#11: Die Zukunft des Busverkehrs: zwischen Fachkräftemangel, Digitalisierung und Klimawende
Shownotes
Fachkräftemangel, steigende Kosten, neue Antriebstechnologien, Digitalisierung – die Herausforderungen an den regionalen Busverkehr wachsen stetig. Wie wird der öffentliche Nahverkehr in fünf oder zehn Jahren aussehen? Welche Veränderungen kommen auf Verkehrsunternehmen, Kommunen und Fahrgäste zu?
Und was ist nötig, damit Busse auch künftig zuverlässig unterwegs sind?
Darüber sprechen Udo Diehl, Vorsitzender des Landesverbandes Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) und Geschäftsführer der ALV Oberhessen, sowie Frank Engelhardt, stellvertretender LHO-Vorsitzender und Geschäftsführer der Engelhardt Omnibusbetrieb GmbH, mit Moderatorin Birgit Eschbach.
Im Gespräch geht es um die großen Zukunftsthemen:
- den zunehmenden Fachkräftemangel
- die Finanzierung des ÖPNV
- die Herausforderungen durch Baustellen und Infrastrukturmaßnahmen
- die Digitalisierung von Verkehrsprozessen
- Mobilitätswende und Technologieoffenheit
- sowie die Frage, wie viel Standardisierung notwendig ist, um Mobilität effizienter und kostengünstiger zu gestalten.
Eine Folge über die Mobilität von Morgen, über politische Rahmenbedingungen, und die wirtschaftliche Realität.
Steigen Sie also gerne ein & hören Sie mit! Fragen, Feedback oder Themenwünsche: marketing@rtv-mail.de
RTV – Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft https://www.r-t-v.de
Host: Arno Brandscheid, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH https://www.r-t-v.de/wer-wir-sind/
Produktion: STUDIO VENEZIA – the podcast companyhttps://www.studiovenezia.de
Transkript anzeigen
00:00:02: Der Bus kommt, ganz sicher.
00:00:04: Und jetzt sogar zum Hören!
00:00:06: Hier ist der Podcast der Rheingau-Taunus Verkehrsgesellschaft mit spannenden Einblicken, Hintergründen und Geschichten rund um ihren ÖPNV im RheINGAU Taunus Kreis.
00:00:17: Der Bus Kommt die Mobilitätswende für die Ohren.
00:00:39: Baustellen, leere Kassen, neue Antriebstechnologien, Digitalisierung und gleichzeitig immer höhere Erwartungen an den öffentlichen Nahverkehr.
00:00:50: Die Busbranche steht vor gewaltigen Veränderungen und vor allem stellt sich die Frage, wie sieht denn eigentlich der ÖPNV in fünf oder zehn Jahren aus?
00:00:59: Und darüber spreche ich heute mit zwei Menschen, die den Busverkehr aus der täglichen Praxis und aus der Verbandsarbeit kennen.
00:01:07: Ich begrüße ganz herzlich Udo Diel, Vorsitzender des Landesverbandes Hessischer Omnibusunternehmer, kurz LHO ARLV Oberhessen.
00:01:18: Herzlich willkommen, Herr Diel!
00:01:19: Danke
00:01:20: und ich begrüße Frank Engelhardt, stellvertretender Vorsitzender der LHO – das haben wir ja gerade schon gehört – und Geschäftsführer der Engelhart Omnibusbetrieb GmbH.
00:01:29: Herzlichen Willkommen lieber Herr Engelheart.
00:01:31: Schönen guten Tag.
00:01:32: So dann gehen wir mal rein in das Vergnügen.
00:01:34: Und Herr Diels, ich habe gerade gesagt es ist so spannend wie sich der ÖPNV entwickeln wird.
00:01:39: Wie ist denn Ihr Blick auf die nächsten zehn Jahre?
00:01:42: Was wird die größte Herausforderung von der der Busverkehr steht?
00:01:46: Ja, es gibt nicht die größte Herausforderung.
00:01:49: Wir erleben das ja schon spätestens Zeit Corona und danach.
00:01:52: Die größten Herausforderungen sind Fachkräftemangel Finanzierung Antriebswende Digitalisierung Stichwort KI.
00:02:02: Immer höhere Anforderungen.
00:02:04: da wäre jetzt natürlich sehr schön eine Stellungnahme auch letztendlich der rtv zu haben.
00:02:10: Anforderung ist ein großes Problem weil dadurch immer mehr anforderungen gestellt werden Und dass alles soll natürlich möglichst günstig sein.
00:02:18: Und der Bus soll jeden Morgen zuverlässig kommen und
00:02:21: fahren.".
00:02:22: Wir haben kein Erkenntnisproblem, wir haben quasi ein Umsetzungsproblem weil natürlich diese ganzen Anforderungen die wir in allen Bereichen haben nicht so gut zusammengehen.
00:02:31: das ist quasi so wenn wir sagen dass es die Herausforderung ist irgendwie zu managen.
00:02:35: Herr Diel, erst mal Danke dafür.
00:02:37: und genau das ist ja auch das was wir mit dem Podcast machen möchten.
00:02:39: Wir möchten das transparent machen!
00:02:41: Wir möchten auch die Menschen, die den ÖPNV jeden Tag nutzen, die vielleicht Teil der Qualitätswende noch werden, die möchten mir einfach mal darüber aufklären.
00:02:50: Das ist hier keine Entschuldigungsfolge im Sinne von warum geht mal etwas schief sondern wir möchten es transparent machen.
00:02:56: uns ist das wichtig dass man authentisch mit den Personen, die es betrifft zu besprechen und deswegen geht die Frage auch lieber Herr Enhard an Sie.
00:03:04: Wie blicken sie so darauf auf diese Herausforderungen der nächsten Jahre?
00:03:08: Ja schon eigentlich positiv aber es müssen halt Rahmenbedingungen da sein, die uns das moderne Arbeiten erleichtern bzw überhaupt das ermöglichen.
00:03:19: Und da fängt's natürlich ganz oben bei der Politik an und geht dann bis nach unten bis zu den einzelnen Verkehrsgesellschaften, Da müssen Rahmen da sein, die es ermöglichen.
00:03:31: Auch diese Verkehre sehr zuverlässig und ja wir müssen sie auch kostenbünstiger bringen, auch kostengünstig zu erbringen.
00:03:38: Das ist eine große Herausforderung aber eigentlich sehen wir das positiv.
00:03:44: Dieses Thema mit der Finanzierung wird uns sicherlich auch in der heutigen Folge.
00:03:47: dann werden wir noch mal tiefer reingehen.
00:03:49: Wenn Sie jetzt mal so auf die nächsten zehn Jahre blicken, haben sie da irgendwie so ein Optimismus?
00:03:53: War ja schön, dass Sie gesagt haben, Sie blicken positiv raus.
00:03:56: Glauben Sie das sich, wenn wir jetzt mal die beiden Themen Finanzierungsthemen und auch den Personalmangel, den Herr Diel als erstes genannt hatte, glauben Sie, dass sich eines der beiden Themen positiv auflösen wird, Herr Erhardt?
00:04:09: Ja dann hat er der Glaube in die Hoffnung stirbt zuletzt.
00:04:13: Es ist natürlich eine ganz schwierige Sache Und ich weiß nicht es wird sich nicht so einfach auflösen lassen.
00:04:18: Gerade die Finanzierungsfrage glaube ich, das können wir nicht voraussehen, können wir auch nicht mitbestimmen dass das muss von anderer Stelle kommen.
00:04:27: was jetzt dem Personal oder den Fachkräftemangel anbetrifft ist es so dass wir schon sehr viel tun.
00:04:33: auch alle Unternehmen tun das bilden aus und machen und tun dann stehen da in ständigem Kontakt mit den Jobcentern und Arbeitsagenturen.
00:04:41: allerdings ist auch da natürlich Die Zugangsmöglichkeiten, die wir haben mit der Ausbildung mit Fahrern ist so wahnsinnig teuer.
00:04:49: Und das sehe ich auch als ein Riesenproblem.
00:04:53: Zum Führerschein, wenn wir es heute machen, dann liegt er bei zehn bis fünfzehntausend Euro in europäischen Nachbarländern, da liegt er beim Drittel und...
00:05:03: Das ist krass!
00:05:04: Ich hatte jetzt auch eher gedacht, deswegen habe ich nach zehn Jahren gefragt.
00:05:07: Ich hätte jetzt eher gedacht dass sie sagen oh in zehn jahren da brauchen wir gar kein Personal mehr.
00:05:12: Da haben wir selbstfahrende Busse die das übernehmen.
00:05:17: Ich weiß das ist alles Kaffeesatzleserei aber mich würde in der Tat mal so ihr persönliches Bauchgefühl interessieren.
00:05:24: Glauben Sie an das Thema autonome Busverkehr?
00:05:30: Also mir fällt es noch sehr schwer, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:05:33: Anhand der ganzen Umstrukturierung ist es so einfach nicht möglich.
00:05:39: Ich mein sitzt vorne links an der drin der Entscheidung treffen muss wenn ich ein autonomes Fahrzeug irgendwann mal habe und er steht von der Baustelle die jetzt ganz kurzfristig eingerichtet wurde.
00:05:48: Steht ja dann bleibt stehen das sind halt die heutigen die heutigen Voraussetzungen.
00:05:53: Wie das denn gelingt, diese Fahrzeuge dann auch dementsprechend also praxistauglich sind noch bei bei irgendwelchen Gegebenheiten wie nicht voraussehbar sind zu ändern oder zu optimieren?
00:06:05: Das sehe ich sehr schwierig!
00:06:08: Dann bleiben wir doch direkt bei dem Thema.
00:06:10: Sie haben das jetzt gerade schon angesprochen, perfekte Überleitung dieser spontanen Baustellen die nicht in der großen Leitplanung drin sind sondern fährst und auf einmal ist da eine Straße gesperrt.
00:06:22: Wie stark haben sie inzwischen Einfluss auf den täglichen Busverkehr so wie sie das mitbekommen?
00:06:29: Also es kommt gerade bei uns im Kreis jetzt schon sehr oft vor, dass das Baustellen eingerichtet werden.
00:06:35: Sehr kurzfristig!
00:06:37: Es passiert in der Regel nicht, dass irgendwo eine Baustelle eröffnet wird und keiner weiß es.
00:06:41: Das passiert eher mal in unserer Landeshauptstadt aber hier haben wir den Weingau-Taunuskreis eher nicht.
00:06:48: Trotzdem sind Baustellens sehr oft sehr kurzfristige und dann auch schlecht abgestimmt mit den Verkehrsunternehmen bzw.
00:06:55: mit den Verkehrsträgern.
00:06:57: Das macht uns schon sehr viel Arbeit und ist auch für den täglichen Verkehr teilweise eine Katastrophe, weil wir bekommen keine Anschlüsse mehr.
00:07:08: Wir müssen die Fahrer neu anlernen und das sind Sachen... die normalerweise von langer Hand geplant werden müssen.
00:07:15: Und da wünschen wir uns bessere Zusammenarbeit, insbesondere mit den Landesbehörden, die für Straßenbau zuständig sind.
00:07:22: Herr Diel, wie sehen Sie das?
00:07:23: Ist das so eine langfristige, so eine große, langfristig geplante Baustelle, die eine große Herausforderung ist?
00:07:30: Ist es schwieriger als jetzt, sag ich mal fünf kleine, die irgendwie gleichzeitig nah beieinander auftauchen?
00:07:37: Na gut, das ist relativ leicht.
00:07:39: jede Zusetzung hier.
00:07:40: Fahrminute kostet Geld Bindet Fahrzeuge, Personalgefährdet-Anschlüsse wie der Engel hat schon gesagt.
00:07:47: Wir sagen natürlich geht es hier auch immer um die Finanzierung und ihr geht's natürlich auch im ersten Step natürlich um die Organisation.
00:07:54: langfristige Baustellungen sind gut zu organisieren.
00:07:57: Problematisch sind Wie ist der Engler John gesagt?
00:07:59: Das sind die kurzfristigen Maßnahmen oder dann der Bus ab und zu mal irgendwo steht Von einem entweder von einer Ampel das ist da noch the best case Oder eben wirklich vor einer Sperrung.
00:08:08: ich meine der bus ist flexibel dafür sind wir da.
00:08:11: Aber Wegbeamen kann er sich halt auch nicht.
00:08:12: Will sagen, er muss dann irgendwie sehen wie kriegen wir das hin?
00:08:16: und es ist glaube ich hier auch bekannt dass wir halt mehrere Player dort haben fängt bei Hessen Mobil an endet aber dann natürlich in den Kommunen vor Ort.
00:08:26: da gibt's bis heute keine zentrale Datenbank keine verlässliche zentralen Datenbank wo alle darauf zugreifen können.
00:08:32: Es ist wie oft ein Kommunikations Thema, ich sage mal vom Baulasträger, Kommune-Aufgabenträger bis zum Verkehrsunternehmen.
00:08:40: Das könnte man eigentlich alles viel besser machen?
00:08:42: Ja,
00:08:45: könnte!
00:08:45: Und das ist nämlich für mich auch gerade der spannende Punkt.
00:08:47: Ich denke mir dass diese langfristige Planen wo du dann weißt okay wenn dann ja dann ist der Anschlussbus der fährt dann und dann.
00:08:54: Herr Engel hat sie haben grade gesagt Dann steht er da und dann bedeutet das dass der Anschluß Bus eben nicht mit den Fahrgästen fährt, die da eigentlich umsteigen wollten.
00:09:03: Wie sieht denn jetzt im Alltag so eine Kommunikation aus?
00:09:06: Gibt es da überhaupt irgendwo etwas, dass der Busfahrer, der dann an dieser Ampel steht oder vor dieser Baustelle, die er morgens nicht erwartet hat, meldet er das irgendwo hin und kommt die Meldung zu dem Busfahrers, der vielleicht am nächsten Kreisel steht und sich wundert, warum ist seine Fahrt gerade so leer?
00:09:25: Das wäre schön!
00:09:27: Ja, oder?
00:09:31: Ich glaube auch technisch machbar, wenn wir Systeme hätten die miteinander reden.
00:09:36: Also das kommt ja meistens.
00:09:38: also solche Nachrichten kann man über einen Fahrschein-Drucker senden zum Beispiel.
00:09:41: Der Fahrschein Drucker ist nicht nur einer der einfach ein Papier ausdruckt sondern er ist heute eigentlich das A und O, das Linienverkehrs und regelt alles.
00:09:50: Er regelt die Ansagen im Bus, erregelt die Anzeigen vorne Und so weiter und so fort.
00:09:55: Das könnte man über solche Fahrscheindrucker, wenn man ein gleiches System hätte auch abbilden.
00:10:00: Das ist aber nicht der Fall!
00:10:02: Entschuldigung, wenn ich unterbreche... Ich gebe da nur zu bedenken wir haben es ja hier mit mehreren Playern zu tun.
00:10:07: Wenig ist einfach mal den Begriff Deutsche Bahn und spätestens dann wird's schwierig.
00:10:12: Ja stimmt Es erinnert mich gerade so ein bisschen an das Thema, was wir während Corona hatten mit den Gesundheitsämtern.
00:10:18: Dass es da auch keine einheitliche Software gab und keine einhaltlichen... Also das sind ja in den Anfangs-Tagen irgendwelche Faxen hin und her gekommen.
00:10:25: Alter ich wollte grad, da muss ich Ihnen widersprechen.
00:10:27: Wir fachsen nicht mehr!
00:10:29: Herr Engelhardt gibt's bei Ihnen noch eine Zugbrücke über die die Ritter kommen?
00:10:34: Ja, wir haben auch noch Schwefel und Dötter.
00:10:38: Na ja aber das ist schon Wahnsinn oder?
00:10:40: Man sollte ja meinen dass das... Wir haben ja gerade darüber gesprochen wie Ausbildungen in anderen europäischen Ländern sind.
00:10:46: dann sollte man doch meinen dass man zumindest jetzt mal auf Bundesebene so ein Kommunikationsthema was zwanzig sechsundzwanzig zu lösen ist also machbar wäre es technisch.
00:10:58: Aber da sind eben die verschiedenen Player die alle dann unter einen Hut müssen.
00:11:02: Und da vielleicht erkennen sie Die Hürden sind hier ja schon teilweise von Kommune zu Kommune.
00:11:08: Ja, vom Landkreis zur Landkreise.
00:11:10: also wenn wir jetzt in diese Themen einsteigen das geht um Fahrzeugstandards und so weiter da reden wir wirklich davon dass in einem landkreis unterschiedlichstes Systeme fahren und hessenweit ist schon nicht koordiniert.
00:11:24: Okay
00:11:24: dann gehen wir mal von diesem großen was nicht koordiniert ist nochmal in das kleine.
00:11:29: Ich weiß auch nicht, Herr Engelhardt.
00:11:30: Das tut mir leid!
00:11:30: Ich werde gleich noch mal ein paar Fragen an den Entil stellen, dass ich nochmal bei Ihnen lasse.
00:11:34: Nein nein, alles gut.
00:11:37: Mich würde das jetzt doch nochmal interessieren.
00:11:38: Also wir gehen davon aus als Kinder in einem Schulbus und die brauchen einen Anschlussbus Und der ist der wäre normalerweise die auch noch mitnehmen und würden nach Hause kommen.
00:11:47: und jetzt aber diese ungeplante Brauschlitter.
00:11:49: Können Sie von Ihrem Unternehmen etwas sagen, wo sie sagen?
00:11:52: Bei uns wird das dann so und so gehandhabt.
00:11:54: Auch wenn wir wissen, dass gilt jetzt nicht für das gesamte Sendegebiet dieses Podcasts.
00:11:59: Ich kann sagen bei uns läuft das abzu... im Rheingau läuft das alles super!
00:12:03: Das kriegen wir organisiert.
00:12:05: Also ich weiß jetzt gerade nicht, sich strahlen dabei so ob da leichte Ironie im Spiel ist oder ob es das landet.
00:12:12: Nein, nein.
00:12:13: Sag mal das ist ja so, ob das glaubt, da spreche ich, wenn er einen Engel hat auch mit.
00:12:17: Wir haben letztendlich vor Ort eine Leitstelle, die natürlich die Dinge organisiert und ich sage mal.
00:12:23: Ich unterstelle jetzt einfach mal irgendwo zwanzig Kinder oder irgendwas, dass die irgendwo rausgelassen werden.
00:12:29: Das würde ich jetzt in meinem Normalfall unterstellen, dass das nicht so einfach passiert sondern da Rückmeldungen gibt beziehungsweise ist dann auch Anschlussverbindung irgendwann gibt.
00:12:37: Da gehe ich jetzt einfach davon aus.
00:12:39: also so Börsen-Case-Szenarien wer kann sie nie ausschließen?
00:12:44: Ein, zwanzig Uhr der letzte Bus oder irgendwie und dann stehen die irgendwo kommen nicht mehr.
00:12:47: Also diese Horrorszenarien also ich kenne sie jetzt persönlich so nicht dass es die gibt wissen wir alle.
00:12:53: aber Ich glaube das wird da schon im kleinen Rahmen.
00:12:56: dadurch sind wir ja auch aufgestellt dass schon noch organisiert bekommen oder Frank?
00:13:01: Ja also ich kann das.
00:13:02: ich kann dass er jetzt nur für uns intern beurteilen wenn wir jetzt dieses Problem haben dass ein Anschlussbus irgendwo nicht erreicht werden kann, wenn es normal weiterläuft.
00:13:13: Dann gibt das schon Telefonate mit den Fahrern und dann wartet der eine auf der anderen auch schon.
00:13:20: Das ist eigentlich Standard.
00:13:24: Aber grundsätzlich schätzen Sie so ein, dass wir auch akzeptieren müssen, dass ein funktionierender ÖPNV in Zukunft stärker davon abhängig ist wie gut Straßenbaustellen Und wir bauen nun mal gerade unser Land um, was ja auch dringend notwendig ist.
00:13:39: Also gut Straßenbaustellen koordiniert werden, Herr Diel?
00:13:43: Ja nicht nur Straßen, aber auch Bahn-Baustellen!
00:13:46: Weil die spielen halt auch mal Rente.
00:13:48: Wir haben immer mehrere Player und wenn dann die entsprechenden Verbindungen oder die Bahn nicht kommt das sind auch große Probleme Dann weichen die Fahrgäste auf dem Bus aus, so etwas haben wir überfüllte Busse.
00:13:59: also ich könnte da jetzt viele Beispiele nennen.
00:14:01: Es ist ein sehr komplexes System und man kann auch nicht einfach nur auf die Bahn schimpfen, weil wir kennen die Probleme der Infrastruktur.
00:14:07: Und wenn wir über Technik bei der Bahn und Digitalisierung reden dann sind wir ja beim Faxgerät.
00:14:14: Das ist alles schwierig aber wir müssen es angehen.
00:14:16: Dann sind wir gleich wieder bei Kosten und so drehen wir uns ein bisschen im Kreis.
00:14:20: Ja, das stimmt.
00:14:21: Genau!
00:14:21: Gehen wir mal an das Thema dieser Herausforderung mit der Finanzierung ein.
00:14:25: Wir haben jetzt gerade einmal die Komplexität der Baustellen und der verschiedenen Player erörtert.
00:14:31: aber wenn wir jetzt sagen, wir möchten einen stabilen und vielleicht auch in nobblik auf fünf oder zehn Jahre ein besseres Angebot haben ist ja immer die ganz große Frage wer bezahlt das?
00:14:41: Auf der einen Seite möchten wir den Ausbau haben dass die öffentlichen Haushalte massiv unter Druck sind.
00:14:48: Wir hatten jetzt noch gar nicht so lange her vor der zurückliegenden Sommerpause, gab es ja auch den Appell von, ich glaube, zweihundertvierundneunzig Bürgermeistern, die sich nach Berlin gewandt haben gesagt haben hier wir müssen im Mist bitte was machen.
00:15:05: ihr müsst diese finanziellen Herausforderungen der Kommunen im Blick haben.
00:15:10: Klang sehr dramatisch und mit allen Bürgermeistern, mit denen wir bislang gesprochen haben ist es auch so dass die wirklich sagen Es ist ein Traber.
00:15:18: Herr Dehl was hören Sie aus dem Boot zu unternehmen?
00:15:21: Ist diese finanzielle Situation da ein existenzielles Problem?
00:15:26: Es geht auf jeden Fall in die Richtung.
00:15:27: also Wir haben jetzt eine relativ glückliche Situation in den letzten Jahren gehabt.
00:15:32: das wäre Auch vonseiten der Landesregierung Davon ausgehen konnten dass der ÖPNV gefördert wurde.
00:15:39: Wir haben also eher mehr Leistungen in den letzten Jahren zu verzeichnen gehabt als Abbestellung zum Beispiel, aber dieser Trend kehrt sich gerade um aufgrund der leeren Kassen.
00:15:50: Also wir reden jetzt von leeren Kasen und reden auch erstmals davon das im Landkreisen, Kommunen
00:15:54: usw.,
00:15:55: da sehen wir auch in unseren News-Tickern die wir so bekommen deutschlandweit dass es da jetzt darum geht einzusparen.
00:16:02: und das große Problem was wir noch natürlich haben ist mehr Leistung am besten noch höhere Qualität höhere Löhne, die haben wir nun mal.
00:16:09: Das wird sich auch nicht ändern und das Ganze für weniger Geld.
00:16:12: Die Rechnung kann ja nicht aufgehen.
00:16:14: also sagen wir es Sinn Wir brauchen eigentlich langfristige verlässliche Finanzierungsvereinbarungen Und das ist natürlich ein großes Problem.
00:16:22: bot dann natürlich das Land sagt wo sollen wie unser Geld herbekommen?
00:16:25: Die Kommunen sagen dass Bund und land spielen sich die Bälle zu und das ist ja auch in allen anderen Bereichen so und das Ist Natürlich Ein ein großes problem.
00:16:35: Andererseits muss man da auch die Verantwortlichen ein bisschen in die Pflicht nehmen.
00:16:39: Wir haben eben auch das große Problem, dass wir seit Jahren – ich glaube, da sind wir Unternehmer und es eigentlich über Standard diskutieren oder beziehungsweise uns Standards vorgegeben werden für uns erstens keine Spielräume mehr lassen also keine wirtschaftliche Spielräumen mehr lassen.
00:16:56: und das was dort quasi uns vorgeben wird ja!
00:17:00: Wir haben keine Freiheit mehr, wir können nicht mehr am Markt agieren und sagen ich kaufe dieses System als günstiger ist sondern es wird alles bis ins letzte bis zur letzten schraube vorgegeben.
00:17:10: diese kosten die könnte man deutlich reduzieren.
00:17:13: also Ich bin jetzt ein großer freund in meiner branche weiß man das in hessen des sogenannten hessen buses.
00:17:18: wenn wir einen bus hätten im ganz hessen Der wäre günstig zu produzieren der wäre für den industrie ein anreiz Für uns diesen bus auch vielleicht schneller bereitzustellen.
00:17:29: und und und so haben wir ganz viele faktoren.
00:17:32: Da sind wir dann beim Ausschreibungswettbewerb und Bürokratie, die man wirklich verbessern könnte.
00:17:36: Und wir rechnen öfter mal intern in unserem Verband im LHO.
00:17:41: Wir kommen da auf Millionen Beträge im Jahr, die mir locker ... Also, wir reden wirklich von locker einsparen könnte.
00:17:47: Da hängt es so ein bisschen dran, dass da irgendwie noch der Wille fehlt.
00:17:50: Dann muss man halt auch auf Landesebene beginnen und letztendlich in jeder Kommune vielleicht auch mal auf irgendeine Kleinigkeit verzichten.
00:17:57: Aber wir reden ja nicht von Sicherheit!
00:17:59: Ja, ja.
00:17:59: Ich hab schon von
00:18:00: Frank.
00:18:01: Sag ich das richtig?
00:18:01: Wir reden ... Ja!
00:18:04: Ihr redet von... Wie viel Räder hat ein Bussettil?
00:18:07: Der hat sechs Rädern.
00:18:09: Das ist schon überall gleich.
00:18:10: Aber es geht dann um Ausstattungsdetails
00:18:13: in jedem Landkreis
00:18:14: anders.
00:18:15: Der eine hat ne Grüne, der anderbraunen gelben Sitz und blau und dies und alles Dinge wo man sich fragt würdig dass der Fahrgast also fährt deshalb eine Person mehr mit wie alle glauben?
00:18:26: dem ist nicht so.
00:18:27: Ja und vor allem, ich meine es muss ja auch für euch planbar sein.
00:18:30: Also wenn ich jetzt alleine daran denke... Sie haben gerade gesagt also Gott sei Dank, ja es gab die Zeit dass das mehr investiert wurde.
00:18:37: wir haben das Deutschlandticket eingeführt.
00:18:39: aber wenn ich allein schon schaue also die Menschen in die Mobilitätswende zu bekommen um zu sagen statt dass jeder ein Auto vor der Tür hat was irgendwie neunzig Prozent der Zeit vor der Türe steht und nicht im Gefahren wird steigen wir auf Bus und Bahn und Fahrrad um.
00:18:54: Das ist toll, ich liebe es.
00:18:55: Aber wenn ich als... Ich bin ja selber Nutzer, ich sage immer endgleich eins, ja?
00:18:59: Wenn ich alleine sehe was ich im Deutschland-Ticket jetzt schon für Sprünge hatte von null Euro bis neun und siebzig Euro nicht weiß nicht was.
00:19:07: das ändert sich hier immer Und das ist ja für Sie wahrscheinlich auch mega schwer.
00:19:11: Also wenn sich die Einnahmen auf der Einnahmenseite das von den Fahrgästen ändert dann ist es ja auch schwer solch langfristige Planung zu machen.
00:19:19: Ich meine, so ein Bus der kostet ja ein bisschen mehr als einen IKEA-Schrank.
00:19:23: Das sind ja Investitionen.
00:19:25: Herr Engel hat wie lange plant man eine solche... Also ich habe mal gehört, ich darf das jetzt mal gerade hier spoilern.
00:19:33: Lieber höre des Podcasts!
00:19:35: Ich komme aus der Automobilbranche in meinen Beruflichen anfangen und damals hat man gesagt, also ich war bei BMW und damals hieß es keine Werbung aber ein tolles Auto.
00:19:44: Damals hieß es, ungefähr sieben Jahre haben Menschen ein Auto auf ihrer Einkaufsliste bevor Sie ein neues Auto kaufen.
00:19:51: Wie sieht das bei einem Bus aus Herr Ennehardt?
00:19:53: Ja gut wir beim Linienbus ist so dass wir von Vertragslaufzeiten ausgehen und je nachdem wie der Vertrag die Laufzeit hat so acht bis zehn Jahre Und natürlich kommt es auf die Lauffleistung drauf an.
00:20:05: also es gibt durchaus auch Verträge wo der Bus keine acht bis zehn Jahre fahren kann.
00:20:09: wenn er im Jahr einhundert bis einhundzwanzig dreißig tausend Kilometer fährt dann ist das natürlich mit fünf Millionen Kilometer nicht mehr möglich.
00:20:17: Aber im Allgemeinen, ist es so über das Fahrzeug, über die Laufzeit des Vertrags gerechnet?
00:20:24: Ich muss auch dazu sagen ich bin jetzt sechzig.
00:20:26: also diese Zahl dieser Zahl, die ich da genannt habe in den sieben Jahren, die ist auch schon ein bisschen was her.
00:20:32: aber ja Sie das heißt ja auch im Grunde also die Investitionen in neue in neue Fahrzeuge.
00:20:39: Die ist ja auch von langer Hand geplant.
00:20:40: und nicht mal dass ich jetzt sage, okay, in einem halben Jahr ändert sich hier was und dann brauche ich auf einmal drei neue Busse plus drei neue Busswahrer die den Bus auch fahren könnten.
00:20:49: Ja gut es kommt jetzt auch darauf an.
00:20:51: also diese Verkehre werden ja von Verkehrsgesellschaften in Bündel geschafft gepackt und dann aus europaweit ausgeschrieben.
00:21:00: in diesen Ausschreibungen sind hier Lastenhefte wo die Fahrzeuge beschrieben werden wie sie es auszusehen haben.
00:21:07: das war gerade das Thema vom Handiel das da teilweise Sachen drin sein müssen die kein Mensch braucht.
00:21:13: Aber davon mal abgesehen, dann sind diese Lassehefte da und wenn diese Ausschreibung gestartet wird... Dann ist es natürlich so, dann mache ich mir Gedanken, holen Eingebote ein von Fahrzeugen.
00:21:24: Also das ist in unserem Betrieb so, weil wenn nicht ganz so groß sind, hole Angebote ein für Fahrzeuge, weiß dann was sie kosten, kalkuliere sie ein und das für die Laufzeit Länger planbar ist das ja eigentlich gar nicht.
00:21:37: Und ich kann ja auch nicht einfach, wenn ich jetzt einen gewissen Wert A kalkuliert habe dann auf einmal... Ach naja gut!
00:21:42: Ich kaufe nochmal fünf, sechs Stück.
00:21:44: Das funktioniert da nicht.
00:21:47: Ist ja jetzt keine Kaffeemaschine sondern sind Fahrzeuge die richtig viel Geld kosten und außerdem auch mittlerweile Lieferzeiten haben die bei fünf zehn bis achtzehn Monaten liegen.
00:21:57: Jetzt hat Herr Diel das angesprochen.
00:21:59: Sie haben das bestätigt, dass man dann manchmal Ausschreibungen bekommt wo man sich echt an den Kopf fasst und wo man sagt muss dieses kleine Detail, muss das jetzt sein?
00:22:07: Jetzt sie nicken mit dem Kopf der Herr Dier nicht mit dem Kopp.
00:22:10: ich necke mit dem kopf Und ich wette jeder der jetzt im Bus sitzt und diesen Podcast hört sagt ja Kinders Dann ruft doch da an.
00:22:17: kann man das nicht auf einen kleinen Dienstweg klären?
00:22:19: Kann man diese Ausschreibungen da nicht entsprechend anpassen?
00:22:23: Möglicherweise haben sie da ein besseren Einblick als wir können sie.
00:22:27: Ich weiß nicht, wenn ich Deitz und Herr Diehl-Herr Enger hat.
00:22:30: Wer ist der beste Ansprechpartner?
00:22:32: Da können wir beide ein Lied von singen!
00:22:35: Ja, erzählen Sie uns das mal.
00:22:37: Bochern liegt das...
00:22:39: Das ist relativ leicht weil es natürlich auch die deutsche Mentalität ist.
00:22:46: Diese Vorgaben kommen ja aus dem Ingenieurswesen und dann sind bei den Normen und sonstigen wird alles gerne geregelt.
00:22:55: in der Bevölkerung gang und gäbe, also wenn irgendwo etwas schiefläuft dann schreit irgendwer und es muss geregelt werden.
00:23:02: Und hier ist letztendlich so dass wir sagen wir mal normalerweise sind wir natürlich jetzt schon ganz tief in den unseren Ausschreibungsthemen drin.
00:23:11: uns fehlen sogenannte funktionale Ausschreiben Elemente als.
00:23:14: ich sage einfach Mal Es müsste ausgeschrieben werden Der Bus muss von A nach B fahren und muss dies und dies leisten können.
00:23:22: auf Trageber muss das muss quasi sagen Das ist die Voraussetzung, aber er muss nicht jede Schraube und jedes einzelne IT-System usw.
00:23:31: vorgeben.
00:23:32: Bordrechner wie der Englorn im Vertriebssystem GPS Ordnung Fahrgastinformation Zählsysteme was wir heute anschnitzen.
00:23:41: also das ist ja ein IT-Landschaft in so einem Bus Und die ist bei jedem Bus unterschiedlich.
00:23:46: Also Wir haben einen Standort im Rheingau in Österreich Winkel.
00:23:49: Da fahren wir Linien für unseren Podcast Auftraggeber RTV.
00:23:54: Aber wir fahren genauso für den Rhein-Main Verkehrsverbund, das ist schon einer der größeren Verbünde Deutschland.
00:23:59: Auch schon zu Gast im Podcast!
00:24:01: Ja.
00:24:01: aber wenn wir jetzt zum Beispiel ein Busausfall haben dann wird dort in Kauf genommen dass da kein Bus fährt bevor auf der RMV Linie einen Bus mit RTV fährt oder auf der RTV Linien an Bus mit RMV.
00:24:15: und das spätestens merkt auch der Kunde.
00:24:18: ich sag mal es kommt Gott sei Dank nicht häufig vor Ein Fahrzeugausfall, ein Kurzfristiger kann vielleicht nicht kompensiert werden.
00:24:26: Weil gerade auf dem Hof nur... ...ein Fahrzeug steht was in einem anderen Linienbündel so nennt man das eingesetzt wird.
00:24:33: und da spätestens da muss man sich doch fragen welchen Nutzen hat denn der Fahrgast davon?
00:24:39: Keinen!
00:24:40: Und so haben wir ganz viele Dinge und es geht eben dann soweit dass wir uns auch damit was ich eben schon mal sagte die Möglichkeit genommen wird am Markt tätig zu werden und aus unserer Sicht Preise anzufragen.
00:24:54: Also für uns quasi den günstigsten Weg zu finden, die Leistung darzustellen.
00:24:58: Das nimmt uns der Auftraggeber ab weil er sagt ganz genau bumm-bumm und dann braucht er Engel hat nicht.
00:25:03: Wir fragen alle die gleich oder wir brauchen gar nichts mehr anfragen.
00:25:06: auch die Lieferanten haben den Vorteil die da im Boot sind.
00:25:08: Die wissen sie kriegen einen Auftrag.
00:25:10: ich übertreibt es jetzt mal.
00:25:11: also das ist nicht das was wir uns eigentlich wünschen um am Markt tätig zu sein.
00:25:16: Wir wünscht uns da mehr Freiheit.
00:25:17: Die Ergebnisse sind wichtig und deshalb funktional und nicht jede Schraube, wie es aktuell eben passiert.
00:25:24: Und wenn wir die nicht einhalten wird das auch alles Pöne allisieren.
00:25:27: Das muss man halt auch wissen.
00:25:28: also Wenn dann wirklich einen Bus fährt, dann wird man bestraft dafür dass der falsche Bus fährt.
00:25:33: Das Muss man halt auswiesen!
00:25:36: Also ich
00:25:36: übertrag diese Geschichte jetzt mal auf.
00:25:38: in unserem Betrieb fällt die wirklich tolle Siebträger-Kaffemaschine aus ja?
00:25:45: Mit der ich diesen perfekten Espresso nach der Mittagspause mache.
00:25:50: Jetzt, was ist jetzt die Alternative?
00:25:52: Es gibt keinen Kaffee oder wir holen... Wir holen die Filtermaschine wieder aus dem Keller hoch und sagen dann gibts jetzt mal eben drei Wochen Filterkaffee.
00:26:01: Und er wird aufs Knöpfchen gedrückt und dann ist das halt nicht neunzehnbar und ich weiß nicht was.
00:26:05: aber ich hab ein Kaffees und der schmeckt lecker!
00:26:08: Das kommt aber am Ende des Tages ihr Chef und zieht ihn etwas aus der Gehaltsabrechnung ab weil das so nicht im Vertrag steht.
00:26:16: Die dürfen nur die gute Kaffeemaschine benutzen.
00:26:19: Oder wenn ich eine neue Steuersoften, Software haben möchte für meine Buchhaltung.
00:26:23: Da interessiert mich doch auch nur das Ziel Meinfängel-Schnittstelle zu Datev.
00:26:27: aber ich muss doch nicht diese ganzen... Ich will mich als Unternehmer überhaupt nicht interessieren.
00:26:33: Wir
00:26:33: haben es hundert Prozent erkannt!
00:26:34: Hundert Prozent!
00:26:35: Wenn in Hessen alle Kommunen und Auftraggeber so denken würden dann würden wir viel Geld sparen.
00:26:41: Oh ja weil da hängen so viele Hebel dran, da müssen sich gar nichts vorstellen.
00:26:47: Und das finde ich einerseits traurig, andererseits spannend.
00:26:49: und auch mal das Gute an dem Podcast.
00:26:53: Man denkt immer warum ist das so?
00:26:55: Warum kriegen wir die Sachen schneller geregelt und warum passiert da nicht mehr dran?
00:26:59: Jetzt gibt es ja Gremiensitzungen.
00:27:01: Es gibt diese Tagung.
00:27:03: Sie sitzen alle zusammen in Netzwerken tauschen sich aus.
00:27:06: Man ist ständig dran, es zu verbessern.
00:27:10: Dieser positive Blick insgesamt auf die Zukunft.
00:27:12: Der ist ja auch positiver, aber es sind einfach jetzt alles noch Sachen, die gemacht werden müssen.
00:27:17: Vielleicht
00:27:17: ein letztes Satz dazu nur dass
00:27:19: er
00:27:20: da wird ja auch versucht bei all diesen Auftraggebern wird versucht know how aufzubauen was ich grundsätzlich nachvollziehen kann.
00:27:27: Aber bei uns ist es vorhanden unseren Betrieb gibt's seit neunzig Jahren.
00:27:31: wir haben Wir kennen unsere Fahrzeuge wir kennen unsere Mitarbeiter wir haben unsere betriebshöfe.
00:27:37: Uns muss man vertrauen Und wir sind dann auch in der Lage, die wirtschaftlich beste Lösung zu finden.
00:27:42: Die vielleicht noch nicht nur wirtschaftliche ist sondern auch über einen Tellerrand hinaus gedacht funktioniert und das traut man uns nicht mehr zu.
00:27:52: Das ist leider aber das ist jetzt auch kein reines hessisches Problem.
00:27:58: Das ist es nicht und das betrifft auch nicht nur die Mobilität.
00:28:01: Es ist in der Tat eine Überregulierung, auch über Vorsichtigkeit und das sind wirklich an Themen von vielen Herausforderungen dran.
00:28:11: Ich möchte gerne noch einen Player mit reinnehmen und Sie fragen ob auch der Fahrgast Sie lachen schon der Deal.
00:28:24: Das schneiden wir nicht raus, weil sie allen darauf ich hinaus möchte.
00:28:30: Ist es so dass wir alle vielleicht auch ein bisschen zu sehr diese Deutschlandticket, Null-Euro-Ticket Idee im Kopf haben.
00:28:36: muss uns der ÖPNV als Fahrgast auch etwas mehr wert sein?
00:28:43: Wissen Sie, an der Tankstelle sehe ich jeden Tag was es kostet wenn ich das Auto voll tanke und Wenn ein Bus-Ticket teurer wird ist ein großer Aufschreiter.
00:28:52: Ja, man musste das eigentlich... Was ist zuverlässiger ÖPNV?
00:28:56: Und was bedeutet das?
00:28:57: Weil wir haben die Diskussion ja... Sie haben es erwähnt bei jeder Runde des Deutschlandtickets werden diese Diskussionen geführt.
00:29:04: als der Bund im Spiel, als in den Länder im Spieler geht's immer um viel Geld.
00:29:08: Und letztendlich ist das eine Definitionssache und man muss überlegen Im Gesamtsystem brauchen wir Geld und wenn wir die ganzen Themen Antriebswände usw.
00:29:19: noch mit berücksichtigen, brauchen wir ganz viel Geld.
00:29:23: Da wagt sich keiner so richtig aus der Deckung weil klar ist es kostet alles viel Geld was eben nicht da ist
00:29:30: Und weiß ich jetzt vielleicht auch nur nochmal für die Menschen, die unseren Podcast hören und noch nicht regelmäßig Bus fahren.
00:29:36: Ich kann es euch immer wieder nur sagen hört also macht eine Vollkostenrechnung.
00:29:40: das ist eben nicht nur der Sprit sondern es ist der gefahrene Kilometer.
00:29:45: und ganz wichtig!
00:29:48: Ich habe es jetzt am Samstag wieder gehabt.
00:29:50: Ich bin in die Stadt Gefahren zum Einkaufen und ich hatte...ich war ein paar Stunden da.
00:29:55: Es waren keine sieben Es waren keine sieben Stunden, es waren es recht keine vier und zwanzig Stunden.
00:30:00: Ich hatte zwanzisch Euro Parkticket zu zahlen.
00:30:04: Und auch das muss man ja mal mit rein rechnen.
00:30:07: wenn ich jetzt sage, Mensch bleib noch ein stündchen länger in der Stadt weil hier gibt's einen tolles Kaffee, hier gibts nen perfekten Siebträger Cappuccino dann muss sich ja fast die Kosten fürs Parkhaus noch mit auf den Cappucino draufrechnen.
00:30:20: also alles Sachen die beim ÖPNV wegfallen.
00:30:24: Ja, und das Lebensqualitätsthema dürfen Sie nicht vergessen.
00:30:26: Sie könnten wenn sie mit dem ÖPNV fahren auch noch ein Apparölchen trinken!
00:30:31: Sehr gut, sehr gut.
00:30:33: Starten nicht jetzt langsam auch wieder die schönen Weinfeste in...
00:30:38: Da ist der
00:30:39: Herr Engelhardt am Profi.
00:30:41: Ja, die starten.
00:30:42: Herr Engerhardt ich wollte eigentlich mit Ihnen jetzt über die Klimatransformation sprechen und auch da nochmal so kleines Fass aufmachen.
00:30:50: aber lassen Sie uns über Weine sprechen.
00:30:52: wie wird der Jahrgang?
00:30:53: Ups!
00:30:55: Ja, es gibt weniger ertrag mit hohen Qualitäten.
00:30:59: So auch das ist dem Klima geschuldet.
00:31:01: übrigens also vondem wir da eigentlich vom Wein wenig ertragen.
00:31:06: ja weil wir natürlich Ernteausfälle zu berücksichtigen haben aber dafür muss ein bisschen früher gelesen werden und hatten ein paar Grad Ökse mehr
00:31:15: so früh wie nie zuvor gelesen.
00:31:19: Aber das Thema Klimatransformation ist auch ein sehr schönes Thema.
00:31:24: Ja, ja also nicht nur weil die Erntehelfer möglicherweise mit Bus und Bahn zu den in die Weinberge kommen.
00:31:32: Erzählen Sie mal wie erleben sie das als Unternehmer?
00:31:35: Genau da sind wir wieder beim Thema wo wir eben waren mit der Finanzierung.
00:31:40: Weil das gibt ja erst einen richtigen Kostenblock wenn jetzt das ganze umstrukturiert werden muss.
00:31:47: Wir müssen sich ja vorstellen, wir kommen jetzt aus reinen Betrieben mit Diesel-Bussen die sind morgens getankt worden da liegt ein Tank in der Erde oder man hat... Man gefährt an die Tankstelle und tankt.
00:31:58: Und jetzt auf einmal muss man auch Ladeinfrastruktur bereitstellen für diese Fahrzeuge.
00:32:05: Es gibt andere Voraussetzungen was auch sicherheitstechnisch ist wegen Brandgefahr usw.
00:32:09: und sofort braucht man mehr Raum.
00:32:11: und man braucht natürlich um zu laden auch Strom.
00:32:15: Und dieser Strom ist in vielen Gebieten einfach nicht da, also bei uns hier im Betrieb... Da haben wir einen Netzbetreiber schon nachgefragt.
00:32:22: Also es gibt hier eigentlich nicht genügend Strom, um alle jetzt vorhandenen Fahrzeuge zu ladern.
00:32:29: Aber dann wird das mit Sicherheit auch in naher Zukunft Möglichkeiten geben Gehe ich von aus wenn man das möchte.
00:32:36: Allerdings sind wir wieder bei der Finanzierung kostet sehr viel Geld und da müssen halt die Aufgabenträger Und natürlich auch Land und Bund bereit sein, dass wenn man das wirklich will muss man es auch finanzieren.
00:32:50: Das ist so ein Punkt wo ich jetzt ganz groß sehe auf... Es hakt gerade!
00:32:57: Es wurde alles mit einem Endosiasmus gestartet irgendwann vor einigen Jahren und bis dahin Eine Cleanware-Hickel-Directive gebaut, die sagt okay bis dann bis zwanzig drei.
00:33:09: Es waren alle elektrisch oder halt MSU zwei.
00:33:12: und jetzt auf einmal weichen wir nach und nach auf.
00:33:15: die Automobilhersteller ja, die gesagt haben Audi zum Beispiel sagte wir machen keinen Diesel mehr und jetzt blutz dieses Jahr wieder gibt es einen neuen Sechslindertiesel und das sind so Sachen, die auch bei den Busherstellern natürlich auftauchen werden.
00:33:32: Das sind halt die Herausforderungen, wie wir haben.
00:33:35: Wir müssen Infrastruktur bereitstellen und müssen nachher auch unsere Linien komplett anders planen weil die Reichweiten wird, die ein Dieselbus hat, wird eine elektrische Bus in den nächsten zwanzig Jahren nicht erreichen.
00:33:50: das sage ich jetzt mit meiner technischen Erfahrung voraus.
00:33:56: Es gibt Sprünge, aber diese Sprüngen meinen wir nicht heute im Dieselbus denn kann ich mit einem anständigen Tankvolumen den tausend Kilometer fahren in Linienbus auch je nachdem.
00:34:07: das wird mit dem Elektrobus nicht der Fall sein.
00:34:12: Und das ist ja auch so, im Winter habe ich wesentlich weniger Reichweite wie im Sommer.
00:34:17: Im Diesel sind das marginale Unterschiede und beim Elektrofahrzeuge oder bei Mercedes-AMG sind das große.
00:34:24: Es muss halt finanziert werden.
00:34:25: wir sind bereit Wir würden es machen wenn die Rahmenbedingungen stimmen also die Unternehmen in dem Land Hessen und zwar ganzen Mitglieder des LRO glaube ich es sind ja schon einige die da ganz aktiv sind und auch ganz viel Elektromobilität haben.
00:34:41: Wir sind bereit.
00:34:42: Herr Engelhardt und es ist aber auch so, wir Verbraucher sind ja verunsichert.
00:34:45: ich habe jetzt irgendwie letztes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt gedacht jede Pommes die ich da gegessen hab Ich tue was für die Energiewende ja HVO einhundert.
00:34:54: Herr Diel jetzt mal ihre Frage an sie habe ich das richtig gemacht oder ist es eigentlich totaler Schwachsinn noch auf?
00:35:01: also was ich jetzt sagen will ist dieses Dieselbass aus Altspeiseöl vom Weihnachtsmarkt von den Pommes geworden.
00:35:07: Wenn es denn aus dem Altspeiseöl kommt, dann ist es wirklich... Dann haben auch unsere ökologischen Parteien da kein Problem mit.
00:35:15: aber es kommt ja nicht immer nur daher sondern eben an auch aus anderen Quellen.
00:35:18: deshalb ich sage Technologieoffenheit das ist eigentlich das Thema was wir auch schon immer für uns auf der Agenda stehen haben.
00:35:27: man muss die darf die Klimaziele nicht in Frage stellen aber wir müssen das Ganze offen diskutieren.
00:35:31: also Ich glaube dass heute ein großer oder der überwiegende Teil unserer Verkehrer mit Elektrobussen gefahren werden kann, haben aber weiterhin auch noch verkehre die aufgrund der Laufleistungen in der täglichen Laufleistung schwer darstellbar sind.
00:35:47: Ja ja.
00:35:48: Die entscheidende Frage ist da weil wie es da Frank Engel hat schon gesagt hat bei uns eher das Thema Infrastruktur.
00:35:52: Die
00:35:53: Land- und Infrastruktur
00:35:54: muss bei den Verkehrsunternehmen liegen und nicht wie das teilweise jetzt geplant wird bei irgendwelchen öffentlichen Gesellschaften.
00:36:02: Weil der Staat macht nichts besser als wir und wir haben in den letzten hundert Jahren oder neunzig Jahren auch die Infrastruktur gehabt.
00:36:08: Wir haben auch Tankstellen gebaut, wir haben Betriebshöfe gebaut, Wir haben Werkstätten gebaut Und teilweise wird dann jetzt so ein bisschen getan Als könnte das der Staat besser als.
00:36:17: ich sehe keinen Grund.
00:36:19: Im Gegenteil Die Kollegen von mir, die schon Elektroinfrastruktur Energie Infrastruktur aufgebaut haben, die haben es in der Regel schneller gemacht als die Kommunalen will sagen Wir können es wahrscheinlich schneller und günstiger.
00:36:30: Es gibt keinen Grund dass man da wieder versucht das jetzt zu verstaatlichen und noch mehr Start dort einzurichten.
00:36:36: Das ist mir wichtig, das können wir auch.
00:36:39: Und HVON-Hundert ist sicherlich nicht die Zukunft aber ich sage mal es besser als nichts.
00:36:46: also einfach die Dinge da wo es möglich ist voranzubringen um etwas zu verbessern.
00:36:51: Das muss doch eigentlich unser aller Ansatz sein und auch mit kleinen Schritten kommen wir eben zum Ziel.
00:36:58: Punkt, der wird aktuell ziemlich vergessen.
00:37:00: Ich erlebe das, weil ich auch in anderen Gremien unterwegs bin.
00:37:03: Wir haben mittlerweile auch ein ganz anderes Sicherheitsbedürfnis.
00:37:07: Wir diskutieren gerade in anderen Kreisen darüber wie wir denn in irgendwelchen Sicherheitsfällen den Verkehr darstellen wollen und er wird dann eben nicht mit Elektromobilität gehen.
00:37:18: Wie sagen?
00:37:19: Ich gehe mal davon aus es wird dort auch einen Umdenken kommen müssen.
00:37:23: Wir erleben das jetzt gerade.
00:37:24: fragen Sie mal.
00:37:25: Fragen Sie mal welcher Krankenwagen Als E-Fahrzeug fahren sollen in der Zukunft oder THW, oder Feuerwehr.
00:37:31: Da werden alle sagen, den belassen wir mal schön als Diesel und ich gehe davon aus dass es auch eine gewisse Businfrastruktur weiterhin sei es zehn, zwanzig Prozent als Diesel geben wird weil wir ja auch in einem bestimmten Fall diese Fahrzeuge dringend benötigen und die dann fahren müssen auch wenn der Strom ausfällt.
00:37:52: Also wollte ich gerade sagen, was Sie ansprechen.
00:37:53: Ja die sagen ja wir brauchen die Flexibilität Wir brauchen die Offenheit und am Tag der Aufnahme also das wisst ihr lieber Hörer wer neben den Podcast natürlich früher auf der Muster geschnitten werden etc.
00:38:06: Heute ist ein Anschlag vereintet worden auf ein großes Kraftwerk in Brandenburg zum Thema Abhängigkeit Krisenresilienz Sachen über die wir uns vor zwei Jahren, vor Beginn des Angriffkrieges auf der Ukraine noch keine Gedanken gemacht haben.
00:38:21: Auch das spielt heute eine Rolle und deswegen ist dieses Wir schauen jetzt auf die nächsten zehn Jahre, haben eine Idee davon wie wird Mobilität sein?
00:38:29: Dass wir sehen dass sich schnell Sachen ändert und wie wichtig die Flexibilität der Unternehmer vor Ort sind, die eben genau das immer immer sein mussten.
00:38:38: flexibel.
00:38:40: Also wir tragen diesen Podcast auf der Datenautobahn persönlich nach Berlin und geben ihn da ab, damit er da noch mal gehört wird.
00:38:47: Nicht ohne vorher von Ihnen... Ich sag also jetzt schonmal echt danke für dieses offene und sehr ehrliche Gespräch lieber Herr Engelhardt, lieber Herr Dehl.
00:38:57: aber ich habe noch eine Sache aus Sicht der Fahrgäste die uns noch umtreibt wenn wir darüber sprechen wie sieht Verkehr in zehn Jahren aus?
00:39:04: Das Fass will ich noch kurz aufmachen.
00:39:07: Wie ist Ihr Blick darauf?
00:39:09: braucht denn noch das Bargeld im Bus?
00:39:12: Also den Fahrscheinverkauf.
00:39:14: Lieber Herr Engelhardt, wie ist es bei Ihnen?
00:39:17: Haben Sie Taschengeld fahren oder haben sie im Handy Ihre Kreditkarte?
00:39:22: Ich sitze
00:39:22: immer am Lenkrad und muss nicht zahlen.
00:39:29: Nein!
00:39:31: Ich sehe diese Thematik, da haben wir immer mehr Probleme mit was Fahrschein verkaufen und Fahrscheinkontrollen vor allen Dingen angeht.
00:39:39: Dass die Fahrer wenn sie Fahrschein kontrolliert auch teilweise angegangen werden.
00:39:44: Und dann beim Fahrscheinverkauf ist ja praktisch der gleiche Vorgang.
00:39:50: der Fahrschein Verkaufen, die Fahrschein Controller ne?
00:39:52: Nein er kann Fahrschein an.
00:39:54: Nein ich sehe das so dass das auch geregelt werden müsste, dass der Fahrer da gar nichts mehr mit zu tun hat Ja.
00:40:01: Dass wir Systeme entwickeln müssen, dass der Fahrgast in den Bus kommt?
00:40:07: Keine Ahnung.
00:40:08: Ich mein das ist ja...
00:40:09: QR-Code!
00:40:10: Also ich habe es in Italien, wenn du Italien an... Ich bin jetzt von Milan nach Bologna gefahren und ich bin gar nicht aufs Gleis gekommen ohne mich meinen QR Code vorzuzeigen und dann konnte ich erst aufs gleis.
00:40:21: Bam!
00:40:21: Das wäre ja so eine
00:40:22: Lösung.
00:40:23: Und diese Systeme... Es gibt dem System in der Niederlande da checken die Leute in Straßenbahn ein und checken wieder aus Dann macht auch die Statistik wirklich Sinn, da kann man dann so wirklich genau messen.
00:40:33: Aber dieser Fahrscheinverkauf mit Bargeld und mit Papierticket denke ich sollte schnellstens aus der Welt geschafft werden.
00:40:44: Ich habe noch mal ganz schnell etwas zu eben.
00:40:46: Sie sagen Altspeiseöl.
00:40:48: HVO wird nicht aus Altspeisseöl hergestellt.
00:40:51: Es ist ein rein pflanzlicher Kraftstoff.
00:40:55: Ja, ich habe mit dieser Pommes so jede einzelne Pommes.
00:40:59: Das ist wirklich
00:40:59: ja so schön geredet.
00:41:01: das waren die zwei Hunde der diesel Mercedes, die das genommen haben.
00:41:06: Keine Ahnung wie wir den großen Schweinbauer noch.
00:41:08: nein.
00:41:09: Avarosen ist ein rein pflanzlicher Kraftstoff, der neunzig Prozent CO-Zwei reduziert.
00:41:15: Also wenn das hier mal nicht der Service-Podcast Nummer eins ist, indem wir auch darüber aufklären was sich jetzt tatsächlich hinter HVO einhundert versteckt.
00:41:25: Ich habe ich gedacht gerade dass es ja dieses Wiederverwerten... Das wäre ja ein tolles Produkt!
00:41:32: Ja, HVO hat den Vorteil man kann ihn in In jedem diesel der heute auf der welt zugelassen wird reinschütten.
00:41:39: dass man kann auch morgen wieder diesel rein schüttet übermorgen wieder vor ein hundert.
00:41:43: genauso kann man die tankstellen belegen.
00:41:45: Man kann morgen hava übermorgend diesel rein.
00:41:47: das ist kein thema, das vertragen.
00:41:50: die motoren der rv one hundred hat einen riesen vorteil.
00:41:53: wir haben ja Bei der Verbrennung von Diesel entsteht sehr viel Schlagge.
00:41:57: Und diese Schlage sammelt sich heute heutzutage in den Abgasboxen, die die Bosse drin haben weil sie Euro sechs sind an und muss auch irgendwann ausgebrannt werden.
00:42:08: Also die regenerieren dann und dann wird ganz viel Kraftstoff und Hitze erzeugt.
00:42:13: Und damit das Praktisch, dieses Erdblut, dieser Handstoff der dann genommen wird, der Handstoff neutralisiert praktisch diese Schlacke und sie wird entsorgt.
00:42:21: Das ist bei diesem HVO-Einhundert einfach nicht mehr erforderlich weil keine Schlackel entsteht beim Verbrennen.
00:42:29: Man kann den auch, wenn man Diesel auf die Erde gibt.
00:42:32: Gibt es ja immer so Riesenlachen und wenn da gibt's immer so schöne Regenbogenfarben?
00:42:35: Wenn Wasser drüber kommt, Haferohren untertagt dieses überhaupt nicht.
00:42:39: Damit werden dann auch die Busse günstiger, weil ich auch nicht mehr diesen Lacker behält habe.
00:42:42: Nein das
00:42:43: mich.
00:42:43: der Haferohr in Hundert ist auch teurer zwischen vier bis zehn Cent pro Liter.
00:42:49: Die Buse werden auch nicht günstig, weil die Technik ist absolut die gleiche.
00:42:53: Es ist dem Bus egal ob ich da vorne oder beziehungsweise dem Hersteller egal, ob ich dort vorne in den Tank Haferor oder Diesel reinmache.
00:42:59: Also
00:42:59: ich glaube, dass diese Rest- und Abfallstoffe schon da auch für die Herstellung gehen.
00:43:03: Aber nicht in den Mengen.
00:43:04: also Ich glaube was sie da es ist ja so sind so helle holländische Firmen Die haben sich mit unserer Branche auch schon vorgestellt Ich glaub das die schon etwas in der Richtung machen.
00:43:13: aber da reden wir von volumina.
00:43:15: also Da können wir jetzt keine großen Flotten mit in Deutschland betanken dauerhaft.
00:43:20: Aber gut, jetzt bringen Sie die Holländer ins Spiel.
00:43:22: lieber Herr Diehl Abschlussfrage an sie ist es dann dann besser wenn ich ein Matchesbrötchen esse auf dem Weihnachtsmarkt Anstatt der Pommes?
00:43:28: und kann nicht.
00:43:29: sollte Ich dieses matches Brötchen ähnlich wie den Fahrschein brauche ich dafür in Zukunft noch Bargeld.
00:43:35: Also
00:43:35: das Beste wäre Sie würden Winzer Glühwein aus dem Rheingau trinken.
00:43:43: Lieber Herr Dieh, lieber Herr Engelhardt Ganz, ganz herzlichen Dank für Ihre Einschätzung.
00:43:48: Für den Blick auf die Branche und auch Herr Engelhardt, auch jetzt speziell nochmal an Sie frischen da, wenn ich das so sagen darf, einen Blick wirklich noch mal in diese unternehmerische Praxis, die es da reinbringt.
00:44:04: Ja lieber Hörer vielen danke natürlich auch an euch fürs Zuhören!
00:44:07: Das war der Bus.
00:44:08: kommt, der Podcast der Rheingau-Taunusverkehrsgesellschaft.
00:44:12: Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, abonnieren Sie den Podcast.
00:44:17: Gerne bei Ihrem Podcast Anbieter, ihr wisst ja, Glocke drücken kostet nix und auch kein Bargeld oder QR-Code.
00:44:23: Kommt der Podcast das nächste Mal.
00:44:24: Auto-March auf.
00:44:25: euer Handy empfiehlt uns gerne weiter!
00:44:27: Ihr verpasst keine Folge.
00:44:29: Ich wünsche gute Fahrt und bis zum nächsten mal!
00:44:39: Abonnieren Sie uns gerne, damit sie auch die nächsten Geschichten aus dem ÖPNV im Rheingau-Taunuskreis nicht verpassen.
00:44:46: Wir freuen uns wenn Sie wieder rein hören!
00:44:48: Denn der Bus kommt ganz sicher und jetzt sogar zum Hören.
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