig Uhr bei den Spätfahrten da muss die Buchung mindestens dreißig Minuten im Voraus erfolgen.

00:24:13: Hintergrund, das hat der Herr Brandstein schon angerissen, ist das zu dieser Zeit, dass Taxi zum Einsatz kommt.

00:24:18: Das verstehe ich.

00:24:19: Also wenn jetzt jemand um, ähm, also letzte Fahrt würde um ein Uhr beginnen, dann muss der also bis bis Nullort dreißig bestellt haben, ne?

00:24:26: Genau.

00:24:27: Ja.

00:24:27: Und nochmal, es geht um die Zeit unter der Woche ab zwanzig Uhr bis ein Uhr und Samstag und Sonntags geht es den ganzen Tag, Samstag ab sechs, Sonntags ab sieben Uhr bis ein Uhr in die Nacht.

00:24:38: Feiertags auch, an den Wochenfeiertagen auch.

00:24:41: Sehr

00:24:42: gut.

00:24:42: Sehr gut.

00:24:43: Das entspricht im Prinzip, wir haben uns da grob orientiert an dem, was der Rufbus vorher auch schon an Linienfahrzeiten hatte.

00:24:49: Ah ja,

00:24:49: gut.

00:24:49: Das heißt, es ist schon so ein bisschen gelernt, ne?

00:24:52: Ja, also wir haben hier bei uns in Ostfriesland, wo aus ich zugeschaltet bin, die Nachtäule.

00:24:59: Kennen Sie die?

00:25:00: Haben Sie das schon mal von gehört?

00:25:01: Nein.

00:25:03: Also die Nachtäule, das ist so der Bus, der... bringt zu die Partygäste von den Clubs oder von den Städten in die Dörfer vor Ort.

00:25:12: Und irgendwie so ein bisschen klingt das so, als wäre der Taunus flex so die Nachtäule unter den Bussen.

00:25:18: Kann man so sagen, ja.

00:25:19: Also ist es auf jeden Fall ein bisschen flexibler als ein normaler Bus.

00:25:24: Ja, es kann halt nach Bedarf bestellt werden und ist auch hoffentlich ein bisschen komfortabler, sind keine hartschalen Plastiksätze.

00:25:30: Sehr gut.

00:25:32: auch das noch, auch wenn es jetzt noch Nüschen gibt und irgendwie noch so, dass man

00:25:36: zum Bier.

00:25:38: Ja, wir sind mit Langnese, gerade in Verhandlungen wegen der Langnesefrau, ne?

00:25:42: Sehr gut, Herr Brandstein, mach es das.

00:25:44: Und wie gesagt, noch ein gutes Bier dabei, dann wäre ich auch am Start, sehr gut.

00:25:48: Aber nur für die Fahrgäste.

00:25:49: Nur für die Fahrgäste, das ist wohl richtig.

00:25:51: Ja, und wahrscheinlich im Rheigau Town, das wäre aber auch blöd, wenn man Bier trinkt, da gibt es sicher ganz tolle Weide, ne?

00:25:56: Vorrag in der Rheingauer Riesling natürlich.

00:25:58: Ah,

00:25:58: ja, tolle Kooperation mit Vincent.

00:26:00: Ich sehe da schon einiges auf, zwanzig, sechsundzwanzig auf die Zukunft und an strategischen Herausforderungen.

00:26:05: Und wir haben auch ganz tolle Busse im Einsatz, also zumindestens jetzt am Anfang jetzt erst mal am Wochenende.

00:26:11: Wir haben neue Kleingefäße gekauft, also mit Niederflurtechnik, ja, und wo auch ein Platz ist für ein Rollstuhl und so weiter.

00:26:20: Also das ist auch schon so, dass das ähnlich wie bei den großen Liniengefäßen ist.

00:26:25: Also da kann auch mein Kinderwagen mitgenommen werden.

00:26:27: oder was nicht geht, ist ein Fahrrad.

00:26:29: Also Fahrräder können im Taunusflex nicht mitgenommen werden.

00:26:33: Das ist die Einschränkung.

00:26:34: Aber da sagen wir, nachts ist halt, da werden auch oder abends, werden wahrscheinlich weniger Fahrräder unterwegs sein und am Wochenende, da müssen wir dann gucken.

00:26:42: Also bisher ist das Fahrradgeschäft eben in diesen kleinen Gefäßen nicht möglich.

00:26:49: Klar, verständlich, verständlich.

00:26:52: Ja, wie gesagt, wir werden das alles ihr im Podcast, wenn ihr den hört, da gibt es einen Text zu, die nennt sich Show Notes.

00:26:59: Da werden wir die App nochmal verlinken.

00:27:02: Wir werden euch alle Informationen dazu einführen.

00:27:05: Wir werden die Adressen zugeben zu Vorverkaufsstellen.

00:27:11: freuen uns dann jetzt wirklich sehr auf diesen auf diesen Modellversuch.

00:27:16: Herr Brandenscheidt, wir reagieren so bislang die Bürgerinnen und Bürger.

00:27:19: Sie werden ja schon mal mit dem ein oder anderen darüber gesprochen haben vermutlich.

00:27:22: Na ja, in erster Linie haben wir bisher mal die Bürgermeister und die kommunalen politischen Vertreter informiert über die Bürgermeister.

00:27:32: Bis dato haben wir da nur positive Rückmeldungen aus den politischen Gremien.

00:27:39: Aber wie gesagt, am Ende sind die Bürgerinnen und Bürger diejenigen, die den Staat brechen oder uns hochleben lassen.

00:27:46: Ja, an der Stelle.

00:27:47: Also wir werden sehen.

00:27:48: Also wir wollen natürlich, dass es besser ist und dass die Leute sagen, okay, das ist ein geiles, ein gutes Angebot.

00:27:55: Ja, das ist natürlich die die Intention, die dahin steckt.

00:27:58: Und wir werden auch Zug um Zug.

00:28:01: Diese momentan ist ja im ersten Schritt fahren wir zwischen den Bestandshalte stellen.

00:28:07: Aber die große Chance, die wir natürlich haben mit diesem System ist, dass wir auch sogenannte Point-of-Interests sozusagen aufnehmen können als Haltestellen mit den Kleingefesen, die deutlich wendiger sind und auch besser, sagen wir mal, in der darflichen Struktur fahren können.

00:28:22: Also wir können natürlich auch Dinge, was wir sich zum Beispiel in Haldenroth, eventuell die Arztbahnhütte als Wanderziel oder Ausflugsziel mit aufnehmen.

00:28:32: Oder wir haben jetzt eine Verbindung vom Campingplatz in Wissberg.

00:28:36: zum Beispiel zum Taunus Wunderland.

00:28:39: Das ist das Grenzgebiet zu Taunusstein.

00:28:41: Also wir schaffen auch ganz neue Verbindungen und Schnittstellenübergänge.

00:28:47: Ich habe auch eine ganz große Hoffnung, dass das eine ganz neue Zielgruppe anspricht.

00:28:50: Also in den Städten ist es so, dass wirklich viele aufs Auto verzichten, also auch dauerhaft, weil sie sagen, das Angebot ist so gut.

00:28:59: Und ich könnte mir vorstellen, das wäre auch mein Wunsch für sie, für ihre Region, dass vielleicht ja ein oder andere gerade an den Wochenenden sagt oder auch abends.

00:29:06: Ich lass das Auto stehen von vornherein.

00:29:09: Ich muss dann gar nicht darüber nachdenken, kann ich ein Glas Wein trinken oder zwei Gläser, sondern ich nutze dieses Angebot und mache mir einfach einen schönen Abend.

00:29:17: und bis eine Uhr sind die meisten auch irgendwann wieder zu Hause.

00:29:21: So sieht es aus.

00:29:22: Das

00:29:22: finde ich schon klasse.

00:29:24: Fingers crossed.

00:29:25: Daumen sind gedrückt, dass dieses Modellprojekt klagt.

00:29:28: Für mich klingt das alles wie ein Taxi nur günstiger und erfüllt nach.

00:29:33: Trifft das den Nagel besser auf den Kopf als die Nachtäule?

00:29:37: Ja, es geht auf jeden Fall in die Richtung.

00:29:40: Sehr schön.

00:29:41: Sehr schön.

00:29:42: Ich frage jetzt trotzdem nochmal, Herr Brandenstein, was passiert nach dem Modellversuch, nach dieser Evaluierung?

00:29:48: Wie geht es weiter?

00:29:49: Na ja, wir, der Kreistag des Rheingartenuskreises hat jetzt gerade vor kurzem den neuen Nahverkehrsplan verabschiedet, der in Zukunft bis zum Jahr zwei Tausendfünfunddreißig eine Menge neuer sogenannte Andemandkorridore sowieso in der gesamten Kreisfläche vorsieht.

00:30:07: Und wir sind jetzt aufgefordert, als lokale Nahverkehrsgesellschaft, als die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft natürlich diesen Nahverkehrsplan nach Möglichkeit auch sukzessive umzusetzen.

00:30:18: Und insofern ist das jetzt ein erster Startschuss mit diesem Taunus-Flex.

00:30:23: Aber in dem Ende des Jahrzehnten, Beginn der Jahrzehnte, werden drei große Linienbündel im Rheingau-Taunus-Kreis neu vergeben.

00:30:34: und ausgeschrieben.

00:30:36: bis dahin und das heißt das linienbündel eld wille schlangenbar das linienbündel heidenrot war schwalbar wo wir jetzt drüber sprechen aber auch das linienbündel taunenstein.

00:30:45: diese linienbündel werden neu ausgeschrieben werden auch neu beplant Werden neu erfüllt, ist mit seinen Leuten da ganz aktiv gerade dabei, sozusagen die neuen Korridore, die neuen Linienführungen, also ganz neue Verkehre oder andere Verkehre zu planen.

00:31:02: Und da werden die Antemantverkehre in der Zukunft eine deutlich größere Rolle als bisher spielen.

00:31:09: Und insofern sind die Erkenntnisse, die wir sammeln jetzt mit dem Townhouse Flex für uns ganz wertvolle Hinweise, um dann ab achtundzwanzig in größerem Maße sozusagen in dieser Arbeit einzusteigen.

00:31:20: Jetzt zum Ende der Folge, wenn Sie das in einem Satz beschreiben könnten, was der Taunus-Flex ist, wie würden Sie es nennen?

00:31:27: Der Bus, der kommt dann flexibel, wenn Sie ihn brauchen.

00:31:31: Sehr gut.

00:31:31: Nach dem Motto, der Bus

00:31:32: kommt.

00:31:32: Passt doch zu unserem Podcast, also sehr, sehr schön.

00:31:36: Herr Brandenscheid, Herr Völdner, also vielen, vielen Dank für die Einblicke.

00:31:39: Ich finde das spannend, dass dieser Podcast auch direkt zu starten.

00:31:43: Wir sind jetzt in Folge zwei erst und wir gehen direkt mal rein, nehmen die Hörer mit in wirklich diesen spannenden Modellversuch.

00:31:50: Und genau das soll auch weiter passieren.

00:31:51: Wir möchten sie mit spannenden Geschichten aus dem ÖPNV, im Rheigau-Taunus-Kreis unterhalten, informieren, der Bus kommt und wir freuen uns, wenn sie beim nächsten Mal wieder dabei sind.

00:32:02: Ganz herzlichen Dank.

00:32:03: Ja, danke schön auch.

00:32:04: Tschüss.

00:32:07: Sie hörten Der Bus Kommt, den Podcast der

00:32:10: Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft RTV.

00:32:13: Abonnieren Sie uns gerne, damit Sie auch die nächsten Geschichten aus dem ÖPNV

00:32:17: im Rheingau-Taunus-Kreis

00:32:18: nicht verpassen.

00:32:20: Wir freuen uns, wenn Sie wieder

00:32:21: rein hören.

00:32:22: Denn der Bus Kommt ganz sicher.

00:32:24: Und jetzt sogar zum Hören!

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